Skjálfandafljót
| Skjálfandafljót | ||||||||||||
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Goðafoss | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Island | |||||||||||
| Flusssystem | Skjálfandafljót | |||||||||||
| Quelle | Bárðarbunga/Vatnajökull bzw. Vonarskarð/Tungnafellsjökull | |||||||||||
| Mündung | Skjálfandi-Bucht (Arktischer Ozean)Koordinaten: 65° 59′ 0″ N, 17° 38′ 0″ W
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| Mündungshöhe | 0 m
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| Länge | 178 km<ref name="Ísl"/> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 3860 km²<ref name="Ísl">Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 1. bindi. Hg. T. Einarsson, H. Magnússon. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 503f.</ref> davon 140 km² auf Gletschern | |||||||||||
| Abfluss<ref name="Ísl"/> | NNQ MNQ HHQ |
30–70 (Winter) 70–200 (Sommer) 1000 m³/s | ||||||||||
| Wasserfälle: Aldeyjarfoss, Goðafoss | ||||||||||||
Die Mündung des Skjálfandafljót | ||||||||||||
Der Fluss Skjálfandafljót liegt im Norden von Island und hat eine Länge von ca. 178 km.
Name
Der Name bedeutet zitternder Strom<ref>H. U. Schmid: Wörterbuch Isländisch - Deutsch. Buske, Hamburg, 2001, 221 und 68</ref>, was mit der Bucht Skjálfandi (= der Zitternde) zu tun hat und mit der Erdbebenhäufigkeit dieser Gegend an der Tjörnes-Bruchzone, einer aktiven Transferzone, die die Rift- und Vulkanzone Islands mit dem nördlichen Teil des Mittelatlantischen Rückens, dem Kolbeinsey-Rücken, verbindet.
Verlauf
Es handelt sich hier um einen durchaus bedeutenden Fluss, den viertlängsten Islands.<ref name="Ísl"/>
Er entspringt am Nordwestrand des Gletschers Vatnajökull im Isländischen Hochland. Dabei nimmt er auch Quellflüsse vom zum Tungnafellsjökull (Lage)
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}} gehörigen Hochtemperaturgebiet am Vonarskarð (Lage)
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}} auf. Anschließend strömt er in etwa parallel zur Sprengisandur-Hochlandroute nach Norden ins Tal Bárðardalur und mündet schließlich in die Skjálfandi-Bucht.<ref name="Ísl"/><ref>vgl. Auch: Ísland Vegaatlas. Hg. Ferðakort, Reykjavík 2006, 18 u.19</ref>
Unterwegs ergießt der Fluss sich über zahlreiche Wasserfälle, von denen die bekanntesten Aldeyjarfoss und Goðafoss darstellen.<ref name="Ísl"/>
Im Unterlauf kurz vor der Mündung in die Bucht Skjálfandi zwischen dem Gebirgszug Köldukinn auf der Halbinsel Flateyjarskagi und dem Tal Aðaldalur befindet sich eine Insel namens Þingey im Fluss. Nach dieser ist der ganze Bezirk Þingeyjarsýsla benannt.<ref name="Ísl"/>
Geschichte
Der erste Siedler der Gegend war gemäß dem Landnahmebuch Bárður Heyjangurs-Bjarnarson, der den Beinamen Gnúpa-Bárður trug. Er soll sein Schiff vom Meer kommend den Fluss hinauf gezogen haben.<ref name="Ísl"/>
Nach diesem Siedler wurden das Tal Bárðardalur und der Vulkan Bárðarbunga benannt.
Flora und Fauna
Im Jahre 2009 wurden Flora und Fauna am Oberlauf des Flusses gesondert untersucht wegen evtl. geplanter Konstruktion zweier Wasserkraftwerke. Es stellte sich heraus, dass ein Großteil des Gebietes unbewachsen und wüstenhaft ist, es gibt jedoch auch einiges Moorland und mit Büschen, Sträuchern und kleinen Bäumen sowie Moosen bewachsene Bereiche.<ref name="NÍ">Náttúrúfræðistofnun: Vistgerðir á Miðhálendi Íslands – Skjálfandafljót, NÍ Skýrsla 09009, 2009, S. 5; abgerufen: 14. September 2012 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 8,3 MB)</ref>
Besonders auffallend erwies sich das Vogelleben, brüten hier doch zahlreiche Kurzschnabelgänse, Goldregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Kragenenten und Falken.<ref name="NÍ"/>
Siehe auch
Weblinks
- Foto
- Náttúrúfræðistofnun: Vistgerðir á Miðhálendi Íslands – Skjálfandafljót (Untersuchungen an Flora und Fauna im oberen Tal des Skjálfandafljót) (PDF, isländisch mit Kartenmaterial; 8,3 MB)
- Vereinigung der Angelrechtebesitzer: Lachs- und Forellenfischen am Unterlauf des Skjálfandafljót (englisch)
Einzelnachweise
<references />
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Am Aldeyjarfoss
-
Am Goðafoss
-
Der Skjálfandafljót unterhalb des Goðafoss