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St. Bonifatius (Hamburg-Eimsbüttel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Hamburg-Eimsbuettel St-Bonifatius 01.jpg
St. Bonifatius Hamburg-Eimsbüttel, Straßenfassade

St. Bonifatius ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Hamburg-Eimsbüttel. Sie wurde 1909/1910 nach dem Entwurf des Kölner Architekten Fritz Kunst erbaut. Seit 1998 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.<ref>Denkmalschutzamt in der Behörde für Kultur, Sport und Medien (Hrsg.): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg, Stand 13. April 2010 (Pdf; 915 kB) (Memento vom 27. Juni 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 894 kB), Stand 13. April 2010. Hamburg 2010, S. 13, Denkmallisten-Nr. 1190.</ref>

Architektur und Ausstattung

Der Backsteinbau hat einen gedrungenen Querschnitt in basilikaler Form mit eingezogenem Chor und halbrunder Apsis. Das Hauptschiff wird von kleinen Zwillingsfenstern im Obergaden belichtet. Der Turm mit quadratischem Grundriss und pyramidenförmigem Kupferdach grenzt nördlich an das Hauptschiff an und bildet mit dessen Stirnseite die asymmetrische Straßenfront. Das Gebäude erinnert trotz des Kreuzrippengewölbes an gotische Bettelordenskirchen.<ref>Ralf Lange: Architekturführer Hamburg. Edition Menges, Stuttgart 1995, ISBN 3-930698-58-7, S. 112. (Eintrag C68)</ref>

Im Chor befinden sich fünf große, üppig gestaltete Bleiglasfenster mit floraler Ornamentik und figürlichen Darstellungen von Bernhard Kraus.<ref>Jan: Hamburg-Eimsbüttel, St. Bonifatius. In: Kirchenfenster. 9. August 2020, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> Die Fenster der Marienkapelle wurden 1960 von Emil Wachter erschaffen.<ref>Deutsche Stiftung Denkmalschutz - St. Bonifatius - Hamburg. Abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Orgel

Die Orgel wurde 1890 durch die Orgelbaufirma Gebrüder Rohlfing aus Osnabrück für das Concerthaus der Gebrüder Ludwig am Millerntor erbaut und 1910 in die neuerbaute Bonifatiuskirche umgesetzt. Das Instrument besitzt 44 Register auf drei Manualen und Pedal.<ref>St. Bonifatius-Kirche in Eimsbüttel : Orgelstadt Hamburg. Abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Die Orgel vom Kiez : Orgelstadt Hamburg. Abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • Ruth Hauer, Volker Konerding (Red.): St. Bonifatius in Hamburg-Eimsbüttel. Ein römisch-katholischer Kirchenbau des 20. Jahrhunderts und seine Restaurierung (= Denkmalpflege Hamburg. Bd. 16, ZDB-ID 1102304-1). Denkmalschutzamt Hamburg, Hamburg 1998.
  • Kirchenbauten von Fritz Kunst. In: Die christliche Kunst. Jg. 12, Nr. 10, 1. Juli 1916, ZDB-ID 214648-4, S. 265–268, Abbildungen bis S. 276, Online.

Weblinks

Commons: St. Bonifatius (Hamburg-Eimsbüttel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 53° 34′ 39,6″ N, 9° 57′ 27,3″ O

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