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Später Pfeifenstrauch

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Später Pfeifenstrauch
Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Ordnung: Hartriegelartige (Cornales)
Familie: Hortensiengewächse (Hydrangeaceae)
Gattung: Pfeifensträucher (Philadelphus)
Art: Später Pfeifenstrauch
Wissenschaftlicher Name
Philadelphus incanus
Koehne

Der Späte Pfeifenstrauch<ref name=deutsch/> (Philadelphus incanus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in mehreren Provinzen Chinas.

Beschreibung

Der Späte Pfeifenstrauch ist ein 1,5 bis 3,5 Meter hoher Strauch. Die Rinde älterer Zweige ist braun und blättert später in schmalen Streifen ab. Junge, blütentreibende Zweige sind schwach, die Langtriebe dicht behaart. Die Blätter sind einfach und haben einen 5 bis 10 Millimeter langen Blattstiel. Die Blattspreite ist eiförmig bis länglich eiförmig, 6 bis 12,5 Zentimeter lang und 8 bis 10 Zentimeter breit, zugespitzt mit breit keilförmiger oder abgerundeter Basis und gesägtem Blattrand. Die Blattoberseite ist spärlich behaart oder kahl, die Unterseite dicht angedrückt borstig behaart.<ref name=FdG/><ref name=FoC/>

Die Blüten stehen zu fünf bis sieben selten bis elf in behaarten Trauben. Die Einzelblüten sind 2,5 bis 3 Zentimeter breit und ohne Duft. Der Blütenkelch ist glockenförmig und dicht weißlich behaart. Die Blütenkrone ist weiß und breit glockig bis flach ausgebreitet. Es werden 30 bis 35 Staubblätter gebildet die eine Länge von 1 Zentimeter erreichen können. Der Griffel ist etwa 5 Millimeter lang und an der Spitze geteilt. Die Früchte sind verkehrt-eiförmige 7 bis 9 Millimeter lange und 4 bis 7 Millimeter breite Kapselfrüchte. Die Samen sind 1,5 bis 2,5 Millimeter groß. Die Art blüht von Mai bis Juni, die Früchte reifen von Juli bis August.<ref name=FdG/><ref name=FoC/>

Verbreitung und Ökologie

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den chinesischen Provinzen Henan, Hubei, Hunan, Shaanxi, Shanxi und Sichuan. Vorkommen in Fujian und Hebei sind ungewiss.<ref name=FoC/> Die Art wächst in Auen und Flussufern in Höhen von 1200 bis 1700 Metern<ref name=FoC/> auf mäßig trockenen bis frischen, schwach sauren bis stark alkalischen, sandigen, kiesigen oder lehmigen, nährstoffreichen Böden an sonnigen Standorten. Sie ist wärmeliebend und meist frosthart.<ref name=FdG/>

Systematik und Forschungsgeschichte

Der Späte Pfeifenstrauch ist eine Art aus der Gattung der Pfeifensträucher (Philadelphus) in der Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae), Unterfamilie Hydrangeoideae, Tribus Philadelpheae. Die Art wurde von Emil Bernhard Koehne im Jahr 1896 in der Gartenflora erstbeschrieben.<ref name=GRIN/>

Es werden drei Varietäten unterschieden<ref name=FoC/>:

  • Philadelphus incanus var. baileyi <templatestyles src="Person/styles.css" />Rehder mit spärlich behaarter Blattunterseite, Blütenständen aus 5 bis 7 Blüten mit kurzer Spindel von 2 bis 3 Millimetern. Das Verbreitungsgebiet liegt in Henan und Shaanxi in Dickichten auf etwa 1600 Metern Höhe.<ref name=FoC_bail/>
  • Philadelphus incanus var. incanus mit dicht behaarter Blattunterseite, Blütenstände mit 7 bis 11 Blüten und langer Spindel von 4 bis 7 Zentimetern. Das Verbreitungsgebiet liegt in Henan, Hubei, Shaanxi, Shanxi und Sichuan in Dickichten auf etwa 1200 bis 1700 Metern Höhe.<ref name=FoC_inc/>
  • Philadelphus incanus var. mitsai <templatestyles src="Person/styles.css" />(S. Y. Hu) S. M. Hwang mit spärlich behaarter Blattunterseite, Blütenstände mit 7 bis 11 Blüten und langer Spindel von 4 bis 7 Zentimetern. Vorkommen gibt es in Dickichten in Henan und Hunan.<ref name=FoC_mit/>

Verwendung

Der Späte Pfeifenstrauch wird selten aufgrund seiner dekorativen Blüten als Zierpflanze verwendet.<ref name=FdG/>

Nachweise

Literatur

  • Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 448.
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Einzelnachweise

<references> <ref name=deutsch>Deutscher Name nach Roloff et al.: Flora der Gehölze</ref> <ref name=FdG>Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 448</ref> <ref name=FoC>Huang Shumei (Hwang Shu-mei); Hideaki Ohba, Shinobu Akiyama: Philadelphus incanus in Flora of China. Band 8, S. 398</ref> <ref name=FoC_bail>Huang Shumei (Hwang Shu-mei); Hideaki Ohba, Shinobu Akiyama: Philadelphus incanus var. baileyi in Flora of China. Band 8, S. 399</ref> <ref name=FoC_inc>Huang Shumei (Hwang Shu-mei); Hideaki Ohba, Shinobu Akiyama: Philadelphus incanus var. incanus in Flora of China. Band 8, S. 399</ref> <ref name=FoC_mit>Huang Shumei (Hwang Shu-mei); Hideaki Ohba, Shinobu Akiyama: Philadelphus incanus var. mitsai in Flora of China. Band 8, S. 399</ref> <ref name=GRIN>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. United States Department of Agriculture; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Vorlage:GRIN Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> </references>

Weblinks

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