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Sorbische Grenzdialekte

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Sorbische Grenzdialekte
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Die sorbischen Grenzdialekte (auch sorbische Übergangsdialekte) sind eine Gruppe von sorbischen Dialekten, die sich entlang der Übergangszone zwischen der niedersorbischen und der obersorbischen Sprache herausgebildet haben und Elemente beider Standardvarietäten beinhalten.

Die Übergangszone liegt zum größten Teil im Norden der Oberlausitz an der Grenze zur Niederlausitz, etwa entlang einer Linie SenftenbergHoyerswerdaWeißwasser. Über eine genaue Abgrenzung sind sich namhafte Sorabisten uneins.

Nach Stieber<ref name="Stieber" /> sind dies die Dialekte von Großkoschen (eher obersorbisch), Kleinkoschen (eher niedersorbisch), die Spreewitzer und Nochtener Dialekte (beide eher obersorbisch) und die Schleifer und Muskauer Dialekte (beide eher niedersorbisch).

Arnošt Muka hatte in seiner 1891 veröffentlichten Laut- und Formenlehre der niedersorbischen Sprache<ref name="Mucke1891" /> die Übergangszone zwar ähnlich gesehen, den obersorbischen Grenzdialekten jedoch den Status eines Übergangsdialekts verwehrt. Seine Einteilung lautete:

Die Unterscheidung zwischen dem Muskauer und den eigentlichen Grenzdialekten wurde zum Teil auch von Ščerba getragen, der im Muskauer Dialekt neben der niedersorbischen und der obersorbischen eine dritte sorbische Sprache sah. Seine Untersuchung des Muskauer Dialekts mit entsprechender Veröffentlichung im Jahr 1915 geht auf eine direkte Empfehlung Mukas zurück.<ref name="Ščerba" />

Ronald Lötzsch hatte 1965<ref name="Lötzsch" /> mit Berücksichtigung von Paul Wirths Beiträgen zum sorbischen Sprachatlas<ref name="WirthBeiträge" /> die Übergangszone entlang der Dialekte Großkoschen, Groß Partwitz–Terpe, Hoyerswerda, Spreewitz–Neustadt, Schleife, Muskau und Nochten definiert. Er wies auch darauf hin, dass – nach Siegfried Michalks Untersuchung der Neustädter Mundart<ref name="Michalk" /> – der eigentlich obersorbische Spreewitzer Dialekt dem Niedersorbischen morphologisch wesentlich näher steht als dem Obersorbischen.

Literatur

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