St.-Johannis-Kirche (Langenaltheim)
Die St.-Johannis-Kirche (auch Johannis-Kapelle) ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Langenaltheim im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist eine Kapelle der Langenaltheimer Pfarrei St. Willibald im Evangelisch-Lutherischen Dekanats Pappenheim.<ref>Raum für den Glauben. Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Langenaltheim. Abgerufen am 19. März 2022.</ref> Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-148-26 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.<ref name="bel1" >Evangelisch-lutherische Kirche St. Johannis, Denkmalliste von Langenaltheim, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 19. März 2022 (PDF)</ref> Der Vorgängerbau ist zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-7131-0014) eingetragen.<ref name="bel1" /> Das Patrozinium ist Johannes der Täufer.
Die postalische Adresse der Chorturmkirche ist Untere Hauptstraße 49. Die Kirche liegt außerhalb des Ortskerns auf einer Höhe von 435 Metern über NHN.<ref>Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas)</ref>
Die Vorgängerkirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt und wurde mutmaßlich zwischen 1190 und 1193 vom Eichstätter Bischof Otto geweiht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kirchen in Langenaltheim ( vom 17. Oktober 2013 im Internet Archive), Gemeinde Langenaltheim.</ref> Sie fungierte nach der Säkularisation des Klosters Solnhofen ab 1534 als Filialkirche von Solnhofen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört. Die eigentlich geplante Nachfolgerkirche konnte 1751 aus Platzgründen nicht gebaut werden. Ursprünglicher Bauleiter hätte Johann David Steingruber werden sollen. Von 1752 bis 1754 wurde die heutige Chorturmkirche nach Plänen von Traugott Friedrich Schuchart errichtet. Die Kirchenweihe war am 24. Juni 1754. Man beschloss, den Altar im Chorraum und die Kanzel (beide geschaffen 1754) am südlichen Chorbogen getrennt voneinander aufzustellen. Es wurden eine zusätzliche Empore, das Wappen der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und deren Wappentier, der Adler, eingebaut. Der Turm wird von einem breiten Spitzhelm gekrönt. Das Langhaus ist flachgedeckt.<ref name="bel1" /><ref>Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bayern I – Franken. Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 2008, ISBN 978-3-422-03116-6, S. 456.</ref>
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3422030514 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2000, ISBN 3-87490-581-0.
- Vorlage:Mader Stadt und Bezirksamt Weißenburg
- Johann Schrenk und Karl Friedrich Zink: GottesHäuser. Kirchenführer Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. wek-Verlag, Treuchtlingen, Berlin 2008, S. 121–122.
- Vorlage:Kirchenbezirk Pappenheim
Weblinks
- Lage der Kirche im <ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Kirchengebäude im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Pappenheim Koordinaten: 48° 53′ 38,5″ N, 10° 56′ 6,4″ O
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