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Spanische Davis-Cup-Mannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Spanien
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Kapitän Sergi Bruguera
Aktuelles ITF-Ranking 5
Bestes ITF-Ranking 1
Statistik
Erste Teilnahme 1921
Davis-Cup-Teilnahmen 84
davon in Weltgruppe 33
Gewonnene Titel 6
Finalteilnahmen gesamt  10
Bestes Ergebnis Sieg (2000, 2004, 2008, 2009, 2011, 2019)
Ewige Bilanz 134:77
Erfolgreichste Spieler
Meiste Siege gesamt Manuel Santana (92)
Meiste Einzelsiege Manuel Santana (69)
Meiste Doppelsiege Manuel Santana (23)
Bestes Doppel José Luis Arilla / Manuel Santana (15)
Meiste Teilnahmen Manuel Santana (46)
Meiste Jahre Sergio Casal, Manuel Orantes, Manuel Santana (14)
Letzte Aktualisierung der Infobox: 24. November 2019

Die spanische Davis-Cup-Mannschaft ist die Tennisnationalmannschaft Spaniens, die insbesondere seit den 2000er Jahren mit zehn Finalteilnahmen und sechs Siegen eine dominierende Stellung im Davis Cup eingenommen hat. Organisiert wird sie durch die Real Federación Española de Tenis. Der Davis Cup ist der wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften im Herren-Tennis, analog zum Fed Cup bei den Damen.

Geschichte

Spanien nimmt seit 1921 am Davis Cup teil. 1965 und 1967 konnte jeweils das Finale erreicht werden. Obwohl die Weltklassespieler Manuel Santana und Manuel Orantes zur Mannschaft gehörten, mussten sie sich beide Male der australischen Davis-Cup-Mannschaft geschlagen geben.

Beim Davis Cup 2000 stand die Mannschaft nach 33 Jahren erstmals wieder in einem Finale und musste wiederum gegen Australien antreten. Angeführt von Juan Carlos Ferrero konnten sie sich mit 3:1 durchsetzen. 2003 mussten die Spanier sich aber wieder den Australiern mit 2:3 geschlagen geben.

2004 erreichten die Spanier wieder das Finale. Durch Siege von Carlos Moyá und den zum ersten Mal eingesetzten Rafael Nadal wurde die US-amerikanische Davis-Cup-Mannschaft mit 3:2 besiegt. 2008 setzte sich die spanische Mannschaft, trotz des Ausfalls von Nadal, auswärts mit 3:1 gegen Argentinien durch und 2009 mit 5:0 gegen Tschechien. Beim Davis Cup 2011 folgte durch ein 3:1 gegen Argentinien der fünfte Sieg. In der Folge trat Albert Costa nach insgesamt drei Jahren und den beiden Titeln 2009 und 2011 als Kapitän zurück. Neuer Kapitän wurde Àlex Corretja, der 2013 von Carlos Moyá abgelöst wurde. Nach der Playoff-Niederlage gegen Brasilien stieg Spanien erstmals seit 18 Jahren aus der Weltgruppe ab. Carlos Moyá gab daraufhin seinen Rücktritt als Kapitän bekannt. Mit Gala León García übernahm erstmals in der Geschichte der Mannschaft eine Frau das Kapitänsamt, wurde aber noch vor ihrem ersten Einsatz wieder entlassen.<ref>Spaniens Kapitänin Gala León García ohne einen einzigen Einsatz wieder abgesetzt, tennisnet.com. Abgerufen am 5. Juli 2015.</ref> 2019 gewann die spanische Mannschaft ihren nunmehr sechsten Titel.

Finalteilnahmen

Die Ergebnisse der Finalteilnahmen werden aus spanischer Sicht angegeben.

Jahr Finalort Finalgegner Ergebnis
1965 Sydney Australien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Australien 0:3
1967 Brisbane Australien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Australien 1:4
2000 Barcelona Australien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Australien 3:1
2003 Melbourne Australien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Australien 1:3
2004 Sevilla Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 3:2
2008 Mar del Plata ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 3:1
2009 Barcelona Tschechien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Tschechien 5:0
2011 Sevilla ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 3:1
2012 Prag Tschechien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Tschechien 2:3
2019 Madrid KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 2:0

Mannschaftskapitäne

Siehe auch

Weblinks

Commons: Spanische Davis-Cup-Mannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Weltgruppe
Final 8

ArgentinienBelgienDeutschlandFrankreichItalienÖsterreichSpanienTschechien

Qualifiers Round 2

AustralienDänemarkJapanKroatienNiederlandeUngarnVereinigte Staaten

Weltgruppe I

Bosnien und HerzegowinaBrasilienBulgarienChileEcuadorFinnlandGriechenlandGroßbritannienIndienIsraelKanadaKasachstanKolumbienLuxemburgNorwegenPeruPolenPortugalSchwedenSchweizSerbienSlowakeiSüdkoreaTaiwanTunesienTürkei

Weltgruppe II

ÄgyptenBarbadosBeninChinaDominikanische RepublikEl SalvadorEstlandGeorgienHongkongIrlandLibanonLitauenMexikoMonacoMarokkoNeuseelandPakistanParaguayRumänienSlowenienSüdafrikaTogoUkraineUruguayUsbekistanZypern

Gruppe III
Afrikazone

AlgerienNamibiaNigeriaSenegalSimbabwe

Amerikazone

ArubaBermudaBolivienCosta RicaHondurasJamaikaPuerto RicoVenezuela

Ozeanien-/Asienzone

IndonesienJordanienKambodschaSri LankaSaudi-ArabienSingapurSyrienThailandVietnam

Europazone

ArmenienLettlandMaltaMoldauMontenegroNordmazedonien

Gruppe IV
Afrikazone

AngolaBurundiElfenbeinküsteGabunGhanaKeniaDR KongoMauritius

Amerikazone

Amerikanische JungferninselnAntigua und BarbudaBahamasGuatemalaHaitiKubaPanamaSt. LuciaSurinameTrinidad und Tobago

Ozeanien-/Asienzone

IrakKatarKirgisistanKuwaitMalaysiaNepalPhilippinenPacific Oceania

Europazone

AlbanienAndorraAserbaidschanIslandKosovoLiechtensteinSan Marino

Gruppe V
Mannschaften
ohne Teilnahme am
Davis Cup 2025

BelarusBhutanBritish West IndiesBurkina FasoFidschiHawaiiIranMaliNicaraguaNiederländische AntillenOmanOrganisation Ostkaribischer StaatenRusslandSambia

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