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Stephanocereus luetzelburgii

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Stephanocereus luetzelburgii
Datei:Stephanocereus luetzelburgii.jpg

Stephanocereus luetzelburgii

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cereeae
Gattung: Stephanocereus
Art: Stephanocereus luetzelburgii
Wissenschaftlicher Name
Stephanocereus luetzelburgii
(Vaupel) N.P.Taylor & Eggli

Stephanocereus luetzelburgii ist eine Pflanzenart in der Gattung Stephanocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton luetzelburgii ehrt den deutschen Botaniker und Forschungsreisenden Philipp von Luetzelburg.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 141.</ref>

Beschreibung

Stephanocereus luetzelburgii wächst meist einzeln mit nur selten verzweigten Trieben und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 1,5 Metern. Die zunächst kugelförmigen und später verlängerten, flaschenförmigen Triebe sind dunkelgrün. Der dünnere Triebteil an der Spitze ist 60 bis 80 Zentimeter lang. Es sind 13 bis 16 Rippen vorhanden. Die 4 bis 5 kräftigen Mitteldornen sind gelb und vergrauen im Alter. Sie sind bis 3 Zentimeter lang. Die 15 bis 18 nadeligen Randdornen sind gelb bis grau und bis 15 Millimeter lang. Das Cephalium umfasst den dünnen Triebteil. Die Areolen sind bewollt.

Die glocken- bis trichterförmigen Blüten erscheinen meist in Gruppen in der Nähe der Triebspitze. Sie sind weiß bis leicht rosafarben, bis 2,6 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 1,5 Zentimeter auf. Die niedergedrückt kugelförmigen, anfangs grünen Früchte werden später blau und erreichen Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimeter.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Stephanocereus luetzelburgii ist im Nordosten des brasilianischen Bundesstaates Bahia verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus luetzelburgii durch Friedrich Karl Johann Vaupel wurde 1923 veröffentlicht.<ref>F. Vaupel: Drei neue Cereen aus Brasilien. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde. 1923, Nr. 6, S. 57 (online).</ref> Nigel Paul Taylor und Urs Eggli stellten die Art 1991 in die Gattung Stephanocereus.<ref>David Hunt, Nigel Taylor (Hrsg.): Notes on miscellaneous genera of Cactaceae. In: Bradleya. Band 9, 1991, S. 91 (doi:10.25223/brad.n9.1991.a2).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Pilocereus luetzelburgii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Werderm. (1933), Cephalocereus luetzelburgii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Borg (1937), Pilosocereus luetzelburgii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Byles & G.D.Rowley (1957), Pseudopilocereus luetzelburgii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Buxb. (1968), Coleocephalocereus luetzelburgii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Buxb. (1972) und Lagenosocereus luetzelburgii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Doweld (2002).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Machado, M., Taylor, N.P. & Braun, P., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 606–607.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Stephanocereus luetzelburgii – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien