St. Johannis (Ettenstatt)
Die St. Johannis-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche in Ettenstatt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Kirche ist Teil des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Weißenburg in Bayern. Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-127-1 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.<ref name="denkmal">Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Johannes d. T auf der Denkmalliste der Gemeinde Ettenstatt, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF; abgerufen am 22. März 2022).</ref> Die mittelalterlichen, untertägigen Bestandteile der Kirche sowie ihr Vorgängerbau sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-6932-0246) eingetragen. Das Patrozinium ist Johannes der Täufer.
Die Kirche mit der postalischen Adresse An der Kirche 3 liegt umgeben von weiteren denkmalgeschützten Bauwerken im Ortskern Ettenstatts auf einer Höhe von 453 Metern über NHN.<ref name="BY">Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas).</ref> Südöstlich grenzt direkt der Friedhof an.
Die zunächst spätgotische Kirche ist um 1480 erbaut worden. 1750 wurde die Ausstattung der Kirche dem Barock angepasst. 1711 wurde der viersäulige Altaraufbau gebaut; der Altar selbst wurde von 1740 geschaffen. Die Kanzel und das Chorgestühl sind aus dem 17. Jahrhundert. Von 1750 ist das Wappen der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert wurden Bedienstete der Markgrafen und der Schenken von Geyern an der südlichen Mauer begraben. Die Grabsteine sind erhalten. 1848 wurden die Fenster erweitert. Der Kirchturm wird von einer Helmkappe gekrönt.<ref name="denkmal" /><ref name="dehio">Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bayern I – Franken. Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 2008, ISBN 978-3-422-03116-6, S. 271.</ref>
Die Chorturmkirche ist ausgestattet mit Malereien aus der Bauzeit; darunter zwei Engelsbildern. Das Kreuzrippengewölbe im Turmchor ist verziert mit Akanthuskapitellen und Lorbeerblattornamenten, die auch im Deckenstuck des Kirchenschiffes auftauchen. Kreuzigung, Grablegung, Auferstehung und Himmelfahrt Christi sind auf dem Altar und seinem Aufbau abgebildet.<ref name="dehio" />
Orgel
Die Orgel mit zehn Registern auf einem Manual und Pedal wurde 1885 von G. F. Steinmeyer erbaut. Die Disposition des rein mechanischen Kegelladen-Instruments lautet:<ref>Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>
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- Koppel: M/P
- Spielhilfen: Tutti
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3422030514 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2000, ISBN 3-87490-581-0, S. 171–172.
- Vorlage:Mader Stadt und Bezirksamt Weißenburg
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3872141260 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Johann Schrenk und Karl Friedrich Zink: GottesHäuser. Kirchenführer Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. wek-Verlag, Treuchtlingen, Berlin 2008, S. 57–58.
Weblinks
- Internetpräsenz der Kirche Ettenstatt
- Lage der Kirche im <ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Kirchengebäude im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Weißenburg in Bayern Koordinaten: 49° 4′ 42,6″ N, 11° 3′ 23,9″ O
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