Zum Inhalt springen

Sirohäm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Siroheme.svg
Strukturformel des Sirohäms.

Sirohäm ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}})<ref>{{#if: | }}[{{#switch: cpd

|Compound
|cpd
|Cpd= https://www.genome.jp/dbget-bin/www_bget?cpd:C00748 Compound
|Drug
|Dr
|dr= https://www.genome.jp/dbget-bin/www_bget?dr:C00748 Droge
|Genom
|Human
|Homo sapiens
|Hsa
|hsa= http://www.genome.jp/dbget-bin/www_bget?hsa+C00748 HSA
|Enzym
|EC
|ec= http://www.genome.jp/dbget-bin/www_bget?ec:C00748 Enzym
|Reaktion
|Rn
|rn=https://www.genome.jp/dbget-bin/www_bget?rn:C00748 Reaktion
|Vibrio cholerae
|Vch
|vch=https://www.genome.jp/dbget-bin/www_bget?vch:C00748 Vibrio cholerae
|#default=* Die Angabe im Parameter Art fehlt oder ist unbekannt *}} – Vorlage:Str replace] in der Kyoto Encyclopedia of Genes and Genomes</ref> besteht aus einem Porphyrin mit einem zentralen Eisenatom. Sirohäm wurde ursprünglich 1973 als prosthetische Gruppe NADPH-abhängigen Sulfitreduktase aus E. coli entdeckt und gilt damit als das erste entdeckte Isobakteriochlorin.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Es unterscheidet sich von den anderen Hämen in der Art und Anzahl Seitenketten des Porphyrins. In der Natur kommt Sirohäm als Kofaktor in pflanzlichen und bakteriellen Nitritreduktasen<ref>EC 1.7.7.1</ref><ref>EC 1.7.1.4</ref> und in Sulfitreduktasen<ref>EC 1.8.99.3</ref> vor.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Biosynthese

Sirohäm wird biochemisch aus Uroporphyrinogen III gebildet.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Uroporphyrinogen III ist auch ein Vorläufer von Protoporphyrin IX, das für die Chlorophyll sowie Häm-Biosynthesen verwendet wird. Uroporphyrinogen III wird durch eine S-Adenosylmethionin-abhängige Methyltransferasen<ref>EC 2.1.1.107</ref> zu Dihydrosirohydrochlorin (Precorrin 1) methyliert. Nach Oxidation von Dihydrosirohydrochlorin wird Sirohydrochlorin (Precorrin 2) gebildet, wenngleich die verantwortliche Dehydrogenase<ref>EC 1.3.1.76</ref> (in A. thaliana) noch identifiziert werden muss. Schließlich entsteht durch Einbau von zweiwertigem Eisen (Fe2+) Sirohäm. Diese Reaktion wird durch eine Sirohydrochlorin-Ferrochelatase<ref>EC 4.99.1.4</ref> katalysiert.<ref>siroheme biosynthesis. MetaCyc</ref>

Datei:Biosynthesis Siroheme.svg
Sirohäm wird biochemisch aus Uroporphyrinogen III synthetisiert. Dieser Reaktionsweg wird durch drei Enzyme katalysiert, eine Methyltransferasen (A), eine Oxdiase (B) und eine Ferrochelatase (C).

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />