Squalan
Squalan, ein farbloses Öl, ist ein acyclischer Triterpen-Kohlenwasserstoff und zusammen mit dem Squalen Grundverbindung der meisten Triterpene. Im Allgemeinen folgt es den Eigenschaften der Alkane. Squalan ist aus zwei Farnesan-Einheiten<ref group="S">Vorlage:Substanzinfo</ref> Schwanz-Schwanz (siehe Terpene für Erklärung) verknüpft. Botryococcan<ref group="S">Vorlage:Substanzinfo</ref> ist ein Isomer des Squalans.
Vorkommen
Squalan kommt (neben Squalen) im Fischlebertran und vielen Pflanzenölen (z. B. Weizenkeimöl, Reiskeimöl, Avocadoöl, Olivenöl, …) vor.<ref name="bb">Brigitte Bräutigam; Lexikon der kosmetischen Rohstoffe; ISBN 978-3-8391-3136-7.</ref>
Gewinnung
Unter anderem wird Squalan in den USA in nicht unbeträchtlichem Maße aus Haien gewonnen.<ref>Vazhiyil Venugopal: Marine Products for Healthcare: Functional and Bioactive Nutraceutical Compounds from the Ocean. CRC Press, 2008, ISBN 978-1-4200-5263-3, S. 177 (Vorlage:Google Buch).</ref><ref>E.G. Smith Collective: Animal Ingredients A to Z. AK Press, 2004, ISBN 978-1-902593-81-4, S. 47 (Vorlage:Google Buch).</ref> Heute ist es jedoch auch möglich, die Verbindung durch Hydrierung von Squalen zu gewinnen oder aus Pflanzenölen zu isolieren. Um die Herkunft zu verdeutlichen, wird es in diesem Fall als Phytosqualan bezeichnet.<ref name="bb" />
Eigenschaften
Squalan ist eine klare, farb- und geruchlose, ölige Flüssigkeit.<ref name="bb" /> Ihr Flammpunkt beträgt 217 °C.
Verwendung
Als Phytosqualan wird Squalan in Kosmetikprodukten als die Haut weich machende und glättende Lipidkomponente verwendet. In Haarpflegeprodukten dient es als Conditioner.<ref name="bb" /> In der Gaschromatographie dient Squalan als besonders apolare stationäre Phase.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Auch findet es als Schmiermittel und Transformatorenöl Verwendung.<ref>Squalen. In: wissenschaft-online Lexikon der Biologie.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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Externe Links zu erwähnten Verbindungen
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