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Stettin La 11

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Typ Leichtflugzeug/Wasserflugzeug

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Hersteller FAG Stettin

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Die Stettin La 11 war ein von der Flugtechnischen Arbeitsgemeinschaft (FAG) an der Staatlichen Ingenieurschule Stettin hergestelltes einsitziges Leichtflugzeug.

Geschichte

Die La 11 (Bau-Nr. 9, Luftfahrzeugkennzeichen D-YLAS) entstand 1936 unter der Leitung Hermann Landmanns bei der FAG Stettin, die an Wasserflugproblemen forschte. Es nahm am Vergleichsfliegen für Motorgleiter im Oktober 1937 in Rangsdorf teil und flog mit H. Schumacher über die Alpen. Das Flugzeug erhielt in der dann La 11 W genannten Modifikation zwischen den Schwimmern einen Wassertragflügel zur Verkürzung der Startstrecke. Im Juni 1940 erfolgte ein erster Wasserstart auf den 780 l verdrängenden Schwimmern<ref name="Typenbuch" /> und 1943 Versuche auf dem Chiemsee.<ref name="Lange1986">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Konstruktion

Die La 11 war ein abgestrebter Schulterdecker in Holzbauweise. Der Rumpf war mit Sperrholz beplankt. Die rechteckige, stoffbespannte Tragfläche war zweiteilig mit zwei I-Profil-Holmen und Fachwerkrippen aus Holz ausgeführt und mit sperrholzverkleideten Stahlrohr-V-Streben am Rumpf abgestützt. Sie war abnehmbar gestaltet und konnte beidseitig am Rumpf angehängt werden.<ref name="Flugsport 1/1942">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Das Leitwerk war stoffbespannt, der Rumpf und die optionalen Schwimmer sperrholzbeplankt. Angetrieben wurde das Flugzeug von einem Daimler F7502 mit {{#if: {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|PS|PS}}|23 {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|PS|PS}} {{#if:1|(|= }}}}{{#if:{{#ifexpr:0<0|1|}}|ca. }}{{#iferror:{{#expr:23*0.73549875*0*1.0*0}}|Err|{{#expr:((0,0)*(23)*(23)+(0,73549875)*(23)+(0)) round (0)}}}}{{#if:{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|kW|kW}}| {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|kW|kW}}}}{{#if:1|)}}, der 1:3 untersetzt auf einen starren Zweiblatt-Holzpropeller mit 2,25 m Propellerkreisdurchmesser wirkte.<ref name="Typenbuch">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Das Radfahrwerk mit 380 × 150 mm Niederdruckbereifung war nicht bremsbar.<ref name="Typenbuch" /> Das Schwimmwerk wog 50 kg und bestand aus mit Balsaholz stromlinienförmig verkleideten Stahlrohren und einstufigen Holzschwimmern.<ref name="Flugsport 1/1942" />

Technische Daten

Vorlage:Tabellenstile

Kenngröße La 11<ref name="Typenbuch" /> La 11 W<ref name="Typenbuch" />
Besatzung 1
Länge 6,10 m
Spannweite 10,50 m
Höhe 2,10 m
Spurweite 1,14 m 1,80 m (Schwimmer)
Flügelfläche mit QR 14,50 m²
Fläche Querruder (QR) 1,50 m²
Fläche Höhenleitwerk 2,10 m²
Fläche Seitenleitwerk 0,73 m²
Pfeilung 8,5° 8,0°
V-Form
Wurzeltiefe 1,50 m
mittl. Flächentiefe 1,38 m
Flügelstreckung 7,60
Bruchlastvielfaches 8,00 7,0 (P 3)
Flächenbelastung 22,45 kg/m² 24,80 kg/m²
Leistungsbelastung 14,00 kg/PS 15,64 kg/PS
Flächenleistung 1,60 PS/m² 1,58 PS/m²
Schraubenflächenleistung 5,83 PS/m² 5,78 PS/m²
Rüstmasse 215 kg 250 kg
Zuladung 110 kg
Startmasse 325 kg 360 kg
Triebwerk ein Daimler F7502<ref name="Lange1986" />; {{#if: {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|PS|PS}}|23 {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|PS|PS}} {{#if:1|(|= }}}}{{#if:{{#ifexpr:0<0|1|}}|ca. }}{{#iferror:{{#expr:23*0.73549875*0*1.0*0}}|Err|{{#expr:((0,0)*(23)*(23)+(0,73549875)*(23)+(0)) round (0)}}}}{{#if:{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|kW|kW}}| {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|kW|kW}}}}{{#if:1|)}}
Kraftstoffverbrauch 9,0 l/100 km 10,0 l/100 km
Schmierstoffverbrauch 0,5 l/100 km
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h 105 km/h
Reisegeschwindigkeit 100 km/h 90 km/h
Landegeschwindigkeit 45 km/h 48 km/h
Steiggeschwindigkeit in Bodennähe 1,70 m/s 1,20 m/s
Steigzeit auf 1000 m Höhe 9,0 min 15,0 min
Dienstgipfelhöhe 3500 m
Flugdauer 4 h
Reichweite 450 km 350 km

Siehe auch

Literatur

  • Oskar Ursinus: Leichtflugzeug „La 11“ der FFG Stettin. In: Flugsport, XXX. Jg., Nr. 4. Flugsport, Frankfurt a. M. 1938, S. 80/81.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />