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Stariza

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Stariza (Vorlage:RuS) ist eine Kleinstadt in der Oblast Twer (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt am Ostrand der Waldaihöhen etwa 75 Kilometer südwestlich der Oblasthauptstadt Twer bei der Mündung des gleichnamigen Flüsschens Stariza in die Wolga.

Stariza ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Zwölf Kilometer von der Stadt entfernt liegt ihr Bahnhof an der auf diesem Abschnitt 1878 eröffneten Eisenbahnstrecke LichoslawlTorschokRschewWjasma (Streckenkilometer 93).

Geschichte

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Stariza im Jahre 1912. Frühes Farbfoto von Sergei Prokudin-Gorski

Der Ort entstand 1297 als Festung Nowy gorod (russisch für Neue Stadt, auch bekannt als Gorodok na Starize/Städtchen an der Stariza oder Wyssoki Gorodok/Hohes Städtchen).

Gegen Ende des 14. Jahrhunderts bürgerte sich der Name Stariza ein. 1485 kam der Ort mit dem Fürstentum Twer zum Großfürstentum Moskau.

1775 wurde das Stadtrecht als Verwaltungszentrum eines Kreises (Ujesds) verliehen. Im 18. und 19. Jahrhundert ist Stariza eine wichtige Anlegestelle am Wasserweg zwischen Wolga bzw. Moskau und Sankt Petersburg.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Stariza am 12. Oktober 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt und am 1. Januar 1942 von Truppen der Kalininer Front der Roten Armee im Rahmen der Kalininer Operation zurückerobert.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1897 6368
1926 3400
1939 4500
1959 4905
1970 6244
1979 7518
1989 9120
2002 9125
2010 8607

Anmerkung: Volkszählungsdaten (1926 gerundet)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Mariä-Himmelfahrts-Kloster

Stariza ist eine der besterhaltenen Kleinstädte im Westteil Russlands. Hier befindet sich der Komplex des im 12. Jahrhundert gegründeten Mariä-Himmelfahrts-Klosters (Vorlage:Lang/Uspenski monastyr) mit der Mariä-Himmelfahrts-Kirche (Vorlage:Lang/ Uspenskaja zerkow) von 1530, der Dreifaltigkeitskathedrale (Vorlage:Lang/Troizki sobor), der Mariä-Tempelgang-Kirche (Vorlage:Lang/Wwedenskaja zerkow) von 1570 und der Apostel-Johannes-Kirche (Vorlage:Lang/zerkow Ioanna Bogoslowa) von 1594 sowie dem Mönchszellentrakt und anderen Gebäuden. Außerdem sind in der Stadt die Paraskewa-Freitags-Kirche (Vorlage:Lang/zerkow Paraskewy Pjatnizy) von 1750, die Boris-und-Gleb-Kathedrale (Vorlage:Lang/Borissoglebski sobor) von 1808 bis 1820, die Erlöserkirche (Vorlage:Lang/Spasskaja zerkow) mit Glockenturm von 1827 und weitere erhalten.

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

In der Umgebung der Stadt liegen die ehemaligen Adelslandsitze Pawlowsk, Malinniki und Bernowo. In letzterem, welcher der Familie Wulfow gehörte, wurde ein Puschkin-Museum eingerichtet.

Wirtschaft

In Stariza gibt es Betriebe der Textil-, elektrotechnischen und Lebensmittelindustrie.

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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