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Solubilisierung

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Unter Solubilisierung, auch Solubilisation, versteht man die Erhöhung der Löslichkeit eines Stoffes in einem Lösungsmittel durch Hinzufügen eines dritten Stoffes.<ref name="Karl Horst Metzger, Peter Müller, Heidi Müller-Dolezal, Renate Stoltz, Hanna Söll">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Hier unterscheidet man Lösungsvermittler, die die Lösungseigenschaften des Lösungsmittels durch homogene Mischung ändern, und Tenside, die die Löslichkeit durch Micellbildung<ref name="Prof. Dr. Herbert Weber">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> erhöhen.<ref name="Karl Horst Metzger, Peter Müller, Heidi Müller-Dolezal, Renate Stoltz, Hanna Söll" />

Für den Spezialfall Wasser als Lösungsmittel spricht man von Hydrotropie, die Lösungsvermittler werden dann auch Hydrotropika genannt.

In der Biochemie verwendet man sie unter anderem zum Löslichmachen von membrangebundenen Proteinen aus Organellen oder Biomembranen<ref name="Gerhard Richter">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> sowie zum Aufschließen und Reinigen von Einschlusskörperchen nach gentechnischer Expression in Wirtszellen.

Einzelnachweise

<references />