Zum Inhalt springen

Skálholtsbók

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Skálholtsbók werden verschiedene Sammelhandschriften bezeichnet, die aus dem Buchbestand des isländischen Bischofssitzes Skálholt stammen.

Zunächst wird die Sammelhandschrift AM 557 4to.<ref name="Erl_1" /> als Skálholtsbók bezeichnet. Sie enthält:

  • die „Valdimars saga“
  • die „Gunnlaugs saga ormstungu“
  • die „Hallfreðar saga vandræðaskálds“
  • die „Hrafns saga Sveinbjarnarsonar“
  • die „Eiríks saga rauða“ (vollständig)
  • die „Rögnvalds þáttur og Rauðs“ (vollständig)
  • die „Dámusta saga“
  • die „Hróa þáttur heimska“,
  • die „Eiríks saga víðförla“
  • die „Stúfs saga“ (vollständig)
  • die „Karls þáttur vesæla“ (vollständig)
  • die „Sveinka þáttur“.

Nur die markierten vier sind vollständig wiedergegeben, von den übrigen sind lediglich Ausschnitte unterschiedlicher Länge aufgenommen.

Daneben wird die Bezeichnung Skálholtsbók auch für drei weitere Handschriften verwendet:

Anmerkungen

<references> <ref name="Erl_1">AM ist das Kürzel für das Arnamagnæansche Institut in Reykjavík. Die Nummer ist die Katalognummer der Handschriftensammlung.</ref> </references>

Literatur