St. Blasius (Raitenbuch)
Die katholische Pfarrkirche St. Blasius in Raitenbuch im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Nennslinger Straße 3 ist die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau von Raitenbuch.<ref name="wugnet">Beschreibung der Kirche auf der Internetseite der Gemeinde Raitenbuch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2012; abgerufen am 23. August 2011.</ref> Wertvollstes Objekt der neugotischen Kirche ist die Raitenbucher Madonna.
Die Vorgängerkirche, von der die unteren Geschosse des Kirchturmes stammen, entstand im 10.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.laibstadt.de ( vom 14. März 2016 im Internet Archive)</ref> oder 12. Jahrhundert.<ref name="wugnet" /> 1811 wurden mehrere wertvolle Statuen aus Nennslingen ersteigert, welche die Kirche zu einer Wallfahrtskirche machten.<ref>Wallfahrt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2018. Suche im Internet Archive )</ref> Das Langhaus wurde am Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen und durch einen neugotischen Neubau von Friedrich Niedermayer ersetzt. Die oberen, barocken<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayerisches Amt für Denkmalpflege ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Geschosse des Kirchturms mit Spitzhelm wurden von 1889 bis 1897 aufgesetzt. Die Kirchweihe erfolgte am 11. September 1897.
Die Saalkirche ist bekannt für ihre spätgotischen Figuren der Zwölf Apostel, einen Weltenchristus, die Heiligen Willibald und Joachim sowie die Marienfigur Raitenbucher Madonna, die alle um 1470/1480 geschaffen wurden.<ref name="wugnet" /> Ferner befinden sich eine Figur des heiligen Blasius aus dem 18. Jahrhundert und eine des Erasmus von Antiochia aus dem Jahre 1520 in der Kirche.<ref name="wugnet" /> Neben drei neugotischen Altären, neugotischen Spitzbögen, Kleeblattbögen,<ref>Beschreibung der Kirche auf pointoo.de</ref> einem auf Putz gemalten Kreuzweg sowie den Vierzehn Nothelfern befinden sich in der Kirche gemalte Glasfenster aus dem Jahr 1891.<ref name="wugnet" /> Die Orgel wurde 1892 von Joseph Franz Bittner erbaut und ist noch im Originalzustand erhalten.<ref>Norbert Dengler: Alte Orgel klingt wieder frisch, 6. Februar 2013 auf www.nordbayern.de</ref>
Auf dem Gelände der Kirche und ihrer näheren Umgebung<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BayernViewer-denkmal ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> befinden sich mehrere Grabsteine aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, darunter die Grabsteine der Schenken von Geyern.<ref name="wugnet" />
Literatur
- Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2000, ISBN 3-87490-581-0.
- Vorlage:Mader Stadt und Bezirksamt Weißenburg
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 49° 0′ 55,6″ N, 11° 7′ 33,3″ O
{{#coordinates:49,015435|11,12591|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-BY
|type=landmark
}}
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Neugotisches Bauwerk in Bayern
- Wallfahrtskirche des Bistums Eichstätt
- Blasiuskirche
- Pfarrkirche des Bistums Eichstätt
- Neugotisches Kirchengebäude
- Wehrkirche im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Bauwerk des Historismus im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Kirchengebäude in Europa
- Bauwerk in Raitenbuch
- Baudenkmal in Raitenbuch