Sozialliberale Partei (Deutschland)
Die Sozialliberale Partei (SLP) war eine politische Kleinpartei in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wurde im Februar 1999 von ehemaligen SPD-Mitgliedern aus Protest gegen die rot-rote Koalition in Mecklenburg-Vorpommern gegründet.<ref name=faz>FAZ-Archiv: „Sozialliberale Partei“ in Schwerin gegründet Ehemalige SPD-Mitglieder sehen die Organisation als „strategischen Partner der CDU“.</ref> Bundesvorsitzender war Bruno Schuckmann, der 1998 bei der Urwahl zum SPD-Ministerpräsidentenkandidaten Harald Ringstorff unterlegen war.<ref name=hor>Horizonte Magazin: Bruno Schuckmann im Gespräch über den scheidenden MP.</ref> Landesvorsitzender war Lars Schubert. Programmatisch sah sich die Partei zwischen SPD und FDP sowie als strategischer Partner der CDU.<ref name="faz" /> Der SLP gehörten etwa 200–250 Mitglieder an.<ref name="hor" />
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 22. September 2002 erhielt die SLP 0,1 Prozent der Stimmen. In der Folge stellte die Partei die Arbeit ein. Schuckmann trat später der FDP bei.<ref name="hor" />
Weblinks
Einzelnachweise
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