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St. Laurentius (Worms-Leiselheim)

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Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:St. Laurentius Worms-Leiselheim.jpg
Laurentiuskirche in Worms-Leiselheim
Datei:Tafel zur Geschichte der Laurentiuskirche Worms-Leiselheim.jpg
Tafel zur Geschichte der Kirchen an diesem Standort

St. Laurentius in Worms-Leiselheim ist die römisch-katholische Filialkirche in Worms-Leiselheim. Die Kirche ist dem heiligen Laurentius von Rom geweiht. Der vom Heimatschutzstil geprägte Saalbau entstand 1933/34 und steht heute unter Denkmalschutz.<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Worms</ref><ref>Spille.</ref>

Geschichte

Mittelalterliche Kirche

Die historische Kirche an diesem Ort stammte wohl aus dem späten 14. Jahrhundert, die älteste erhaltene Erwähnung stammt aber erst von 1496.<ref>Spille.</ref> Mit der Einführung der Reformation wurde die Kirche gemeinsames Eigentum der römisch-katholischen und der reformierten Gemeinde, die sie als Simultankirche nutzten, was nicht ohne Konflikte blieb. Durch den Übergang der Ortsherrschaft von der Kurpfalz an das Hochstift Worms<ref>regionalgeschichte.net: Zur Geschichte von Leiselheim. Aufgerufen am 8. Februar 2026.</ref> und die fast gleichzeitige Aufhebung des kurpfälzischen Simultaneums in den Jahren 1706 und 1707 kam die Kirche in den alleinigen Besitz der römisch-katholischen Gemeinde. Als das linke Rheinufer nach 1794 im Zuge der Koalitionskriege französisch besetzt wurde, floh der letzte römisch-katholische Pfarrer aus Leiselheim. In der Folge wurde die Pfarrei mit der des benachbarten Pfeddersheim vereinigt und das Pfarrhaus verkauft. Die Kirche verfiel und wurde 1831 abgebrochen.<ref>Spille.</ref>

Heutige Kirche

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Leiselheimer Bevölkerung, und damit auch die römisch-katholische Gemeinde. Für Leiselheim wurde deshalb eine eigene Kirche notwendig. Den Auftrag zum Bau erhielt der Mainzer Architekt Philipp Preis. Der Bau begann 1933 und die Kirche wurde 1934 vom Mainzer Bischof Ludwig Maria Hugo geweiht.<ref>Inschrift an der Kirche.</ref> Zehn Jahre später wurde die Gemeinde als Filialgemeinde der von Worms-Hochheim zugeordnet. Heute gehören Kirche und Gemeinde zur 2026 gegründeten Großpfarrei St. Nikolaus Worms-Wonnegau.<ref>Molter, S. 15, 21.</ref>

Gebäude

Das geostete Kirchengebäude ist ein Saalbau mit Turmaufbau an der Nordwestecke. Die Westfassade mit dem Portal wird durch Sandsteinelemente an den Gebäudeecken, eine Laurentiusstatue und eine gotische Maßwerkspolie gestaltet. Der einschiffige Innenraum trägt ein Tonnengewölbe. Das östliche Ende des Raumes bildet ein Chorraum mit geradem Abschluss, im Westen befindet sich die Empore mit der Orgel. Die Ausstattung aus den 1930er Jahren ist in Teilen, wie den Kirchenbänken, original erhalten, Altar, Ambo und Tabernakel wurden im Rahmen einer Innensanierung 2003 neu angeordnet und gestaltet.<ref>Molter, S. 21.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 38′ 30,7″ N, 8° 18′ 31,5″ O

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