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Friederike Brun

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Frederikke Brun 1818.jpg
Friederike Brun, Porträt von Christoffer Wilhelm Eckersberg (1822)
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Christoph Heinrich Kniep: Ida Bruhn als Tänzerin (um 1815)

Friederike Brun (geborene Münter, vollständiger Name: Friederike Sophie Christiane Brun; * 3. Juni 1765 in Gräfentonna, Thüringen; † 25. März 1835 in Kopenhagen<ref>Todesfälle. In: Allgemeine Literatur-Zeitung / Intelligenzblatt. Intelligenzblatt der Allg(emeinen) Literaturzeitung / Ergänzungsblätter zur Allgem(einen) Literatur-Zeitung, Heft 41/1835, S. 335 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/alt</ref>) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben

Friederike Brun war die Tochter des Predigers Balthasar Münter und die Schwester des späteren Kopenhagener Bischofs Friedrich Münter. Im Alter von fünf Jahren kam sie mit ihrer Familie nach Kopenhagen. Dort wuchs sie auf und erfuhr auch ihre Ausbildung. Über ihren Vater lernte sie bald die Brüder Graf Christian zu Stolberg-Stolberg und Graf Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg kennen. Mit 18 Jahren heiratete sie 1783 den dänischen Legationsrat Constantin Brun, der alsbald als Konsul nach Sankt Petersburg berufen wurde. Ein Jahr später kehrte das Ehepaar nach Kopenhagen zurück.

Fortan wurde sie auch Madame de Staël des Nordens genannt. In ihren beliebten Salons trat ihre jüngste Tochter Ida als Sängerin und Tänzerin auf.

Im sehr strengen Winter der Jahreswende 1788/1789 verlor Brun vollständig ihr Gehör und erlangte es auch nicht wieder. Neben ihren Aufgaben als Hausfrau und Mutter begann sie nun mit ihrem literarischen Schaffen. Ab 1790 erschienen ihre ersten Gedichte in verschiedenen Almanachen. Friedrich Schiller veröffentlichte ihre Gedichte An Sie und Zuversicht in seiner Zeitschrift Die Horen.<ref>vgl. Friedrich Schiller (Hrsg.): Die Horen. 1797, 7. Stück, Cotta’sche Verlagsbuchhandlung Tübingen</ref>

1791 reiste Brun mit ihrer Familie nach Genf und Paris, wo sie im März 1791 Johann Gaudenz von Salis-Seewis<ref>Johann Gaudenz von Salis-Seewis, abgerufen am 8. Februar 2021</ref> zusammentraf, und weiter nach Südfrankreich. 1795 bereiste sie mehrere Monate die Schweiz, wo sie wiederum von Salis traf, und Italien. In den Jahren 1801 bis 1810 waren die Länder Südeuropas ihre bevorzugten Reiseziele. Ab 1810 gab Brun ihre Reisen auf und wohnte nun abwechselnd in Kopenhagen und auf ihrem Landsitz Sophienholm. Sie starb am 25. März 1835 im Alter von fast 70 Jahren in Kopenhagen.

Kinder

Werke (Auswahl)

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Titelblatt der Gedichte
Datei:Römisches Leben.tif
Römisches Leben, 1833

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Friederike Brun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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