Stobno (Wołów)
| Stobno | ||||||
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| Vorlage:Platzhalterbild Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Poland.svg Polen
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| Woiwodschaft: | Niederschlesien | |||||
| Powiat: | Wołów | |||||
| Gmina: | Wołów | |||||
| Geographische Lage: | 51° 17′ N, 16° 37′ O
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| Einwohner: | 262 (<ref>Zahl für das Schulzenamt zusammen mit Biskupice, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Gemeinde Wołów, Sołectwa ( des Vorlage:IconExternal vom 11. März 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 19. April 2011</ref>) | |||||
| Postleitzahl: | 56-100 (Wołów) | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 71 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | DWL | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Straße: | Pogalewo Wielkie-Wołów | |||||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |||||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |||||
Stobno (deutsch Stuben) ist ein Ort in der Stadt-Land-Gemeinde Wołów im Powiat Wołowski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Es liegt an der Mojęcicką, einem Nebengewässer der Jezierzycy (Iseritz) etwa sieben Kilometer südlich Wołów und 35 km nordwestlich von Breslau.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stuben im Jahr 1259, als es der Glogauer Herzog Konrad I. in einer nach Deutschem Recht ausgestellten Urkunde erwähnte. 1292 wurde eine Pfarrei mit einem Pfarrer erwähnt. Demnach gab es damals bereits eine Kirche, wahrscheinlich eine Holzkirche. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche St. Nikolaus als gotische Backsteinkirche neu erbaut und im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut. Zu erwähnen sind vor allem die stilvollen Altäre und die aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammende Kassettendecke. Bis zur Säkularisation im Jahre 1810, gehörte die Kirche in Stuben zum Bistum Breslau.
Seit dem Ende des 10. Jahrhunderts gehörte es wie ganz Niederschlesien zum Einflussgebiet der Schlesischen Piasten. Im vierzehnten Jahrhundert wurde es Teil des Königreichs Böhmen. Nach dem Tode von Ludwig II. von Ungarn (1516–1526) kam Stuben an die Habsburger. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel es 1742 an Preußen, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.
Vor dem Zweiten Weltkrieg (17. Mai 1939) hatte Stuben 453 Einwohner. Während des Krieges erlitt es einige Kriegsschäden, wobei mehrere historische Villen und das Pfarrhaus zerstört wurden.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Stuben 1945 zur Verwaltung an Polen. Nachfolgend wurde es in Stobno umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde – soweit sie nicht vorher geflohen war – weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
In den Jahren 1975–1998 gehörte Stobno zur Woiwodschaft Breslau.
Sehenswürdigkeiten
- Katholische Kirche mit dem Patrozinium des Nikolaus von Myra aus dem 15. Jahrhundert.
Literatur
- Josef Eckelt: Stuben: ein Dorf im Kreis Wohlau, Verlag L. Günther, Leipzig 1994
Einzelnachweise
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