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Spreizung (Phonetik)

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Vokale
  vorne   zentral   hinten
 geschlossen
Datei:Blank vowel trapezoid.svg
<templatestyles src="IPA/styles.css" />i•<templatestyles src="IPA/styles.css" />y
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɨ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʉ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />u
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɪ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʏ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʊ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />e•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ø
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɘ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɵ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɤ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />o
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ə
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<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɜ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɞ
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<templatestyles src="IPA/styles.css" />æ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɐ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />a•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɶ
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɑ•<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɒ
 fast geschlossen
 halbgeschlossen
 mittel
 halboffen
 fast offen
 offen
Bei Symbolpaaren (u • g) steht das linke Symbol für den
ungerundeten, das rechte Symbol für den gerundeten Vokal.

In der Phonetik bezeichnet der Begriff Spreizung die Verbreiterung der Lippen während der Artikulation bestimmter sogenannter gespreizter Vokale wie e und i.<ref> Jörg Mayer: Linguistische Phonetik. (PDF; 7,1 MB) Universität Stuttgart, 2010, S. 1, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2013; abgerufen am 13. September 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ims.uni-stuttgart.de </ref> Dabei werden die Lippen (je nach Sprecher verschieden stark) gedehnt. Das Gegenteil der Spreizung ist die Rundung, bei der die Öffnung der Lippen an einen Kreis angenähert wird.

In den meisten Sprachen tendieren vordere Vokale zur Spreizung und hintere zur Rundung.<ref> Kirsten Machelett: Begleitendes Hypertext-Dokument zum Proseminar "Phonetische Transkription I" V1.1. Institut für Phonetik und Sprachliche Kommunikation der Universität München, 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2013; abgerufen am 13. September 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.phonetik.uni-muenchen.de </ref> Aber einige Sprachen wie Deutsch und Französisch unterscheiden gerundete und gespreizte Vorderzungenvokale derselben Vokalhöhe (z. B. [ɛ] und [œ] in kennen und können),<ref> Melani Wratil: Einführung: Sprachwissenschaft I – SS 2012 – Phonetik I. (PDF; 246 kB) Universität Frankfurt, S. 8, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. September 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.uni-frankfurt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot </ref> und Vietnamesisch unterscheidet zwischen gerundeten und gespreizten Hinterzungenvokalen.<ref>Bernd Pompino-Marschall, Einführung in die Phonetik (Walter de Gruyter Verlag, 2003), S. 225 Online</ref>

In der Vokaltabelle des Internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) werden die gespreizten Vokale als linke und die gerundeten Vokale als rechte Hälfte eines Paares dargestellt, so bilden z. B. die Hauptvokale neun solcher Paare.

Einzelnachweise

<references />