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Straußblütiger Gilbweiderich

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Straußblütiger Gilbweiderich
Datei:Lysimachia thyrsiflora kz.jpg

Straußblütiger Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora)

Systematik
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Primelgewächse (Primulaceae)
Unterfamilie: Myrsinengewächse (Myrsinoideae)
Gattung: Gilbweiderich (Lysimachia)
Art: Straußblütiger Gilbweiderich
Wissenschaftlicher Name
Lysimachia thyrsiflora
L.

Der Straußblütige Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora), auch Strauß-Gilbweiderich<ref name="FloraWeb" /><ref name="InfoFlora" /> genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gilbweiderich (Lysimachia) in der Unterfamilie der Myrsinengewächse (Myrsinoideae) innerhalb der Familie der Primelgewächse (Primulaceae).<ref name="FoNA2009" /><ref name="Jepson_eFlora2014" /> Sie kommt in weiten Teilen der borealen und der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel vor.

Beschreibung

Datei:Lysimachia thyrsiflora sl13.jpg
Unter- und oberirdische Pflanzenteil
Datei:Lysimachia thyrsiflora sl36.jpg
Behaarter oberer Teil des Stängels
Datei:Lysimachia thyrsiflora inflore kz.jpg
Blütenstand
Datei:Lysimachia thyrsiflora sl48.jpg
Blüte im Detail aus verschiedenen Blickrichtungen
Datei:Lysimachia thyrsiflora sl53.jpg
Früchte
Datei:Lysimachia thyrsiflora — Flora Batava — Volume v6.jpg
Illustration aus Jan Kops: Flora Batava, Volume 6, 1832

Erscheinungsbild und Blatt

Der Straußblütige Gilbweiderich wächst als ausdauernde krautige Pflanze,<ref name="FloraWeb" /> die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern erreicht.<ref name="FoNA2009" /><ref name="Jepson_eFlora2014" /><ref name="FOC1996" /> Die aufrechten und meist unverzweigten Stängel sind schwarz drüsig punktiert.<ref name="FOC1996" /> Der untere Stängelbereich ist kahl, während der obere fein behaart ist.<ref name="Jepson_eFlora2014" /><ref name="FOC1996" /> Die kräftigen Rhizome wachsen waagerecht<ref name="FOC1996" /> und es werden keine Tochterknollen gebildet.<ref name="FoNA2009" />

Die gegenständig, annähernd gegenständig oder wirtelig an den Stängeln angeordneten Laubblätter<ref name="FoNA2009" /><ref name="Jepson_eFlora2014" /> sind in Blattscheide sowie Blattspreite gegliedert und sind meist ungestielt, können selten aber auch einen 0,1 bis 0,2, selten bis zu 0,4 Zentimeter langen Blattstiel aufweisen, der nicht bewimpert ist.<ref name="FoNA2009" /> Die untersten Blätter sind zurückgebildet und schuppenartig.<ref name="InfoFlora" /><ref name="FOC1996" /> Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Länge von 5 bis 16 Zentimetern sowie einer Breite von 0,5 bis 2, selten bis zu 6 Zentimetern lanzettlich über linealisch-lanzettlich und elliptisch-lanzettlich bis elliptisch.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" /> Der untere Teil der Blattspreite verjüngt sich zur keilförmigen, gerundeten oder halb den Stängel umklammernden Basis hin. Die Blattspitze ist spitz zulaufend, zugespitzt oder stumpf.<ref name="FoNA2009" /> Die flachen oder am Rand etwas umgerollten<ref name="InfoFlora" /> Spreitenränder sind ganzrandig und nicht bewimpert.<ref name="FoNA2009" /> Beide Oberflächen der Blattspreite sind, mit Ausnahme der auf der Spreitenunterseite spärlich zottig behaarten Mittelrippe, kahl und sind spärlich schwarz drüsig punktiert.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" /> Es liegt Fiedernervatur vor.<ref name="FoNA2009" />

Blütenstand, Blüte und Frucht

Die Blütezeit erstreckt je nach Standort und Verbreitungsgebiet vom Frühjahr bis in den Sommer hinein. Der im mittleren oder oberen Stängelbereich, blattachselständige Blütenstandsschaft ist 1,5 bis 3 Zentimeter lang, glatt oder spärlich drüsig oder zottig behaart.<ref name="FOC1996" /> Der dichte, kopfige bis ährige, traubige Blütenstand ist 1 bis 3 Zentimeter lang.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" /> Der Blütenstiel ist 1 bis 3 Millimeter lang, kahl oder spärlich zottig oder drüsig behaart.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" />

Die zwittrigen<ref name="FloraWeb" /> Blüten sind radiärsymmetrisch und fünf- bis sieben-, selten auch bis neunzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf kahlen, 1 bis, meist 2 bis 3,5 Millimeter lang Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen<ref name="FOC1996" /> und sind von dunklen Harzkanälen durchzogen. Die meist sechs oder sieben lanzettlich bis linealisch-lanzettlichen Kelchzähne sind schwarz drüsig punktiert<ref name="FOC1996" /> und besitzen dünne Ränder, die fast bis zur Basis der Kelchblätter reichen. Die hellgelben bis cremefarbenen Kronblätter sind bei einer Länge von 3 bis 7 Millimetern sowie einer Breite von 0,5 bis 1 Millimetern nur kurz an ihrer Basis trichterartig verwachsen. Sie sind mit schwarzen bis rötlich braunen Harzkanälen durchzogen. Die sechs oder sieben Kronlappen sind linealisch mit gerundetem oder zugespitztem oberem Ende sowie ganzrandigen Rändern. Die fünf bis sieben, selten bis zu neun Staubblätter sind etwa so lang oder etwas länger als die Kronblätter. Die annähernd untereinander freien oder nur an ihrer Basis verwachsenen Staubfäden<ref name="Jepson_eFlora2014" /> sind mit der Kronblattbasis verwachsen, sind 4 bis 5 Millimeter lang, können aber auch etwa zweimal so lang sein wie die Kronblätter. Die länglichen Staubbeutel sind dorsifix und etwa 1 Millimeter lang.<ref name="FOC1996" /> Es sind keine Staminodien vorhanden.<ref name="FoNA2009" /> Der Fruchtknoten ist spärlich fein behaart. Der Griffel ist 4,5 bis 6 Millimeter lang.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" /> Die Staubblätter und der Griffel überragt die Blütenkrone. Die Blütenformel lautet: <math>\star K_5 \; C_{(5)} \; A_5 \; G_{\underline1} </math>.

Die Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von 2 bis 3 Millimetern annähernd kugel- bis eiförmig und öffnet sich bei Reife mit fünf bis sechs Fruchtklappen.<ref name="FoNA2009" /><ref name="Jepson_eFlora2014" /><ref name="FOC1996" /> Ihre Oberfläche ist kahl und dunkel drüsig punktiert.<ref name="FoNA2009" />

Chromosomensatz

Für den Straußblütigen Gilbweiderich werden in der Literatur vier verschiedene Chromosomenzahlen angegeben. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 9 bis 14. Es liegen unterschiedliche Ploidiestufen vor; so findet man neben 2n = 20 auch 2n = 40 oder 2n = 42 sowie bei Hexaploidie 2n = 54.<ref name="FloraWeb" /><ref name="InfoFlora" /><ref name="FoNA2009" /><ref name="Jepson_eFlora2014" /><ref name="FOC1996" />

Ökologie

Beim Straußblütigen Gilbweiderich handelt es sich um einen helomorphen Geophyten<ref name="FloraWeb" /><ref name="InfoFlora" /> oder Hemikryptophyten.<ref name="MerkblattArtenschutzCH1999" /> Die Vermehrung kann auch vegetativ erfolgen.<ref name="FloraWeb" />

Blütenökologisch handelt es sich um Pollenblumen.<ref name="FloraWeb" /> Es liegt Selbstkompatibilität vor.<ref name="FloraWeb" /> Es liegt Dichogamie vor; der Straußblütige Gilbweiderich ist protogyn, in der Blüte sind also zuerst die weiblichen, später die männlichen Blütenorgane fertil.<ref name="FloraWeb" /> Der Straußblütige Gilbweiderich ist xenogam, es erfolgt also obligate Fremdbefruchtung.<ref name="FloraWeb" /> Bei ausbleibende Fremdbestäubung kann Geitonogamie, als Selbstbestäubung von einer benachbarten Blüte erfolgen.<ref name="FloraWeb" /> Meist erfolgt Fremdbestäubung durch Insekten. Als Belohnung für Bestäuber ist wenig Nektar sowie reichlich Pollen vorhanden. Bestäuber sind kurzrüsselige Bienen, Schwebfliegen (Syrphidae), Käfer oder Fliegen.<ref name="FloraWeb" />

Diasporen sind die Same.<ref name="FloraWeb" /> Die Ausbreitung der Diaporen erfolgt durch Autochorie.<ref name="FloraWeb" />

Der Straußblütige Gilbweiderich ist ein Frostkeimer.<ref name="Oberdorfer2001" />

Vorkommen und Gefährdung

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Straußblütigen Gilbweiderichs umfasst weite Teile der borealen und der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" /><ref name="GRIN" /> Es gibt Fundortangaben für Deutschland, Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Irland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Litauen, Lettland, Kaliningrad Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Belarus, die Ukraine, die Krim,<ref name="Euro+Med" /> Karelien, Archangelsk, die Republik Komi, die beiden Gebiete in Russlands Fernem Osten Oblast Amur sowie Region Kamtschatka, Kasachstan,<ref name="GRIN" /> Korea, Japan, Sachalin, die Kurilen, die Innere Mongolei und die chinesischen Provinzen [Heilongjiang], Jilin, Shaanxi sowie Yunnan<ref name="FOC1996" /> und in Nordamerika für die Aleuten, Alaska, und die kanadischen Gebiete Yukon-Territorium, Neufundland, Northwest Territories, Nova Scotia, Prince Edward Islands, Saskatchewan, Québec, Alberta, Manitoba, Ontario, British Columbia und die US-Bundesstaaten Washington, nördliches Kalifornien,<ref name="Jepson_eFlora2014" /> nördliches Colorado, Utah, Oregon, Connecticut, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, nördliches Missouri, Montana, Nebraska, New Hampshire, New Jersey, New York, Ohio, Pennsylvania, Rhode Island, North Dakota, South Dakota, Vermont, West Virginia, Wisconsin sowie Wyoming.<ref name="FoNA2009" /><ref name="IUCN" />

In einigen Gebieten der Welt nehmen zwar die Bestände ab; da Lysimachia thyrsiflora so weit verbreitet ist, gilt sie bei der IUCN jedoch als LC = „least concern“ = „nicht gefährdet“.<ref name="IUCN" /> In der Roten Liste der gefährten Pflanzenarten Deutschland war der Straußblütige Gilbweiderich 1998 noch als „gefährdet“ bewertet worden; bei Metzing et al. 2018 erfolgte eine Einstufung V also in die „Vorwarnliste“.<ref name="FloraWeb" />

Lysimachia thyrsiflora gilt in der Roten Liste der gefährdeten Art der Schweiz 2016 als „verletzlich“.<ref name="InfoFlora" /> Gefährdungsursachen sind: Aufgabe der traditionellen Streunutzung, Melioration, Auffüllung, Austrocknung, Entwässerung, Überbauung, Eutrophierung besonders aus benachbarten Fettwiesen und Äckern, Verbuschung, Beschattung, Verdrängung durch Neophyten, Verschilfung, Sukzession, Trittschäden durch Menschen, Wellenschlag, mechanischer Schaden durch Boote, Ablagerung von Aushubmaterial und manche Populationen sind sehr klein sowie isoliert.<ref name="MerkblattArtenschutzCH1999" />

Der Straußblütige Gilbweiderich kommt je nach Standort und Verbreitungsgebiet in Höhenlagen von 0 bis 2000 Metern vor. Er steigt am Wildsee bei Seefeld in Tirol bis in Höhenlagen von 1170 Metern auf.<ref name="Hegi1966" /> Er wächst vor allem in Sümpfen und Mooren, auf feuchten Wiesen sowie in feuchten Wäldern.<ref name="FoNA2009" /><ref name="FOC1996" /> Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Verbands des Magnocaricion, kommt aber auch in Pflanzengesellschaften des Alnion oder Salicion cinereae vor.<ref name="Oberdorfer2001" />

Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).<ref name="InfoFlora" />

Taxonomie

Die Erstveröffentlichung von Lysimachia thyrsiflora erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus 1, Seite 147.<ref name="Euro+Med" /><ref name="Tropicos" /> Das Artepitheton thyrsiflora bedeutet „straußblütig“. Synonyme für Lysimachia thyrsiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />L. sind: Lysimachusa thyrsiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Pohl, Naumburgia thyrsiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Duby, Naumburgia thyrsiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Rchb., Nummularia thyrsiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Kuntze,<ref name="Tropicos" /> Naumburgia guttata <templatestyles src="Person/styles.css" />Moench, Thyrsanthus palustris <templatestyles src="Person/styles.css" />Schrank, Lysimachia capitata <templatestyles src="Person/styles.css" />Pursh, Lysimachia capitellata <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf., Lysimachia kamtschatica <templatestyles src="Person/styles.css" />Gand., Lysimachia subcapitata <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf., Lysimachia thyrsantha <templatestyles src="Person/styles.css" />St.-Lag., Lysimachia thyrsiflora var. verticillata <templatestyles src="Person/styles.css" />Rouy.<ref name="FoNA2009" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="FloraWeb"> Lysimachia thyrsiflora L., Strauß-Gilbweiderich. auf FloraWeb.deVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Tropicos"> Lysimachia thyrsiflora bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Oberdorfer2001"> </ref> <ref name="InfoFlora"> Lysimachia thyrsiflora L. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2022.2. Eingestellt von: Maiz-Tome, L., 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="FoNA2009"> </ref> <ref name="FOC1996"> </ref> <ref name="Hegi1966"> Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Verlag Carl Hanser, München 1966. S. 1855–1857. </ref> <ref name="Euro+Med"> Karol Marhold, 2011+: Primulaceae. Datenblatt Lysimachia thyrsiflora In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="Jepson_eFlora2014"> Anita F. Cholewa 2014: Datenblatt Lysimachia thyrsiflora In: Jepson Flora Project (Hrsg.): Jepson eFlora, Revision 2. </ref> <ref name="MerkblattArtenschutzCH1999"> VU Lysimachia thyrsiflora L. – Strauss-Gilbweiderich In: Merkblätter Artenschutz – Blütenpflanzen und Farne (Stand Oktober 1999), S. 194–195. Volltext-PDF. </ref> </references>

Weiterführende Literatur

  • Bertram Münker: Wildblumen Mitteleuropas (= Steinbachs Naturführer). Neue, bearb. Sonderausgabe. Mosaik, München 1996, ISBN 3-576-10563-8.
  • Irma Podolak, Zbigniew Janeczko, Agnieszka Galanty, Marta Michalik, Danuta Trojanowska: A triterpene saponin from Lysimachia thyrsiflora L. In: Acta poloniae pharmaceutica, Volume 64, 2007, S. 39–43. online.

Weblinks

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