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Sori (Schwert)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Daisho Asian Art Museum SF.JPG
Katana und Wakizashi, Typ: Torii-zori

Das Sori (jap. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist eine Bezeichnung für die Klingenkrümmung an japanischen Schwertern.

Beschreibung

Es gibt verschiedene Formen der Klingen mit unterschiedlicher Krümmung. Der Grad der Krümmung und die Stelle der Klinge, an der die Biegung am stärksten ist, kann einen Hinweis geben auf die Periode, in der das Schwert hergestellt wurde. Die Typen des Sori fallen in folgende Klassifikation:<ref>Kōkan Nagayama: The Connoisseur's Book of Japanese Swords. Kodansha International, Tokyo 1998, ISBN 4-7700-2071-6, S. 55. </ref>

  1. Torii-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Das Wort Torii bezieht sich auf die Tore an Shintō-Schreinen; in diesem Fall sind speziell die leicht gebogenen Querbalken gemeint. Die Krümmung der Klinge ist am stärksten in der Klingenmitte. Die Bezeichnung stammt von der Yamashiro-Schwertschmiedetradition, die auch als Kyo bekannt war. Die Schwerter, die von der Yamashiro-Schule geschmiedet wurden, hatten in der Regel dieses Sori. Diese Art des Sori ist die am weitesten verbreitete bei japanischen Schwertern.
  2. Koshi-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Das Wort Koshi bedeutet „Hüfte, Taille“. Der tiefste Punkt dieses Sori befindet sich näher am Munemachi (Rückenabsatz). Man nennt diesen Typ auch Bizen-Sori in Bezug auf die Bizen-Schwertschmiedetradition, da deren Schwerter üblicherweise mit Koshi-zori geschmiedet waren. Alle Tachi, die zwischen der Heian-Zeit und der Kamakura-Zeit gefertigt wurden, haben üblicherweise ein Koshi-zori.
  3. Saki-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}). Saki bedeutet „vorne“. Der tiefste Punkt des Sori befindet sich im vorderen Teil der Klinge, zum Kissaki (Ort/Spitze) hin. Diese Art des Sori findet man im Allgemeinen an Schwertern, die in der Muromachi-Zeit gefertigt wurden.
  4. Uchi-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) auch Takenoko-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Uchi bedeutet „innen“ oder „nach innen“. Das Uchi-Sori biegt sich im Unterschied zu den anderen Sori-Arten zur Schneide hin. Tantō-Kampfmesser, die während der Kamakura-Zeit geschmiedet wurden, haben im Allgemeinen diese Art des Sori. Bei Tantō, die ein Uchi-zori haben und praktisch kein Fukura, hat die Klinge Ähnlichkeit mit einem Bambusspross und ihre Form wird deshalb auch Takenoko-zori („Bambussprossen-Sori“) genannt.
  5. Mu-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Mu bedeutet „nichts“. Der Begriff Mu-zori wird ausschließlich für Tantō-Versionen benutzt, die keinerlei Klingenkrümmung haben. Für diese Klingen wird auch der Begriff Chūkan-zori ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) benutzt, der ausdrückt, dass die Krümmung zwischen die des Sori und des Uchi-zori fällt.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Ian Bottomley, Anthony Hopson: Arms and Armor of the Samurai. The history of weaponry in Ancient Japan. Crescent Books, New York NY u. a. 1996, ISBN 0-517-10318-4, S. 184.
  • Victor Harris: Cutting Edge. Japanese Swords in the British Museum. Tuttle Publishing, North Clarendon VT 2005, ISBN 0-8048-3680-9.
  • Nobuo Ogasawara: Japanese swords. 12th edition. Hoikusha, Osaka 1993, ISBN 4-586-54022-2 (Color Books 22).
  • John M. Yumoto: The Samurai Sword. A Handbook. Tuttle Publishing, Rutland VT u. a. 1988, ISBN 0-8048-0509-1.

Weblinks

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