St. Mariä Himmelfahrt (Solingen)
| Basisdaten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konfession | römisch-katholisch | |||||
| Ort | Solingen, Deutschland | |||||
| Diözese | Erzbistum Köln | |||||
| Baugeschichte | ||||||
| Fertigstellung | 1727 | |||||
| Baubeschreibung | ||||||
| Baustil | Barock unter Verwendung romanischer und gotischer Teile der Vorgängerbauten | |||||
| Ausstattungsstil | Barock | |||||
| Funktion und Titel | ||||||
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ehemalige Klosterkirche, heute Pfarrkirche | ||||||
51° 12′ 33,5″ N, 7° 4′ 20,9″ O
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Die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ist eine römisch-katholische Kirche in Solingen-Gräfrath. Sie gehört zum Gebäudeensemble des ehemaligen Klosters Gräfrath.
Geschichte
Die Kirche beruht auf einem Vorläuferbau Cappella Greverode, der vor 1180 entstanden ist.<ref name="Informationstafel">Informationstafel an der Kirche</ref> Teile eines zweiten Kirchenbaus, einer romanischen Pfeiler-Emporenbasilika von 1195, sind in der linken Mittelschiffswand nach Freilegung 1991 sichtbar.<ref name="Informationstafel" /> 1185 bis 1187 entstand hier das Damenstift Gräfrath der Augustiner Chorfrauen. 1250 errichtete man den Westbau im Übergangsstil. Das gotische Portal und die südliche Achse sind noch vorhanden.<ref name="Informationstafel" /> Nach 1300 entstand der dritte Kirchenbau als Erweiterung zur zweischiffigen Hallenemporenkirche.<ref name="Informationstafel" /> 1666, 1685 und 1717 wurde die Kirche durch Brände in Gräfrath zerstört.<ref name="Informationstafel" />
Der aktuelle vierte Kirchenbau, als Wiederaufbau unter Beibehaltung romanischer und gotischer Außenmauern, wurde 1727 abgeschlossen.<ref name="Informationstafel" /> 1748 erfolgte die barocke Ausstattung.<ref name="Informationstafel" />
1803 wurde das Kloster unter Napoleon aufgehoben und der Kirchenbau zu einer Pfarrkirche umgewandelt. Spätromanische Bestandteile wurden 1851, 1878 und 1991 restauriert.<ref name="Informationstafel" />
Baudenkmal
Am 2. Oktober 1984 wurde die Kirche mit der Hausanschrift Klosterhof 6 als Baudenkmal anerkannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Denkmalliste ( vom 16. August 2010 im Internet Archive) (PDF; 125 kB) der Stadt Solingen mit dem Stand vom 30. März 2011</ref>
Orgel
Die Orgel geht zurück auf ein Instrument, das 1893 von dem Orgelbauer Clemens Schneider mit 20 Registern auf zwei Manualen und Pedal erbaut wurde. Bereits im Jahre 1912 wurde das Instrument durch den Orgelbauer Johannes Klais (Bonn) in klanglicher und technischer Hinsicht mehr oder minder neu erbaut. Das Instrument hat heute 22 Register auf zwei Manualwerken und Pedal und ist romantisch disponiert. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.<ref>Nähere Informationen zur Orgel</ref>
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- Koppeln: II/I (als Suboktav-, Normal- und Superoktavkoppeln), I/P, II/P
Literatur
- Todangst-Bruderschaft im Namen des am Kreuze für Uns Gestorbenen Heilandes : unter dem Schutze der schmerzhaften Mutter Maria, zur Erlangung einer glückseligen Sterbstunde, welche jeden ersten Sonntag im Monate in der Pfarrkirche zu Gräfrath gehalten wird. Beck, Opladen 1843 (Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf)
- Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Rheinland. Deutscher Kunstverlag 2005, S. 1110–1112.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Bilderwunsch an bestimmtem Ort
- Kirchengebäude in Solingen
- Baudenkmal in Solingen
- Mariä-Himmelfahrt-Kirche
- Pfarrkirche des Erzbistums Köln
- Disposition einer Orgel
- Bodendenkmal in Solingen
- Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen
- Barocke Kirche
- Erbaut 1727