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St. Laurentius (Aschaffenburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:StLaurentius Aschaffenburg Aussen1.jpg
St. Laurentius, Aschaffenburg-Leider (2011)

St. Laurentius ist eine 1923 errichtete katholische Pfarrkirche im Aschaffenburger Stadtteil Leider.

Vorgeschichte

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Wappen der Familie von Weber
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Entwurf von Hans und Christoph Rummel

1340 und 1345 fand erstmals eine Kapelle von Lydere oder Leider urkundliche Erwähnung:<ref>Mathias Thiel: Stiftsarchivregesten (Ms. im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg) Regest der Urkunde 3314 vom 12. Dezember 1340.</ref> Als steuerliche Abgabe habe die St.-Laurentius-Kapelle in Leider der St.-Martins-Kapellenstiftung in Aschaffenburg eine Getreidegült zu überlassen.<ref>Mathias Thiel: Stiftsarchivregesten (Ms. im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg) Regest der Urkunde 2936 vom 23. April 1345.</ref> Die Kapelle fungierte als Filiale der sogenannten Muttergottespfarrkirche oder Pfarrkirche zu unserer Lieben Frau (Ad Beatam Mariam Virginem) in der Aschaffenburger Oberstadt.<ref>Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau. Einzeldarstellung eines Bodendenkmals auf aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de, aufgerufen am 24. Februar 2026.</ref> Über die Jahrhunderte immer wieder umgebaut und vergrößert, wurde sie 1923 nach Einweihung der neuen St.-Laurentius-Kirche profaniert. Um 1740 trug der mit gebrochenem Giebel und Putten geschmückte Kapellenaltar ein Wappen der Familie von Weber, war vielleicht also eine Stiftung des Stiftskanonikers Balthasar Friedrich von Weber, der am 19. Juli 1765 starb. Das Altarbild wurde durch eine Holzfigur des Hl. Laurentius ersetzt, die Orgel „mit bescheidenem Rokoko-Schnitzwerk“ versehen.<ref>Felix Mader: Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Unterfranken, XIX. Stadt Aschaffenburg. München 1918, S. 185.</ref><ref>Carsten Pollnick: Die Kirche St. Laurentius. In: Leider Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg.</ref> Altar und Orgel fanden in der Hauskapelle des Aschaffenburger Clemensheims Platz, die Laurentiusfigur wurde in der neuen Kirche aufgestellt. Nach der Profanierung wurde das Gebäude für Theateraufführungen und als Versammlungsort der Jugend verwendet. 1955 erfolgten der Verkauf an die Evangelisch-Lutherische Kirche, die Nutzung als Gotteshaus St. Lukas und schließlich die Sanierung und Renovierung des im alten Ortskern von Leider situierten sehenswerten Sakralgebäudes.

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St. Laurentius (1923)
Datei:StLaurentius Aschaffenburg Innen1963-1.jpg
St. Laurentius (1963)

Das Bistum Würzburg beschloss wegen des erwarteten Bevölkerungszuwachses durch den Hafenausbau 1919, Leider zu einer selbständigen Pfarrei zu erheben. Friedrich Bruno Krane, ehemals Kaplan in der Muttergottespfarrei, wurde zuständiger Seelsorger und Expositus für Leider. Er erhielt vom Bischof den Auftrag, eine neue Kirche zu bauen. Als Vorbild wählte er Sankt Paul vor den Mauern, eine der sieben Hauptkirchen Roms, eine Pfeilerbasilika mit großer Apsis und massiver Säulenhalle. In den Brüdern Hans (1872–1952) und Christoph Rummel (1881–1961) in Frankfurt am Main, die bereits die St.-Bernardus-Kirche (1905) und die St.-Gallus-Kirche (1909–1910) in Frankfurt geplant hatten, sah er die geeigneten Architekten. Sie entwarfen eine Kirche mit der Gesamtlänge von über 60 m, der Breite von 20 m und der Höhe von 15 m; der Turm war über 60 m hoch. Die Ausstattung sollte ebenso prächtig sein, vollkommen ausgemalt und mit Buntglasfenstern versehen. Nach Vorlage der Pläne entschied sich die bischöfliche Baubehörde in Würzburg für ein schönes, geräumiges, aber auch preiswertes Gotteshaus mit Laurentius als Kirchenpatron.

Kirchenbau

Nach dem Ersten Spatenstich am 14. November 1921 und der Grundsteinlegung am 17. April 1922, einem Ostermontag, entstand eine „schöne, geräumige Kirche, ohne kostspielige Außenarchitektur“ mit einer Breite von 19,80 m und – einschließlich Vorhalle – einer Länge von 56,50 m. Der 19,80 m breite Innenraum erreichte unter dem bis 1945 bestehenden Tonnengewölbe des Mittelschiffs eine lichte Höhe von 14,50 m, in den Seitenschiffen 11 m. Der im Grundriss quadratische, 8 mal 8 m messende Turm war 45 m hoch.

Erzbischof Jakobus von Hauck machte dem Pfarrer Mut, gemäß geplantem Grundriss „die Kirche ganz zu bauen“. Den Bauauftrag erhielt das Offenbacher Baugeschäft Gebrüder Ermold, das sich erst kurz zuvor im Leiderer Hafen angesiedelt hatte. Die beiden Säulenreihen im Innenraum – insgesamt zwölf Säulen, ein Symbol der 12 Apostel – unterteilen die Halle in drei Schiffe. In der Mitte der Hochaltars befindet sich die Mensa des Altartisches mit Tabernakel im Aufbau; die Altarwand aus „Kunstmarmor“ zeigt zwei Bilder zum Thema „Brotbrechen“: links das Abendmahl Jesu, rechts die Emmausjünger; der vergoldete Gips sollte später durch Bronzereliefs ersetzt werden. Darüber erhebt sich die Kreuzigungsgruppe, in Holz geschaffen von dem Frankfurter Bildhauer Johann Josef Belz. Die anbetenden Engel wurden 1930 hinzugefügt. Vom selben Künstler stammen auch die Seitenaltäre, die Maria mit Kind und Josef thematisieren. Ein niederes Chorabschlussgitter begrenzt den Altarraum, am ersten Säulenpaar stehen die massiven, aus gelbrotem Sandstein gefertigten Kommunionbänke. Die sich an der zweiten rechten Säule erhebende Kanzel auf ihren fünf kleinen Säulen weist dasselbe Material auf und besitzt einen Schalldeckel aus Eichenholz.

Am 4. August 1923 erreichte der Erzbischof von Bamberg und Administrator der Diözese Würzburg, Johann Jakob von Hauck, in Begleitung des Würzburger Domkapitulars und Muttergottespfarrer 1891–1912, Thaddäus Stahler, den Aschaffenburger Bahnhof. Oberbürgermeister Wilhelm Matt und Pfarrer Ferdinand Hufgard empfingen ihn und fuhren ihn im offenen Wagen durch die Stadt nach Leider. Am Ortseingang wurde er von der Bevölkerung begrüßt, unter den Klängen des neuen Geläuts zur festlich geschmückten alten Kirche geleitet und – nach Gebet und kurzen Ansprache – gemeinsam mit den Gästen zum Pfarrhaus geführt. Am nächsten Tag wurde die neue Kirche feierlich geweiht.<ref>Einweihung der neuen Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Leider. In: Beobachter am Main, Aschaffenburger Anzeiger, Nr. 178 vom 6. August 1923.</ref>

Bauen in der Inflationszeit

Im Frühjahr 1923 wurde eine im Pfarrhausgarten fehlende Tür beschafft, die, bedingt durch die Hochinflation, genau so viel kostete wie 1920 das ganze Pfarrhaus. Pfarrer Krane sammelte und kaufte alles, was wertbeständig war, um es dann wieder zu verkaufen und so weiterbauen zu können. Für die Grundsteinurkunde schrieb er u. a.: „Unsere Mark gilt heute dem Ausland gegenüber 3 Pfennige, die Folge davon: 1 Pfund Fleisch kostete 40 M gegen 70–80 Pfg. vor dem Kriege, 1 Pfund Brot kostete 3,50 M gegen 14 Pfg. vor dem Kriege, 1 Ei kostete 5 M gegen 5 Pfg. vor dem Kriege, 1 Liter Milch kostete 7,70 M gegen 10 Pfg. vor dem Kriege. Wurde zu Beginn der Bauzeit ein Stundenlohn von 2,50 M bezahlt, kostete die letzte Arbeitsstunde 1 Milliarde.“

Weitere Ausstattung

Leiderer Bürger stifteten 1930 im Gedenken an ihre verstorbenen Angehörigen die 14 Kreuzwegstationen von Bildhauer Belz. Ebenfalls 1930 wurde im unteren Turmgeschoss eine Kriegergedächtniskapelle eingerichtet. Dort befindet sich über einem Altartisch eine lebensgroße Pietà in Holz von Bildhauer Belz und rechts und links zwei Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Der hintere Teil verfügt über zwei Nischen mit der Laurentiusstatue aus der alten Kirche und einer Immaculata des Katholischen Marienvereins.<ref>Gott sei mit dem Werke, Ihm sei die Ehre! Handschriftliche Chronik der Pfarrei St. Laurentius Aschaffenburg-Leider, begonnen im Jahre 1925 vom ersten Pfarrer Friedrich Bruno Krane</ref> In einer Gruft zu Füßen der schmerzhaften Muttergottes wurde am 25. Mai 1944 der Leichnam des am 14. Mai 1944 in Wiesbaden verstorbenen ersten Pfarrers von St. Laurentius, Friedrich Bruno Krane, beigesetzt. Am Palmsonntag, dem 25. März 1945 wurde durch eine Luftmine, die auf das nahe Hafenbahngelände fiel, das Dach der Kirche zerstört, und das Tonnengewölbe stürzte ein.<ref>Alois Stadtmüller: Aschaffenburg im Zweiten Weltkrieg. Bombenangriffe, Belagerung, Übergabe. (= Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg i.K.) Paul Pattloch Verlag, Aschaffenburg 1970.</ref>

Datei:StLaurentius Aschaffenburg Innen.jpg
Innenansicht 2011
Datei:StLaurentius Aschaffenburg Kirchenpatron1.jpg
Kirchenpatron um 1740

Dritte Laurentiuskirche

Nach Beseitigung der Kriegsschäden unter Einbau einer einfachen Holzdecke und Verschönerung des Innenraums mit Volksaltar und farbigen Fenstern an der Südseite des Chores kam die Totalrenovierung 1976/1977 fast einem Neubau gleich. Die Baumaßnahme unter der Leitung des Architekten Adolf Erk verlief in vier Abschnitten:

  1. Sicherung des Bauwerks und die Sanierung der Bauteile, neuer Dachstuhl, neue Decken;
  2. Ausbau von Sakristei und Nebenraum, Chorumgang, neue Dacheindeckung in Kupferblech, Anbau einer Pfarrbücherei;
  3. Renovierung der Kirche, Entfernung der Kanzel, der Kommunionbank und des Chorgitters, Abbruch der Seitenaltäre, Entfernung der Engel, Sanierung und Isolierung des Mauerwerks, neue Elektroinstallation, Einbau einer kombinierten Fußboden- und Warmluftheizung, neuer Bodenbelag;
  4. Neugestaltung des Altarraums gemäß Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils.

An die Stelle des Hochaltars trat ein Tabernakelaltar mit neuem Tabernakel aus der Würzburger Goldschmiede Sebald & Engert. Altar, Ambo, Sedilien und Taufstein aus Muschelkalk sind Werke des Aschaffenburger Künstlers Hermann Kröckel. Die 12 Bronzeleuchter im Altarraum ersetzen die schmiedeeisernen Apostelleuchter, die zuvor im Kirchenschiff verteilt waren. Die 14 Kreuzwegstationen wurden an der Nordwand zusammengefasst. Die Figuren der Seitenaltäre, Maria und Josef, wurden auf niedrigen Steinsockeln in den Nischen aufgestellt. Der Kirchenpatron St. Laurentius erhielt einen Platz in einer Seitennische. Die Turmkapelle wurde als Seitenkapelle umgestaltet, die Pietà und die Gedenktafeln wurden im hinteren Teil der Kirche neu aufgestellt. Zum Abschluss schufen die Aschaffenburger Künstler Helmuth Albert und Willibald Blum die Buntglasfenster der Nordseite mit Szenen aus dem Leben des Hl. Laurentius. Weihbischof Alfons Kempf nahm am 19. November 1977 die feierliche Altarweihe vor. 1997 brachte man die Engel wieder an den Altar zurück, und der alte Taufstein wurde am Kircheneingang als Weihwasserbecken aufgestellt.

Glocken

Im 45 m hohen Turm läuten fünf Glocken, die in der Glocken- und Kunstgießerei Rincker im hessischen Sinn gegossen und am 17. April 1949 – einem Ostersonntag – durch Domkapitular Vinzenz Fuchs aus Würzburg geweiht wurden:

  • dem Dreieinen Gotte („Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste“), cis′;
  • der Heiligen Familie („Im letzten Streite, Steht uns zur Seite Jesus, Maria, Josef“), e′;
  • den Engeln Gottes („Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme sei Lob und Ehre, Ruhm und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit“), fis′;
  • der Heiligen Elisabeth („Die in Tränen säen, werden in Freuden ernten“), gis′;
  • dem Heiligen Laurentius („Wir aber predigen Christus den Gekreuzigten“), h′.

Orgel

Auf der Empore steht eine Orgel von 1924 mit ursprünglich 18 Stimmen und einer Abschwächung, gebaut von Wilhelm Bader junior in Hardheim. Vor 1943 wurde sie um Zungenregister erweitert, 1953 durch Leopold King, der auch für die Aschaffenburger Firma J. D. Philipps gearbeitet hatte, um vier zusätzliche Register ergänzt und 2005 von der Hardheimer Orgelmanufaktur Vleugels restauriert. Das Instrument, dessen erneute Weihe am 30. Juli 2005 durch Weihbischof Helmut Bauer aus Würzburg erfolgte, besitzt folgende Disposition:

I Manual C–f3
1. Bourdon 16′
2. Principal 08′
3. Gamba 08′
4. Flöte 08′
5. Dolce 08′
6. Octave 04′
7. Traversflöte 04′
8. Oktav 04′ <ref group="Anm." name="King">Leopold King (1953)</ref>
9. Mixtur III–IV 223
10. Trompete 08’ <ref group="Anm." name="Bader">Bader (nach 1924/vor 1943)</ref>
II Manual C–f3
11. Geigenprincipal 8′
12. Libl.Gedackt 8′
13. Salicional 8′
14. Aeoline 8′
15. Vox coelestis 8′
16. Fugura 4′
17. Waldhorn 2′ <ref group="Anm." name="King" />
18. Scharff III 113 <ref group="Anm." name="King" />
19. Oboe 8′ <ref group="Anm.">Leopold King (1953), rekonstruiert mit Lagerpfeifen</ref>
Pedal C–d1
20. Violonbaß 16′
21. Subbaß 16′
22. Zartbaß 16′ <ref group="Anm.">Abschwächung</ref>
23. Oktavbaß 08′
24. Choralbaß 04′ <ref group="Anm.">Leopold King (1953), ursprünglich Cello 8′ (1953 gekürzt)</ref>
25. Posaune 16′ <ref group="Anm." name="Bader" />
Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P
Superoktavkoppeln: I/I, II/I

Bestandteile sind Kegelladen, pneumatische Trakturen und ein freistehender Spieltisch mit Blick zum Altar. Das Schwellgehäuse wurde 1953 entfernt und 2005 wieder eingerichtet. Der Orgelprospekt zeigt einen niedrigen Mittelteil und zwei gedrungene Seitentürme, die Prospektpfeifen sind nicht klingend und bestehen aus Zink.<ref>Hermann Fischer: Orgeln der Region Bayerischer Untermain. Geschichts- und Kunstverein e. V., Aschaffenburg 2004, ISBN 3-87965-099-3.</ref><ref>Orgel St. Laurentius Aschaffenburg–Leider. Festschrift zur Orgelweihe, Förderkreis der neuen Orgel St. Laurentius, Leider Juli 2005.</ref>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Pfarrer

  • 1921–1936: Friedrich Bruno Krane (* 26. September 1880 in Volkmarsen, Bezirk Kassel; am 25. Juli 1907 in Fulda zum Priester geweiht; † 14. Mai 1944 in Wiesbaden)
  • 1936–1957: Philipp Giebfried (* 18. April 1892 in Stadelschwarzach; am 17. August 1917 zum Priester geweiht; † 23. Mai 1957 in Aschaffenburg)
  • 1957–1964: Hans Link (* 19. Juni 1906 in Hobbach; am 16. März 1930 zum Priester geweiht; † 5. August 1990 in Kleinwallstadt)
  • 1964–1986: Heinrich Scherger (* 23. April 1915 in Kleinwallstadt; am 17. Februar 1940 zum Priester geweiht; † 5. Juni 2009 in Erlenbach am Main)
  • 1987–1996: Werner Drenkard (am 22. Juli 1951 zum Priester geweiht; † 11. September 1996)
  • 1997–2009: Wolfgang Senzel (* 1956 in Wiesen; am 23. Februar 1985 zum Priester geweiht)
  • seit 2009: Wolfgang Kempf (* 1962 in Aschaffenburg; am 20. Februar 1988 in Münsterschwarzach zum Priester geweiht)
Datei:St. Laurentius Leider2.JPG
Friedrich-Krane-Platz

Neugestaltung des Kirchplatzes

1993 begann die Neugestaltung des Kirchplatzes vor der Laurentiuskirche und der Erthalschule. Man beseitigte die Steinversiegelung, versetzte den 1978 von Erwin Rager geschaffenen Brunnen, im Volksmund Leiderer Schwellkopp genannt, von der Lukaskirche hierher; Georg Hüter schuf eine moderne Laurentiusfigur aus Bronze. Zum Abschluss wurde eine Nachbildung der Gedenkplatte für den ersten Pfarrer von St. Laurentius aufgestellt. Am 19. April 1994 konnte Oberbürgermeister Willi Reiland der Bevölkerung von Leider den neuen Friedrich-Krane-Platz übergeben.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • 40 Jahre St. Laurentiuskirche Aschaffenburg-Leider. Katholisches Pfarramt, 1963.
  • 60 Jahre St. Laurentiuskirche Aschaffenburg-Leider. Katholisches Pfarramt, 1983.
  • Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg. Sonderheft Bd. 3, Heft 4: 90 Jahre Eingemeindung LEIDER. August 1991, ISSN 0174-5328
  • Wilhelm Kaup, Wolfgang Kaup, Klaus Hapke (Bearb.): Aschaffenburger Studien. Teil II. Dokumentationen, Band 10: Leben in Leider – Portrait eines Stadtteils. Stadt Aschaffenburg, 1995, ISBN 3-922355-15-3.
  • 75 Jahre Laurentiuskirche Leider. Pfarramt, 1998.

Weblinks

Commons: St. Laurentius (Aschaffenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 58′ 21,3″ N, 9° 7′ 12,6″ O

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