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Slowakisches Erzgebirge

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Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe

Datei:Slovenské rudohorie.png
Das Slowakische Erzgebirge innerhalb der Geomorphologischen Einteilung der Slowakei
Datei:Mountains Cierna hora Slovakia 675.jpg
Teilgebirge Čierna hora in der Nähe der Ortschaft Klenov

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Das Slowakische Erzgebirge (Vorlage:SkS) ist das flächenmäßig größte Gebirge der Slowakei und liegt im Verlauf der Westkarpaten. Es schließt südlich an die Niedere Tatra an und überdeckt den Großteil der südlichen Mittelslowakei. Seine Höhen sind geringer als jene der Tatra, doch wirtschaftlich ist es durch seine Erz- und andere Lagerstätten bedeutsam. Viele Abbaue sind heute allerdings stillgelegt.

Der heutige Name des Gebirges war auch vor 1918 üblich, als die Slowakei zum Königreich Ungarn gehörte. Auf Deutsch hieß es bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg Ungarisches Erzgebirge, in der Zwischenkriegszeit (Tschechoslowakei) hingegen Slovenské Krušnohorie. Eine weitere, bei Geologen noch gebräuchliche, im Allgemeinen aber seltenere Bezeichnung ist Spišsko-gemerské rudohorie (Zips-Gemer-Erzgebirge).

Geografisch-geologische Charakteristik

  • Einordnung: ein Gebiet der Subprovinz Innere Westkarpaten
  • Höchste Erhebung: Stolica mit Vorlage:Höhe
  • Länge (Ost-West): 135 km
  • Breite: 25 bis 40 km
  • Fläche: ca. 4000 km²

Das Relief ist massiv, zumeist plateauartig. Im Unterschied zu anderen Gebirgszügen der Slowakei besitzt es nur ein (und kleines) Gebirgsbecken und hat nur im Süden den Charakter eines Gebirgslandes.

Gliederung

Das Gebirge umfasst folgende Landschaftseinheiten, die alle, bis auf die zwei Karstgebiete, dicht bewaldet sind:

Naturschutz

Folgende Nationalparks sind z. Zt. auf dem Gebiet des Gebirges eingerichtet: Muránska planina, Slowakischer Karst und Slowakisches Paradies.

Geschichte

Die einst reichen Erzvorkommen (Eisen, Mangan, Kupfer, Blei, Zinn, Antimon) wurden seit Menschengedenken, intensiver seit dem 14. Jahrhundert, abgebaut und sind heute zu einem großen Teil erschöpft.

Weblinks

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