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Stabsobermeister (Dienstgrad)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Flag of NVA (East Germany).svg
Volksmarine, Stabsobermeister
(hier: Technische Laufbahn)
Stabsobermeister der Volksmarine
Stabsobermeister der Volksmarine

Schulterstück zu allen Uniformen
Dienstgradgruppe Unteroffiziere m. P.
NATO-Rangcode OR-8
Dienstgrad Heer/Luftwaffe Stabsfeldwebel
Dienstgrad Marine Stabsobermeister der VM
Abkürzung (in Listen)
Besoldungsgruppe

Der Stabsobermeister war der höchste Feldwebelrang der Dienstgradgruppe der Unteroffiziere der Volksmarine der früheren NVA der DDR.<ref>MEYERS UNIVERSALLEXIKON, 3. Auflage 1980, Best.-Nr.: 576 970 2, Liz.-Nr. 433 130/198/80, Band III, Seite 217–218 «Dienstgrad- und Dienstlaufbahnabzeichen der Volksmarine – Dienstgrad, Ziffer 8 Stabsobermeister (seemänn. Laufbahn).»</ref>

Dem seemännischen Dienstgrad stand in den anderen NVA-Teilstreitkräften der Dienstgrad des Stabsfeldwebels gleich. Nächsthöherer Dienstgrad war der Fähnrich (der Volksmarine) und bis 1973 der Unterleutnant (der Volksmarine). Der rangniedere Dienstgrad war der Obermeister (der Volksmarine).

Der NVA-Dienstgrad Stabsobermeister ist nicht zu verwechseln mit dem historischen deutschen Polizei-Dienstgrad Stabsoberwachtmeister.

Einführung 1961

In der Volkspolizei See eingeführt, rangierte der Stabsobermeister der Volksmarine ab 1961 gleich hinter dem Unterleutnant (zur See). Mit Einführung der Dienstgradgruppe der Fähnriche im Jahre 1973, war der nächsthöhere Dienstgrad Fähnrich (zur See). Gemäß den heutigen NATO-Rangcodes wäre der Stabsobermeister mit OR-8 vergleichbar.

Anmerkung

Besonderheiten

Ein vergleichbarer Dienstgrad war der Stabsoberbootsmann in der Kriegsmarine bis 1945.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />