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St. Nikolaus von Flüe (Niedergailbach)

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Datei:Niedergailbach Bruder Klaus Kirche 01.JPG
Die Pfarrkirche St. Nikolaus von Flüe in Niedergailbach
Datei:Niedergailbach Bruder Klaus Kirche Innen 01.JPG
Blick ins Innere der Kirche

Die Kirche St. Nikolaus von Flüe oder Bruder-Klaus-Kirche ist eine katholische Pfarrkirche in Niedergailbach, einem Ortsteil der Gemeinde Gersheim. Kirchenpatron ist der Schweizer Friedensheilige Nikolaus von Flüe.

Geschichte

1320 fand die Kirche von Niedergailbach erstmals Erwähnung. 1721 erfolgte der Bau eines neuen, dem heiligen Hubertus geweihten Gotteshauses. 1829/30 wurde die Kirche erweitert,<ref name="info">Informationen zur Pfarrkirche St. Nikolaus von Flüe Auf: www.kunstlexikonsaar.de, abgerufen am 10. Juli 2012</ref> im Zweiten Weltkrieg aber zerstört. Am 17. Mai 1953<ref name="tafel">Bronzetafel in der Bruder-Klaus-Kirche Niedergailbach</ref> fand die Grundsteinlegung des heutigen, nach Plänen des Architekten Wilhelm Schulte jun. errichteten Kirchengebäudes statt. Als Baumaterial diente heimischer Kalkstein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />St. Nikolaus von der Flüe, Niedergailbach (Memento vom 27. Januar 2016 im Internet Archive) Auf: cms.bistum-speyer.de, abgerufen am 10. Juli 2012</ref> Die Einweihung nahm am 28. August 1954 der damalige Speyrer Bischof Isidor Markus Emanuel vor.<ref name="tafel" />

Ausstattung

1954 schuf der Maler und Schriftsteller Richard Seewald (München) im Chorraum ein Wandbild des Kirchenpatrons und Deckenmalereien.<ref name="info" /> Zur Ausstattung gehört auch eine Marienfigur aus dem 18. oder angehenden 19. Jahrhundert, die in der Denkmalliste des Saarlandes als Einzeldenkmal erscheint.<ref>Denkmalliste des Saarlandes, Teildenkmalliste Saarpfalz-Kreis (PDF; 1,2 MB), abgerufen am 10. Juli 2012</ref>

Orgel

Datei:Niedergailbach Bruder Klaus Kirche Innen 05.JPG
Blick vom Altarraum in Richtung Orgelempore

Die Orgel wurde 1991 von der Firma Hugo Mayer Orgelbau (Heusweiler) gebaut. Das Schleifladen-Instrument, das auf der Empore steht und einen eingebauten Spielschrank besitzt, verfügt über 16 Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Mehrere ältere Register (Holzflöte 8′, Sifflet 2′, Salicional 8′, Vox coelestis 8′ und Subbaß 16′) stammen wohl aus einer in den 1960er Jahren gebraucht aufgestellten Vorgängerorgel. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch, und die Disposition lautet wie folgt:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Orgel der Kirche Hl. Nikolaus von der Flüe (kath.) (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) Infoseite des Webangebots Orgeln im Saarland, abgerufen am 10. Juli 2012</ref>

I Hauptwerk C–g3

1. Principal 8′
2. Holzflöte 8′
3. Octave 4′
4. Sifflet 2′
Quinte (Vorabzug) 113
5. Mixtur IV 113
6. Trompete 8′
II Schwellwerk C–g3
7. Gedackt 8′
8. Salicional 8′
9. Vox coelestis 8′
10. Blockflöte 4′
11. Nazard 22/3
12. Doublette 2′
13. Terz 13/5
14. Clarinette 8′
Tremulant
Pedal C–f1
15. Subbaß 16′
16. Octave 8′
Holzflöte (Transm.) 8′
Choralbass (Transm.) 4′
Trompete (Transm.) 8′

Literatur

  • Bernhard H. Bonkhoff: Die Kirchen im Saar-Pfalz-Kreis. Saarbrücken 1987.

Weblinks

Commons: St. Nikolaus von Flüe (Niedergailbach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 8′ 1,9″ N, 7° 12′ 21,9″ O

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