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Stationäre Strömung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Eine stationäre Strömung liegt vor, wenn die vektorielle Strömungsgeschwindigkeit an jedem Ort zeitlich gleich bleibt. Dann gilt an jedem Ort:

<math>\frac{\text{d}\vec v}{\text{d}t} = 0</math>

mit

  • <math>\vec v</math> die Strömungsgeschwindigkeit
  • <math>t</math> die Zeit.

Von Ort zu Ort kann Strömungsgeschwindigkeit durchaus variieren. In diesem Fall beschreibt man das System durch ein Geschwindigkeitsfeld <math>\vec v(\vec r)</math>.<ref name="Demtroeder" /> In stationärer Strömung sind Bahn- und Stromlinien gleich; nur dann bewegen sich die Teilchen auf den zeitlich gleichbleibenden Stromlinien wie auf festen Gleisen.<ref name="Wieghardt" />

Stationär gleichförmige Strömung

Fließgeschwindigkeit <math>v</math> und Fließhöhe <math>h</math> unterliegen keiner örtlichen Änderung entlang einer Stromlinie, von Stromlinie zu Stromlinie können sie jedoch variieren:

<math>\frac{\text{d}v}{\text{d}x} = 0</math> und <math>\frac{\text{d}h}{\text{d}x} = 0 </math>

Stationär ungleichförmige Strömung

Fließgeschwindigkeit und Fließhöhe unterliegen örtlichen Änderungen:

<math>\frac{\text{d}v}{\text{d}x}\neq0</math> und <math>\frac {\text{d}h}{\text{d}x}\neq0</math>

Einzelnachweise

<references> <ref name="Demtroeder"> Wolfgang Demtröder: Experimentalphysik. 4., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 1: Mechanik und Wärme.. Springer Spektrum, Berlin 2006, ISBN 3-540-26034-X, S. 225–226. </ref> <ref name="Wieghardt"> Karl Wieghardt: Theoretische Strömungslehre. Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2005, ISBN 3-938616-33-4, S. 19. </ref> </references>

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