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Strümpfelbach (Weinstadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strümpfelbach
Stadt Weinstadt
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2454)&title=Str%C3%BCmpfelbach 48° 47′ N, 9° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2454) 48° 46′ 58″ N, 9° 21′ 58″ O
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Einwohner: 2454 (30. Nov. 2022)<ref>Zahlen, Daten, Fakten | Stadt Weinstadt - Kultur trifft Natur. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Postleitzahl: 71384
Vorwahl: 07151
Datei:Weinstadt Stadtteile.svg
Karte
Lage von Strümpfelbach in Weinstadt
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Strümpfelbach ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Weinstadt im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.

Der Ort ist geprägt vom Weinbau und besitzt ein auf die Blütezeit des Weinbaus zurückgehendes überragendes Ensemble von Fachwerkhäusern, welches seit 1985 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz steht.<ref name="werteplan">Alexandra Baier: Gesamtanlage Strümpfelbach. In: Denkmalpflegerischer Werteplan. Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 86 – Denkmalpflege, Oktober 2014, abgerufen am 16. Februar 2022.</ref>

Geschichte

Datei:Strümpfelbach, Weinstadt, Andreas Kieser.png
Strümpfelbach 1685 aus den Forstlagerbüchern von Andreas Kieser

Strümpfelbach wurde 1265 als Striumphilbach erstmals erwähnt, als dem Kloster Salem durch zwei Schwestern aus Esslingen in Strümpfelbach 2,4 ha Weinberge geschenkt wurden.<ref name="stz_750jahre">Annette Clauß: 750 Jahre Strümpfelbach - Eine lange Tradition. In: Stuttgarter-Zeitung. 13. Juli 2015, abgerufen am 16. Februar 2022.</ref> Die Ortsgründung (möglicherweise von Endersbach ausgehend) fand im 8./9. Jahrhundert in der Zeit des fortschreitenden Landesausbaus statt.<ref name="werteplan" />

Im 13. Jahrhundert kam Strümpfelbach wohl an Württemberg.

1591 wurde das markante und reich verzierte Rathaus erbaut.

Der Ort gehörte zum Amt bzw. Oberamt Schorndorf und kam 1762 bis 1765 und dann erneut ab 1807 zum Oberamt Waiblingen, aus dem 1938 der Landkreis Waiblingen hervorging.

1635 bis 1638 starb mehr als die Hälfte (rund 320 Menschen) der Einwohner an der Pest.<ref name="stz_750jahre" /><ref name="werteplan" />

Die neue Kelter wurde 1928 erbaut.

1951–1954 wurde der Strümpfelbach verdolt.<ref name="werteplan" />

Lage und Verkehrsanbindung

Strümpfelbach liegt südlich der Kernstadt Weinstadt an der Landesstraße L 1201 und am Strümpfelbach.

Es besteht eine Bus-Anbindung (Linie 202 des VVS) im Halbstundentakt zum S-Bahnhof Endersbach.

Der nächstliegende S-Bahnhof (Verbindungen Linie S2 mit Viertelstundentakt Richtung Stuttgart und Schorndorf) mit Park&Ride-Platz ist Stetten-Beinstein.

Über asphaltierte landwirtschaftliche Wege ist Strümpfelbach von den Nachbarorten sicher mit dem Fahrrad erreichbar.

Sehenswürdigkeiten

Die historische Ortsstruktur von Strümpfelbach steht seit 1985 als Gesamtanlage Strümpfelbach unter Denkmalschutz. In der Liste der Kulturdenkmale in Weinstadt sind für Strümpfelbach 67 Kulturdenkmale aufgeführt, darunter auch die evangelische Pfarrkirche St. Jodokus.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Altgemeinde Strümpfelbach

  • Heinrich von Idler (1802–1878), württembergischer Beamter, Oberamtmann und Landtagsabgeordneter

Siehe auch

Weblinks

Commons: Strümpfelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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