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Stuckenberg (Lipper Bergland)

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Vorlage:Infobox Berg

Der Stuckenberg ist ein Vorlage:HöheVorlage:GeoQuelle hoher Berg im Osten des ostwestfälischen Herford im Kreis Herford.<ref name="ref1">Vorlage:Internetquelle</ref> Auf dem Berg befindet sich der Herforder Bismarckturm. Mit Turm ist er fast ebenso hoch wie der höchste Berg Herfords, der Dornberg.

Der Berg liegt im Herforder Stadtteil Schwarzenmoor nahe der Grenze zu Bad Salzuflen, aber auch unweit der Neustädter Feldmark. Das Waldgebiet rund um den Stuckenberg ist eines der größten Waldgebiete des waldarmen Ravensberger Landes. Er liegt am Rand des Ravensberger Hügellandes und ist bereits Teil des Lipper Berglands. Die Bundesautobahn 2 trennt den Stuckenberg vom Obernberg.<ref name="ref1" />

Der Name wurde bereits 1457 als Stukenberg und 1670 als Stuckenberg erwähnt.

Naturschutzgebiet

Der östliche Teil des Stuckenberges ist Teil des Flora-Fauna-Habitats „Wald nördlich Bad Salzuflen“, welches sich östlich und westlich von der A2 befindet. In dem FFH-Gebiet gibt es viel Alt- und Totholz, welche einen idealen Lebensraum für seltene Spechtenarten und Fledermäusen bieten. Auf dem Stuckenberg kommen sowohl die Bechsteinfledermaus, als auch das Große Mausohr und auch die Teichfledermaus vor. Von den Spechtarten leben dort der Mittelspecht und der Schwarzspecht.<ref>Naturschutzgebiet Stuckenberg kreis-herford.de</ref><ref>Vorlage:Natura2000-NRW</ref>

Wanderweg

Der Hansaweg verläuft über den Höhenzug des Stuckenberges<ref>X9 1. Etappe: Herford - Bad Salzuflen hansaweg.de</ref>.

Waldschäden

Datei:Fichtenkahlschlag Stuckenberg.jpg
Fichtenkahlschlag auf dem Stuckenberg

Durch das Sturmtief Friederike wurden Teile des Waldes stark beschädigt.<ref>Sturmtief Friederike hat im Stuckenberg immense Schäden verursacht NW, 14. Februar 2020</ref> Der darauffolgende trockene Sommer und der Borkenkäfer führte zu weiteren Schäden, so das ganze Fichtenbestände gefällt werden mussten.<ref>Der Wald auf dem Stuckenberg stirbt NW, 26. Oktober 2018</ref>

Nationalsozialismus

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten setzte die Stadt Herford 1933 eine Hilfspolizei ein, die Schießübungen fanden auf dem Stuckenberg statt.<ref>Probeschießeninder Sugepanne Wie die Stadt Herford 1933 eine Hilfspolizei aufstellte – und im Stuckenberg ausbildete HF Magazin, 13. März 2008</ref> Der Platz vor dem Bismarckturm wurde vor allem von der Hitlerjugend für Aufmärsche und Sportveranstaltungen benutzt.<ref>Herford gehörte dem Führer? Begleitmaterialien zur Ausstellung der Gedenkstätte Zellentrakt, 2013</ref>

Schnitzereien

Datei:Geschnitzte Eule auf dem Stuckenberg.jpg
Eine mittels Speedcarving geschnitzte Eule auf dem Stuckenberg

Der Förster Carsten Bölts hat auf dem Stuckenberg etliche Speedcarving Schnitzereien hinterlassen.<ref>Der Kettensägen-Künstler NW, 3. Dezember 2009</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />