Stammliste der Agilolfinger
Im Folgenden ist die Stammliste der Agilolfinger als Herzöge von Bayern vom 6. bis zum 8. Jahrhundert dargestellt. Möglicherweise war Agiulf der namensgebende Stammvater der Agilolfinger<ref>Jörg Jarnut: Agilolfingerstudien: Untersuchungen zur Geschichte einer adligen Familie im 6. und 7. Jahrhundert (= Monographien zur Geschichte des Mittelalters. Nr. 32). A. Hiersemann, Stuttgart 1986, ISBN 978-3-7772-8613-6.</ref>.
Da es aus dieser Linie keine weiteren Nachkommen mehr gab, übernahm eine andere Linie der Agilolfinger nach dem Tod Herzog Hugberts die Herrschaft über das Herzogtum Bayern:
Ebenfalls als Agilolfinger sind Chrodoald und sein Sohn Fara nachgewiesen. Die Verwandtschaft zu den restlichen Agilolfingern ist allerdings unklar.
Literatur
- Reinhard Wenskus: Agilulfinger, (Abb. 11 Stammtafel der A. Nach Karl August Eckhardt 1965). In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 1, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1973, ISBN 3-11-004489-7, S. 96–98. (kostenpflichtig Germanische Altertumskunde Online bei de Gruyter).
- Roman Deutinger: Wer waren die Agilolfinger? In: Steffen Patzold, Karl Ubl (Hrsg.): Verwandtschaft, Name und soziale Ordnung (300-1000). (= Reallexikon der Germanischen Altertumskunde – Ergänzungsbände, Band 90). Walter de Gruyter, Berlin/New York 2014, S. 177–194 (kostenpflichtig Germanische Altertumskunde Online bei de Gruyter).
- Ders.: Agilolfinger. In: Heinrich Beck, Sebastian Brather, Dieter Geuenich, Wilhelm Heizmann, Steffen Patzold, Heiko Steuer (Hrsg.): Germanische Altertumskunde Online. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2015 (kostenpflichtig).
Einzelnachweise
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