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Skribent

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Skribent (auch: Scribent) war im Kanzleibetrieb der Frühen Neuzeit und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Bezeichnung für diejenigen Mitarbeiter einer Behörde oder eines Gerichtes, die genehmigte Konzepte oder Entwürfe in Reinschrift abschrieben.<ref>Karsten Uhde: Von Accesisten, Probatoren und Zahlmeistern. Bezeichnung für das Verwaltungspersonal in Hessen-Kassel um 1800. In: Archivnachrichten 21/1 (2021), S. 40–44 (42).</ref> Die Reinschriften wurden dann dem Empfänger zugestellt, die genehmigten Konzepte oder Entwürfe zu den eigenen Akten genommen, um einen Beleg dafür zu haben, was in dem versandten Schreiben stand (denn Kohlepapier, um eine Durchschrift zu fertigen, gab es noch nicht).

Einzelnachweise

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