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Stäbchenschrift

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Die Stäbchenschrift ist eine von Maximilian Schlegl in den 1930er Jahren für den Anfangsunterricht im Lesen mit Fibeln geschaffene Ausgangsschrift.<ref>Der Grosse Brockhaus: Handbuch des Wissens. Leipzig: F.A. Brockhaus Verlag, 1935. S. 23.</ref> Die Stäbchenschrift ist durchweg geradlinig und zeigt die Grundgestalt der Kleinbuchstaben der deutschen Kurrentschrift. Sie konnte auch in der Gegenbewegung, also von rechts nach links statt von links nach rechts, gelesen und geschrieben werden.<ref>Deutscher Verein zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen, Gesellschaft für Heilpädagogik (Hrsg.): Zeitschrift für Kinderforschung. Berlin: Springer, 1916. S. 70.</ref> Die pädagogische Grundidee der Stäbchenschrift ist dabei jene des „werktätigen Legens“<ref>Maximilian Schlegl: Vorfibel in deutscher Stäbchenschrift: als Grundschrift für den deutschen Unterricht. Ferdinand Hirt, Breslau 1933. S. 3.</ref> von Buchstaben bzw. Wörtern und Sätzen mit Hilfe streichholzähnlicher „Schreibstäbchen“.

Die Stäbchenschrift konnte sich nicht durchsetzen.

Literatur

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Einzelnachweise

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