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Sparta Prag

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Sparta Prag
Logo
Basisdaten
Name Athletic Club Sparta Praha fotbal, a. s.
Sitz Prag, Tschechien
Gründung 1893
Farben blau-gelb-rot
Präsident Daniel Křetínský
Website sparta.cz
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer DanemarkDänemark Brian Priske
Spielstätte epet Arena
Plätze 20.374
Liga Erste tschechische Fußballliga
2024/25 4. Platz

Sparta Prag, offiziell: AC Sparta Praha (Athletic Club Sparta Praha fotbal a.s.), ist ein tschechischer Fußballverein aus der Landeshauptstadt Prag. Der Club ist einer der ältesten, bekanntesten und populärsten tschechischen Fußballvereine. Den größten Erfolg erzielte Sparta Prag mit dem 3. Platz im Europapokal der Landesmeister 1991/92.

Zusammen mit seinem größten Rivalen Slavia Prag gehörte Sparta bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zur beinahe unbezwingbaren Spitze im tschechoslowakischen Fußball und zählte auch im europäischen Fußball zu den besten Klubs. Sparta Prag stieg in der Vereinsgeschichte nur 1975 aus der 1. Liga ab. 1976 folgte der Wiederaufstieg.

Vereinsgeschichte

Gründung

Der Verein wurde am 16. November 1893 als AC Královské Vinohrady gegründet, als eine Gruppe unzufriedener Sportler den zwei Jahre zuvor entstandenen Sportklub AC Prag verließ, um einen eigenen Verein zu gründen. Dieser Verein widmete sich zunächst dem Eislaufsport, jedoch entstand schon bald darauf eine eigene Fußballabteilung. Sparta ist damit der älteste tschechische Fußballverein, jedoch nicht der älteste Fußballverein auf dem heutigen Gebiet der Tschechischen Republik. Schon 1891 wurde der deutsche Eis- und Ruderclub Regatta Prag gegründet, welcher ebenfalls eine Fußballabteilung hatte (später DFC Prag).

Vor dem Ersten Weltkrieg

Datei:Sparta 1896.jpg
Mannschaft des AC Sparta Prag im Jahr 1896

Der wichtigste Wettbewerb in Böhmen und Mähren vor dem Ersten Weltkrieg war der sogenannte Charity Cup, der von 1906 bis 1916 regelmäßig ausgetragen wurde. Der AC Sparta gewann dieses Turnier 1909 und 1915. 1912 und 1913 wurde zudem eine Meisterschaft vom Tschechischen Fußballverband (ČSF) organisiert, die Sparta 1912 durch ein 1:1 und 4:0 im Finale gegen den AFK Kolín gewann.

Während der Ersten Republik

In den 1920er-Jahren gehörte Sparta sowohl im tschechoslowakischen als auch im europäischen Fußball zur Spitze. Zwischen 1919 und 1925 verlor die Mannschaft in 58 Spielen ein einziges Mal (0:1 gegen Viktoria Žižkov) und wurde deswegen „Železná Sparta“ (Eiserne Sparta) genannt. Als 1925 zum ersten Mal eine Meisterschaft mittels eines Ligasystems ausgespielt wurde, belegte Sparta punktegleich hinter dem ewigen Rivalen Slavia nur den zweiten Platz. Den Titel sicherte sich die Mannschaft 1926 und 1927. Nach weniger erfolgreichen Jahren gewann Sparta erst 1932 den Titel, verteidigte ihn aber nicht und musste auch die nächsten drei Jahre den Titelgewinn Slavia überlassen. 1936, 1938 und 1939 sicherte sich Sparta den Titel vor Slavia.

Protektorat Böhmen und Mähren

Auch zu Zeiten des Protektorats gehörte Sparta mit Ausnahme der Saison 1941/42 zur Spitze des tschechischen Fußballs, musste allerdings bis auf das Spieljahr 1943/44, als man selbst Meister wurde, den Titel Slavia Prag überlassen. 1942 unterlag Sparta zu Hause Slavia mit 1:8 und schaffte nur mit Mühe den Klassenerhalt. 1943/44 sicherte sich Sparta souverän den Meistertitel, als man in 26 Spielen nur 4 Unentschieden hinnehmen musste.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

In den ersten Jahren der neuen Republik spielte Sparta stets um die Meisterschaft mit, die der Klub 1946, 1948, 1952 und 1954 gewann. In der Folge bestimmte Dukla Prag das Geschehen, Sparta geriet Ende der 1950er in eine Krise. 1959 wurde der Klub Zehnter in der 14-Liga mit nur drei Punkten vor dem Letzten Spartak Ústí nad Labem. 1960 rettete sich die Mannschaft erst am vorletzten Spieltag. An die Spitze kehrte Sparta 1965 zurück, 1964 hatte man den tschechoslowakischen Pokal gewonnen. Ein weiterer Titelgewinn folgte 1967.

Die Krise in den 1970ern

Anfang der 1970er war Sparta in der 1. Liga nur Mittelmaß. Die Saison 1974/75 zählt zu den traurigsten Kapitel des Vereins. Als Vorletzter stieg die Mannschaft in die 2. Liga ab. 1975/76 gelang der Wiederaufstieg. In den nächsten zwei Jahren kämpfte die Mannschaft erfolgreich gegen den Abstieg. Auch danach kam Sparta nicht über Mittelfeldplatzierungen hinaus.

Goldene Ära in den 1980ern

Datei:EK Sparta Prag.jpg
Eintrittskarte von Sparta Prag aus der Saison 2000/01

Dies änderte sich erst 1983/84 unter Trainer Václav Ježek. In dieser Saison gelang mit dem Gewinn des Tschechoslowakischen Pokals das Double. Zu den Erfolgsgaranten zählten Spieler wie Stanislav Griga, Jan Berger oder Jozef Chovanec. Sparta sicherte sich bis zur Auflösung der Tschechoslowakei bis auf zwei Ausnahmen 1986 und 1992 jedes Jahr den Titel. 1991/92 schaffte es Sparta im Europapokal der Landesmeister bis in die Halbfinalgruppe. Dort schlug die Elf zuhause den FC Barcelona mit 1:0, Dynamo Kiew mit 2:1, gegen Benfica Lissabon reichte es nur zu einem 1:1. Am Ende erreichte Sparta mit sechs Punkten den zweiten Platz.

1993 bis heute

Sparta Prag dominierte die nach der Trennung der Tschechoslowakei entstandene tschechische Liga. 1996 wurde Sparta mit 21 Punkten Rückstand auf seinen größten Rivalen Slavia Prag nur Vierter. 2002 landete das Team hinter Slovan Liberec auf dem zweiten Platz, 2004 wurde Sparta Vizemeister hinter Baník Ostrava. 2006 gewann wieder Slovan Liberec die Meisterschaft. 2007 gewann Sparta das Double, 2008 gewann die Mannschaft zum dritten Mal in Folge den tschechischen Pokal.

2010/11 begann Sparta Prag bei der Champions-League-Qualifikation in der 2. Qualifikationsrunde. Nach den Stationen FK Liepājas Metalurgs (2. Qualifikationsrunde) und Lech Posen (3. Qualifikationsrunde) scheiterten die Prager überraschend an MŠK Žilina (Play-offs). In der darauffolgenden Gruppenphase der Europa League belegte Sparta den zweiten Platz hinter ZSKA Moskau und überraschend vor US Palermo und FC Lausanne-Sport, ehe die Hauptstädter im Sechzehntelfinale dem favorisierten FC Liverpool unterlagen; hierbei wurde im Rückspiel die Verlängerung knapp verpasst.

Nachdem man in der gleichen Saison die Meisterschaft an Viktoria Pilsen verloren hatte, spielte die Mannschaft in der Qualifikation zur Europa League. In den Play-offs scheiterte die Mannschaft überraschend am FC Vaslui. Somit spielte Sparta Prag erstmals seit der Saison 1994/95 nicht europäisch. In der Liga reichte es für Sparta Prag zum zweiten Mal hintereinander nur für den zweiten Platz. Dadurch spielt die Mannschaft in der Saison 2012/13 in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League; dort wurde Admira Wacker Mödling beim Hinspiel in Mödling 0:2 besiegt. Beim Rückspiel in Prag erreichte man ein 2:2. Dadurch qualifizierte sich Sparta Prag für die Play-off-Runde, welche man dank eines 2:2 auswärts und dem darauffolgenden 2:0-Heimerfolg über Feyenoord Rotterdam überstand. In der sich anschließenden Gruppenphase qualifizierte man sich letztlich souverän als zweitplatzierte Mannschaft hinter Olympique Lyon und vor dem Vorjahres-Finalisten Athletic Bilbao für das Sechzehntelfinale. Dort traf man auf den FC Chelsea. Gegen diesen schied man allerdings aus.<ref>Europa League 2012/13 kicker.de. Abgerufen am 4. Mai 2014</ref> In der Spielzeit 2013/14 gewann Sparta die tschechische Meisterschaft<ref>Plzeň jen remizovala v Jablonci, Sparta získala titul sportovninoviny.cz vom 4. Mai 2014. Abgerufen am 4. Mai 2014</ref>, so auch in der Spielzeit 2022/23 und der Spielzeit 2023/24.

Vereinsnamen

Der Klub wurde 1893 als Athletic Club Královské Vinohrady gegründet. 1894 wurde der Verein in Athletic Club Sparta umbenannt. Weitere Umbenennungen gab es 1948 in Athletic Club Sparta Bubeneč, 1949 in Sokol Bratrství Sparta, 1951 in Sparta ČKD Sokolovo, 1953 in TJ Spartak Praha Sokolovo, 1965 in TJ Sparta ČKD Praha, 1991 in TJ Sparta Praha, 1991 in AC Sparta Praha und 2003 in AC Sparta Praha fotbal a.s.

Erfolge

Europapokalbilanz

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Gesamtbilanz

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 162 060 34 068 213 233
Europapokal der Pokalsieger 030 015 05 010 068 032
Messepokal 010 002 02 006 011 020
UEFA-Pokal / UEFA Europa League 134 054 34 046 194 179
UEFA Europa Conference League 017 008 02 007 026 018
Gesamt 353 139 77 137 512 480

Stand: 19. März 2026

Kader 2025/26

Stand: 9. März 2026<ref>AC Sparta Prag - Vereinsprofil. Abgerufen am 9. März 2026.</ref>

Nr. Position Name
1 DanemarkDänemark TW Peter Vindahl Jensen
3 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg AB Pavel Kadeřábek
4 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg AB Jakub Martinec
5 ÄquatorialguineaDatei:Flag of Equatorial Guinea.svg MF Santiago Eneme
6 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg MF Kaan Kairinen
7 EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg ST John Mercado
8 DanemarkDänemark MF Magnus Kofod Andersen
9 KosovoDatei:Flag of Kosovo.svg ST Albion Rrahmani
10 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg ST Jan Kuchta
11 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg MF Matěj Ryneš
14 EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg AB Jhoanner Chávez
16 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg AB Emmanuel Uchenna
17 PeruDatei:Flag of Peru.svg AB Oliver Sonne
18 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg MF Andrew Irving
19 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg AB Adam Ševínský
Nr. Position Name
20 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg MF Sivert Mannsverk
21 PeruDatei:Flag of Peru.svg ST Joao Grimaldo
22 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg MF Lukáš Haraslín
25 DanemarkDänemark AB Asger Sørensen
26 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg MF Patrik Vydra
27 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg AB Filip Panák
29 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg ST Matyáš Vojta
30 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg AB Jaroslav Zelený
31 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg ST Roman Mokrovics
33 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg AB Elias Cobbaut
36 AustralienAustralien ST Garang Kuol
44 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg TW Jakub Surovčík
52 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg ST Ondrej Penxa
61 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg TW Daniel Kerl

Ehemalige Spieler

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Trainer

Zeitraum Trainer
1907–1911 Osterreich-UngarnDatei:Flags of the Habsburg Monarchy and Kingdom of Hungary2.png Karel Maleček
1911–1918 Osterreich-UngarnDatei:Flags of the Habsburg Monarchy and Kingdom of Hungary2.png František Malý
1919–1923 EnglandDatei:Flag of England.svg John Dick
1924–1927 Tschechoslowakei 1920Datei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Špindler
1928–1932 EnglandDatei:Flag of England.svg John Dick
1933–1938 Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Tschechoslowakei 1920Datei:Flag of the Czech Republic.svg Ferenc Szedlacsek
1939–1944 Protektorat Böhmen und Mähren 1939Datei:Flag of Bohmen und Mahren.svg Josef Kuchynka
1945–1947 Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ferenc Szedlacsek
1948–1953 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Erich Srbek
1957–1958 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Erich Srbek / TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vlastimil Preis
1958–1959 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vlastimil Preis / TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Karel Senecký / TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jaroslav Šimonek
1959–1963 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Karel Kolský
1963–1964 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jaroslav Štumpf / TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Ježek
1964–1969 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Ježek
1969–1970 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Milan Navara
1970–1972 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Karel Kolský
1972–1974 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tadeáš Kraus
1974–1975 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Mráz
1975–1976 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Štefan Čambal / TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Zdeněk Roček
1976–1977 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Dušan Uhrin
1977–1978 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Arnošt Hložek
1978–1981 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jiří Rubáš
1981–1983 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Dušan Uhrin
1983–1984 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Ježek
1984–1985 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vladimír Táborský
1985–1986 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ján Zachar
1986–1988 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Ježek
1988–1990 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jozef Jarabinský
1990–1991 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Ježek
1991–1993 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Dušan Uhrin
1993–1994 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Karol Dobiaš
1994 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jozef Chovanec
1994–1995 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jürgen Sundermann
1995–1996 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Jozef Jarabinský
1996 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vlastimil Petržela
1996–1998 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jozef Chovanec
1998–1999 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Zdeněk Ščasný
1999–2001 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Hašek
2001–2002 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jaroslav Hřebík
2002 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vítězslav Lavička
2002 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Jozef Jarabinský
2002–2004 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jiří Kotrba
2004 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg František Straka
2004–2005 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jaroslav Hřebík
2005–2006 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Stanislav Griga
2006–2008 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Michal Bílek
2008 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jozef Chovanec
2008 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vítězslav Lavička
2008–2011 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jozef Chovanec
2011–2012 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Martin Hašek
2012–2015 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vítězslav Lavička
2015–2016 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Zdeněk Ščasný
2016 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg David Holoubek
2016 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Zdeněk Svoboda
2016–2017 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tomáš Požár
2017 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Rada
2017–2018 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Andrea Stramaccioni
2018 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Pavel Hapal
2018–2019 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Zdeněk Ščasný
2019 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Michal Horňák
2019–2020 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Jílek
2020–2021 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Kotal
2021–2022 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Pavel Vrba
2022 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Michal Horňák
2022–2024 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Brian Priske
2022– DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Lars Friis

Sparta B

Sparta B ist die zweite Mannschaft von Sparta Prag. Schon kurz nach der Gründung des Vereins besaß Sparta eine Reservemannschaft, das so genannte B-Team.

Wie auch die erste Mannschaft nahm die Reserve am Charity Cup 1906 und 1907 teil, 1909 an der Meisterschaft des böhmischen Fußballverbandes ČSF. Im Zuge der Reorganisation des tschechischen Fußballs nach der Machtergreifung der Kommunisten 1948 wurde Sparta 1951 in die so genannte krajská soutěž, eingeteilt, die damals zweithöchste Spielklasse, die mit der Einführung einer 2. Liga 1953 zur dritthöchsten Spielklasse wurde. Die Rückkehr in die Zweitklassigkeit gelang Sparta B 1966, in der 2. Liga hielt sich die B-Mannschaft bis 1971.

In der Abstiegssaison 1970/71 gelang Sparta B jedoch ein sensationeller Erfolg. Nachdem das Team im Viertelfinale des tschechischen Pokals Sparta Košíře auf dessen Platz mit 1:0 besiegt hatte, traf das B-Team im Halbfinale auf die eigene A-Mannschaft. Die Reserve gewann überraschend mit 2:1 und stand damit im Endspiel gegen Škoda Pilsen. Nach einem 1:1 in Pilsen endete auch das Rückspiel mit einem 3:3 unentschieden. Als es nach Elfmeterschießen 5:5 stand, besagte die damalige Regelung, dass das Los über den Pokalsieger entscheiden müsse. Das Glück hatte zwar Pilsen auf seiner Seite, die B-Mannschaft von Sparta Prag ging jedoch als ungeschlagener Verlierer vom Feld.

Im Jahr 1977 beschloss der tschechoslowakische Fußballverband, alle B-Teams aufzulösen. Diese Entscheidung nahmen die Funktionäre 1984 zurück, wobei die Mannschaft nun Sparta Praha junioři hieß, um verstärkt auf den Ausbildungscharakter hinzuweisen. Die Junioren starteten in der viertklassigen Divize, aus der sie 1986/87 für ein Jahr den Sprung in die 3. Liga schafften. 1990 kehrte man zur Bezeichnung B-Mannschaft zurück.

Sparta B spielte seit Gründung der Tschechischen Republik in der drittklassigen ČFL, 2002 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die 2. Liga. Anders als in Deutschland dürfen in der zweithöchsten Spielklasse auch B-Teams eines Erstligisten antreten. In der Regel besitzen alle Spieler von Sparta B Profiverträge. Dennoch schaffen aufgrund der großen Konkurrenz und den kurzfristigen sportlichen Zielen nur wenige den direkten Sprung in die A-Mannschaft.

Nach einem zweijährigen Aufenthalt in der ČFL von 2006 bis 2008 stieg Sparta B im Juni 2008 wieder in die 2. Liga auf.

Sparta Prag in der Populärkultur

Einige Filme – bekanntestes Beispiel ist Proč? ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) von 1987 – griffen die Fankultur von Sparta Prag und damit verbundene Sozialprobleme wie Hooliganismus und Vandalismus auf.

Literatur

  • Oldřich Bartůněk: 250 zápasů Sparta – Slavia ve faktech a fotografiích 1896–2001. Praha. Riopress, 2002, ISBN 80-86221-53-9
  • Vítězslav Houška: Železná Sparta. Praha, Olympia, 1992, ISBN 80-7033-186-0
  • František Nepil: Má stoletá lásko!. Praha, Olympia, 1993, ISBN 80-7033-284-0
  • Jiří Novotný, Karel Felt: Sparta, můj život. Praha, Cesty, 2002, ISBN 80-7181-820-8
  • František Prückner: Čtyřicet let v hledišti Sparty: (zpověď fotbalového fanouška). Praha, Bohemia, 1998, ISBN 80-85803-28-3
  • Adolf Růžička et al.: AC Sparta Praha. Brno, Computer Press, 2003, ISBN 80-251-0084-7

Weblinks

Commons: Sparta Prag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 50° 5′ 59″ N, 14° 24′ 58″ O

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