Stätzling
Stätzling Stadt Friedberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2457)&title=St%C3%A4tzling 48° 23′ N, 10° 59′ O
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dim=10000 | globe= | name=Stätzling | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 476 m | |||||
| Einwohner: | 2457 (1. Apr. 2022)<ref>Friedberg in Zahlen. In: friedberg.de. Abgerufen am 2. Januar 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 86316 | |||||
| Vorwahl: | 0821 | |||||
Lage von Stätzling in Friedberg
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Lage von Stätzling in Bayern |
Stätzling ist ein Gemeindeteil von Friedberg bei Augsburg und hat etwa 2350 Einwohner (mit Hauptwohnsitz Stand 31. Dezember 2016).
Geografie
Das Pfarrdorf Stätzling liegt etwa vier Kilometer östlich von Augsburg am östlichen Lechrain. Die Friedberger Ach fließt durch den Ort.
Geschichte
Vor- und Frühgeschichte
Im Jahre 1898 wurde in rund 15 Millionen Jahre alten Ablagerungen bei Stätzling der Unterkieferrest eines Pliopithecus antiquus gefunden, der älteste Menschenaffenfund in Deutschland. Der Fund gehört heute zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken im Naturmuseum Augsburg.
Bei Stätzling wurde eine spätrömische Töpferei und Ziegelei entdeckt.
Ortsgeschichte
Schon im 13. Jahrhundert wird Stätzling als Siedlung eines Stazilo erwähnt, als das Augsburger Kloster St. Ulrich und Afra Reichnisse aus der Mühle zu „Stazilingen“ bezog. In der Regel erhielt der Ort den Namen des Gründers, Stammesältesten oder Ortsadeligen durch anhängen der Silben -ingen.
Die schwäbische Bezeichnung für die Hofmark Stezlingen, die noch während des Dreißigjährigen Krieges<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dei Gratia Gloriosus In Orbe Imperator.] Johann Rudolph Conlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und auch noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Generalindex über alle Landesverordnungen.] Georg Karl von Mayr, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> üblich war, wurde im Lauf der Jahrhunderte durch den staatlich bairischen Einfluss über das übergeordnete herzogliche Landgericht Friedberg auf die bairische Endung „-ing“ verkürzt.
Am 1. Juli 1972 wurde die bisherige Gemeinde Haberskirch nach Stätzling eingegliedert.<ref></ref> Am 1. Mai 1978 erfolgte im Zuge der Gemeindegebietsreform die Eingliederung nach Friedberg, mit Ausnahme des Weilers Unterzell, der ein Ortsteil von Dasing wurde.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.</ref>
Verkehr
Durch Stätzling fahren die AVV-Buslinien 202, 210, 211, und 213 in Richtung Derching, Friedberg und Augsburg sowie die Nachtbuslinie 291 zwischen Augsburg-Lechhausen und Derching.
Ein Anschluss an die A 8 und das Lechhauser Industriegebiet ist über die zwischen Stätzling und der St. Anton-Siedlung (bis 1978 ein Ortsteil von Stätzling) gelegene Kreisstraße AIC 25 zur Anschlussstelle Friedberg-West seit Sommer 2007 befahrbar.
Kirchen
- Katholische Pfarrkirche St. Georg mit bedeutenden Stuckarbeiten der Wessobrunner Schule.
- Loretokapelle
- Die evangelische Zachäuskirche wurde am 31. Dezember 2025 entwidmet.<ref>Oliver Marquart: Abschied von der Zachäuskirche: Friedberger Gemeinde entwidmet Gotteshaus an Silvester. In: www.sonntagsblatt.de. 31. Dezember 2025, abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref>
Literatur
- Doris Ebner: Die spätrömische Töpferei und Ziegelei von Friedberg-Stätzling, Landkreis Aichach-Friedberg. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter, Band 62, S. 115–219.
Weblinks
- Stätzling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
- Stätzling auf der Homepage von Friedberg
- In der Bayerischen Denkmalliste eingetragene Denkmäler in Stätzling, Seite 16 (PDF; 361 kB)
- Haus-Chroniken von Stätzling
Einzelnachweise
<references />
Bachern | Bestihof | Derching | Dickelsmoor | Friedberg | Gagers | Griesbachmühle | Haberskirch | Harthausen | Heimatshausen | Hügelshart | Ottmaring | Ottoried | Paar | Rederzhausen | Rettenberg | Rinnenthal | Rohrbach | Stätzling | Wiffertshausen | Wittenberg | Wulfertshausen
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Stadtteil von Friedberg (Bayern)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aichach-Friedberg)
- Ersterwähnung im 13. Jahrhundert
- Gemeindeauflösung 1978
- Ort im Landkreis Aichach-Friedberg