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St. Fiden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von St. Gallen St. Fiden)
St. Fiden
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton St. GallenDatei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen (SG)
Wahlkreis: St. Gallen
Politische Gemeinde: St. Galleni2
Postleitzahl: 9006
frühere BFS-Nr.: 3203033
Koordinaten: 747733 / 255304Koordinaten: 47° 25′ 55″ N, 9° 23′ 49″ O; CH1903: 747733 / 255304
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Höhe: 672 m ü. M.
Fläche: 1,09 km²<ref>Vorlage:BAV-Quartierliste</ref>
Einwohner: 8778 (November 2025)<ref name="Einwohner">Wohnbevölkerung Stadt St.Gallen November 2025 Auf der Webseite der Stadt St. Gallen. 5. Dezember 2025.</ref>
Einwohnerdichte: 8053 Einw. pro km²
Website: www.qvsfn.ch
Datei:Einkaufszentrum Grossacker und Silberturm.jpg
Das Einkaufszentrum Grossacker und das Wahrzeichen St. Fidens, der „Silberturm“
Das Einkaufszentrum Grossacker und das Wahrzeichen St. Fidens, der „Silberturm“
Karte
Karte von St. Fiden
Karte von St. Fiden
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St. Fiden ist ein Quartier im Kreis Ost der Stadt St. Gallen. Das heutige Stadtviertel war ein Dorf der Gemeinde Tablat bis zu dessen Eingliederung in die Stadt St. Gallen 1918. Das Quartier hat mit dem benachbarten Quartier Neudorf einen gemeinsamen Quartierverein.<ref>11. St.Fiden-Neudorf. Abgerufen am 12. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Quartier grenzt im Westen an das Nordost- oder St.Jakob-Quartier und an das Südost-Quartier (Linsebühl-Dreilinden), im Süden an das Quartier Notkersegg und im Osten an das Neudorf.

Öffentlicher Verkehr und Verkehrswege

An der nördlichen Grenze des Quartiers liegt der Bahnhof St. Gallen St. Fiden, das Bahnhofsgebäude steht im Quartier selbst. Ein Teil der Gleisanlagen und die alten Güterschuppen hingegen befinden sich auf dem Gebiet des benachbarten Quartiers St. Gallen-Heiligkreuz. Der Bahnhof bietet im Rahmen von 5 S-Bahn-Linien Verbindungen zum Stadtzentrum St. Gallen und in Richtung Rorschach bzw. Romanshorn. Der Autobahnanschluss St. Gallen St. Fiden der A1 befindet sich unmittelbar westlich des Bahnhofs, und die Autobahn trennt Quartier und Bahnhof voneinander.

St. Fiden liegt an einer der Hauptverkehrsadern St. Gallens, der Rorschacher Strasse, und ist daher durch den öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen: Die Trolleybuslinien 1 und 2, die Autobuslinien 7, 8, 9 und 11 der Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen und die Postauto-Linien 120, 121, 210, 211, 240, 241 und 242 bedienen alle das Quartier.

Öffentliche Einrichtungen und Quartierentwicklung

Datei:Ostschweizer Kinderspital St. Gallen.jpg
Das Ostschweizer Kinderspital
Datei:Blutspendezentrum SRK und Bushaltestelle St. Fiden.jpg
Das Blutspendezentrum St. Fiden und die Buswartehäuschen von Santiago Calatrava in St. Gallen St. Fiden
Datei:Aussicht im grosen Brühl gegen St. Fiden bey St. Gallen.jpg
Aussicht im grossen Brühl gegen St. Fiden bei St. Gallen (1790/1795)

In St. Fiden sind mit dem Kantonsspital St. Gallen und dem Ostschweizer Kinderspital St. Gallen zwei der wichtigsten Gesundheitszentren des Kantons St. Gallen angesiedelt, wobei das Kantonsspital von 2016 bis 2021 einer Generalerneuerung unterzogen wird.<ref>Neubau Haus 07A, 07B und OKS | Kantonsspital St.Gallen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2017; abgerufen am 27. November 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kssg.ch</ref> Nach dem Projektabschluss soll das Kinderspital auch im Kantonsspital integriert sein. In unmittelbarer Nähe zum Kantonsspital befindet sich noch eine weitere wichtige Einrichtung der regionalen medizinischen Infrastruktur, das Blutspendezentrum des SRK.<ref>Stiftung Blutspende SRK Ostschweiz: Start. Abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref> Im Quartier gibt es 2 Primarschulhäuser: Das Schulhaus Grossacker an der Flurhofstrasse mit 400 Schülern und 5 dazu gehörenden Kindergärten<ref>Primarschule Grossacker. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2017; abgerufen am 12. Dezember 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadt.sg.ch</ref> und in der Nähe des Bahnhofs St. Fiden das Schulhaus Krontal mit 150 Schülern in 3 Kindergarten- und 6 Primarschulklassen.<ref>Krontal. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2017; abgerufen am 12. Dezember 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadt.sg.ch</ref>

Seit 1890 ist auch die älteste Kindertagesstätte der Stadt St. Gallen, der 'Tempelacker', im Quartier beheimatet, in dem heute eine KITA, ein Kinder-Wohnheim und eine Stelle für Physio- und Ergotherapie untergebracht sind.<ref>Ingo Hilpert: Tempelacker. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2017; abgerufen am 12. Dezember 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tempelacker.ch</ref>

Ebenfalls zu einem kleinen Teil in St. Fiden befindet sich das OLMA-Messegelände, das aber grösstenteils im Nordostquartier liegt.

Im Quartier ist auch seit 2015 das Seifenmuseum St. Gallen ansässig. Es ist das einzige Museum des Quartiers und zugleich das einzige Seifenmuseum der Schweiz.<ref>St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Mehr Platz für die Seifen. In: St.Galler Tagblatt. (tagblatt.ch [abgerufen am 12. Dezember 2017]).</ref>

Um den Bahnhof St. Fiden herum befinden sich nördlich (Quartier Heiligkreuz) und südlich in St. Fiden einige der letzten grossen Baulandreserven der Stadt St. Gallen. Im Dezember 2017 wurde ein Konzept für die Entwicklung des Gebietes vorgestellt, wobei mit einem Baubeginn nicht vor 2022 gerechnet wird.<ref>St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Wie St.Fiden künftig aussehen soll. In: St.Galler Tagblatt. (tagblatt.ch [abgerufen am 12. Dezember 2017]).</ref> Ebenfalls in Diskussion ist die Überdachung des gesamten Geleisefeldes des Bahnhofs St. Fiden: diese Idee wurde 2020 wieder ernsthaft aufgegriffen, mit einer Verwirklichung wird aber nicht vor 2035 gerechnet.<ref>Linksgrün dagegen, Bürgerliche dafür, Grünliberale unentschlossen: Die Gesamtüberdeckung des Bahnhofs St.Fiden ist im St.Galler Stadtparlament höchst umstritten, auf tagblatt.ch</ref>

Wahrzeichen

Datei:Schlösschen St. Fiden, Südfassade.jpg
Das Schlösschen St. Fiden von Süd-Osten her gesehen

Architektonisch bemerkenswert ist das als Wahrzeichen St. Fidens geltende Einkaufszentrum Grossacker mit seinen silbrigen Fassaden und dem ovalen, so genannten Silberturm, die bei der Eröffnung im Jahr 1975 als sehr futuristisch galten und auch heute noch das Quartier prägen.<ref>St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Besuch in der Raumstation. In: St.Galler Tagblatt. (archive.org [abgerufen am 1. Dezember 2017]).</ref>

Eine architektonische Kuriosität stellen die beiden Wartehäuschen bei der Bushaltestelle St. Fiden (westwärts) dar, die 1983 als eine seiner ersten Arbeiten überhaupt vom spanisch-schweizerischen Santiago Calatrava errichtet worden sind.<ref>St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Calatravas Liebeserklärung. In: St.Galler Tagblatt. (tagblatt.ch [abgerufen am 12. Dezember 2017]).</ref> Historische Bauten sind im Quartier nur wenige vorhanden. Nahe der im 18. Jahrhundert gebauten Kirche St. Fiden befindet sich das aus dem 17. Jahrhundert stammende Schlössli St. Fiden an der Greithstrasse, welches einst den weltlichen Beamten der Fürstäbte als Wohnung diente und das 2014 renoviert wurde.<ref name="JW">Josef Wild: Der fürstliche Garten zu St. Fiden. In: Ostschweiz, 30. Juni und 1. Juli 1920.</ref><ref>St. Galler Nachrichten: Schlössli St.Fiden in neuem Glanz. Abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref><ref>Claudia Schmid: Streifzug durch das Tablat. In: Tagblatt, 5. Mai 2011. Abgerufen am 19. April 2023.</ref> Es ist auf der Liste der Kulturgüter des Kantons St. Gallen aufgeführt.<ref>Inventar schützenswerter Bauten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2017; abgerufen am 12. Dezember 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadt.sg.ch</ref> Auf der anderen Seite der Rorschacherstrasse befand sich früher zwischen der Scheibenacker-, Beda- und Grossackerstrasse der fürstliche Garten, ein Erholungsort für die Mönche des Klosters und die fürstäbtischen Hofbeamten.<ref name="JW" />

Bauwerke

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Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: St. Fiden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende