Steinerne Brücke Altena
| Steinerne Brücke Altena | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nutzung | Fußgänger und Radfahrer | |||||
| Unterführt | Lenne | |||||
| Ort | Altena | |||||
| Konstruktion | Korbbogenbrücke aus Bruchstein | |||||
| Gesamtlänge | 68 m | |||||
| Breite | 5,45 m | |||||
| Anzahl der Öffnungen | 3 | |||||
| Längste Stützweite | 3 × ca. 18 m | |||||
| Fertigstellung | 1912 | |||||
| Lage | ||||||
| Koordinaten | 51° 17′ 17″ N, 7° 40′ 44″ O
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Die Steinerne Brücke Altena ist eine als technisches Kulturdenkmal geschützte Bogenbrücke über den Fluss Lenne ausgangs des Rahmedetals in der nordrhein-westfälischen Stadt Altena.
Konstruktion
Der Brückenschlag besitzt eine Länge von 68 Metern, ist 5,45 Meter breit und besteht aus drei flachen Korbbögen mit je ca. 18 Metern Spannweite aus Bruchsteinmauerwerk auf Schiffspfeilern.<ref name="Lit">Ulrich Barth, Elmar Hartmann, August Kracht, Heinz Störing: Kunst- und Geschichtsdenkmäler im Märkischen Kreis. 3. überarbeitete und ergänzte Auflage. Heimatbund Märkischer Kreis, Altena 1993, ISBN 3-89053-000-1, S. 73/74.</ref> Der Vorgängerbau hatte noch zwei Bögen mehr.<ref>Willi Prösser: Alt-Altena. Sutton, Erfurt 2006, S. 44, ISBN 9783866800793.</ref> Neben Elementen des Jugendstils besitzt die Brücke weiteres Zierwerk in Form von in Sandstein eingemeißelten Reliefs über dem mittleren Korbbogen. Stromaufwärts weisend befindet sich das Wappen der ehemaligen Grafschaft Mark und stromabwärts weisend die Wappentafel mit dem springenden Pferd Westfalens.<ref name="MK">Märkisches Sauerland: Historische Brücken im Märkischen Sauerland – Steinerne Brücke, abgerufen am 17. Januar 2022.</ref><ref name="Lit" />
Geschichte
Die Steinerne Brücke ist die älteste Brücke Altenas. Sie wurde mehrfach beschädigt oder zerstört und neu errichtet. Die heutige Brücke wurde im Jahre 1912 erbaut. 1570 war die „Steinerne Brücke“ über Jahrhunderte hinweg der einzige gesicherte Lenneübergang für Altena, Halver und Schalksmühle. Die anderen Brücken waren sämtlich aus Holz.<ref>Stadt Altena (Stadtgeschichte, Beiträge zum 650. Stadtjubiläum): Abschnitt Handel und Verkehr in Altena, abgerufen am 17. Januar 2022.</ref>
Die Brücke nahm den Verkehr eines regionalen Hauptverkehrswegs zwischen Altena und Lüdenscheid auf. Nach dem Bau der Ruhr-Sieg-Strecke verlief der Verkehr zunächst über einen unmittelbar an der Brücke liegenden Bahnübergang.
1988 wurde die Pott-Jost-Brücke fertiggestellt, welche die Steinerne Brücke weitgehend ersetzte, und der Bahnübergang wurde gesperrt. Im Zuge der zu dieser Zeit durchgeführten Straßenbaumaßnahmen wurde die Steinerne Brücke als Verkehrsbrücke eingezogen und zur Sackgasse für den Kraftfahrzeugverkehr. Fortan diente sie im Wesentlichen nur noch als Fußgängerbrücke.<ref name="Lit" /> 1994 erfolgte eine Sanierung des Bauwerks.<ref name="MK" />
Nutzung
Die Steinerne Brücke dient neben der Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer auch als Parkraum. Außerdem verlaufen Wanderwege (Siegerlandweg (Etappe 1 Iserlohn – Augustenthal), Drahthandelsweg) über die Brücke.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Firma Andernach & Bleck | Werkstattgebäude Markstraße | Ehemalige Schlossbrauerei Hohenlimburg | Lennewehr Hohenlimburg | Hoesch-Siedlung | Brücke über die Lenne in Stenglingsen | Dampflok Carl | Bahnhof Altena | Steinerne Brücke | Arbeitersiedlung, Werdohler Straße 12-32 | Turbine und Generator der Firma Elektromark | Fabrikhalle und Uhrenturm Wilhelmsthal | Kraftwerk und Wehr Wilhelmsthal | Bahnbrücke über die Lenne in Ohle | Bahnhof Werdohl | Fußgängerbrücke „Schnapsbrücke“ | Portal des Werdohler Eisenbahntunnels | Lennebrücke Hilfringhausen | Bahnhof Plettenberg-Eiringhausen | Reiter-Stellwerk Bahnhof Plettenberg | Bahnbrücke über die Lenne in Siesel | Sieseler Tunnel