St. Ludger (Düsseldorf-Bilk)
St. Ludger ist eine katholische Kirche im Düsseldorfer Stadtteil Bilk. Sie befindet sich am Merowingerplatz. Sie war von 2008 bis 2022 auch die Kirche der Katholischen Hochschulgemeinde.<ref name="Becker-Huberti"/> Seit 2011 gehört die Kirche zur Pfarrei St. Bonifatius, die dort ihr Pastoralbüro hat.
Geschichte
Das Rektorat wurde 1960 errichtet.<ref name="Becker-Huberti"/> Im Jahr 1961 wurde dann der Kölner Architekt Erwin Schiffer (1927–2001) beauftragt, eine Kirche zu erbauen.<ref name="Becker-Huberti"/> Der Bau erfolgte in den Jahren 1963 bis 1964.<ref name="Becker-Huberti"/> Am 20. Dezember 1964 wurde St. Ludger schließlich geweiht. Im Jahr darauf wurde das Pfarrheim fertiggestellt, 1974 die Rektoratsgemeinde zur Pfarrei erhoben.<ref name="Becker-Huberti"/> In den Jahren 1978 bis 1980 fand dann bereits eine umfangreiche Sanierung statt.<ref name="Becker-Huberti"/> 2008 wurde die Kirche für die Bedürfnisse der Hochschulgemeinde umgebaut.<ref name="Becker-Huberti">Manfred Becker-Huberti (Hrsg.): Düsseldorfer Kirchen. Die katholischen Kirchen im Stadtdekanat Düsseldorf. J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2219-3, S. 74/75</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beckmann Wenzel Architekten – ausführendes Architekturbüro ( des Vorlage:IconExternal vom 8. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Architektur
St. Ludger ist weitgehend aus Sichtbeton gebaut. Die Kirche ist durch das Seitenschiff geprägt, das aus einer quaderförmigen Halle besteht. Die Fensteröffnungen des Kirchenschiffs gehen vom Boden bis zur Decke und ziehen sich die komplette Längsseite des Kirchenschiffs entlang. Besonders auffällig sind die lamellenartigen Fensterstrukturen aus Beton, sogenannte Brise-Soleil-Elemente, wie sie von Le Corbusier als Sonnenschutz entwickelt wurden.<ref name="Becker-Huberti"/>
Der Turm steht frei. Er hat einen quadratischen Grundriss und besteht aus Sichtbeton. Die Geläutöffnungen sind asymmetrisch angeordnet.<ref name="Becker-Huberti"/>
Orgel
Die Orgel wurde 1971 von der Firma Gebr. Oberlinger, Windersheim errichtet. Das Schleifladeninstrument hat 33 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.<ref>Informationen zur Orgel. In: Webseite der Pfarrei. Abgerufen am 11. Juni 2025.</ref>
Die Disposition lautet:<ref>Disposition. In: Webseite des Orgelbauers. Abgerufen am 11. Juni 2025.</ref>
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- Koppeln: I/II, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P
- Spielhilfen: 3 freie Kombinationen, 1 Pedalkombination, 5 Setzerkombinationen
Weblinks
- St.Ludger. In: bonifatiuskirche.de. Kath. Kirchengemeinde St. Bonifatius in Düsseldorf
Einzelnachweise
<references/>
Koordinaten: 51° 11′ 49″ N, 6° 46′ 43,2″ O
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