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Simon Slåttvik

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Simon Slåttvik beim Holmenkollenfestival im Jahr 1953
Voller Name Simon Kaurin Slåttvik
Nation NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Geburtstag 24. Juli 1917
Geburtsort ValnesfjordNorwegen
Sterbedatum 3. Mai 2001
Sterbeort LillehammerNorwegen
Karriere
Disziplin Nordische Kombination
Skilanglauf
Verein IL Stålkameratene
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 4 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1952 Oslo NK Einzel
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 1950 Lake Placid NK Einzel
 Norwegische Meisterschaften
Gold 1947 Tistedalen Einzel
Gold 1949 Steinkjer Einzel
Bronze 1950 Asker Einzel
Gold 1951 Narvik Einzel
Bronze 1952 Porsgrunn Einzel
Gold 1953 Oslo Einzel
 

Simon Kaurin Slåttvik (* 24. Juli 1917 in Valnesfjord, Fauske, Nordland; † 3. Mai 2001 in Lillehammer) war ein norwegischer Skisportler. Er wurde 1952 Olympiasieger im Einzelwettbewerb der Nordischen Kombination.

Werdegang

Slåttvik begann seine Sportlerlaufbahn im Alter von 15 Jahren bei regionalen Wettbewerben des Arbeitersportbundes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). 1939 gewann er die AIF-Meisterschaft. Später zog er mit seiner Familie nach Mo i Rana, wo er für den IL Stålkameratene in der Nordischen Kombination und im Skilanglauf startete. mit dem Gewinn des Norwegischen Meistertitels bei den Norwegischen Meisterschaften 1947 in Tistedalen im Einzel vor Olaf Dufseth und Eldar Hagen.<ref name="ORKLAHOPP">Orklahopp Norge: NM SKI NORDISKE GRENER (MS Word; 2,3 MB), 2007</ref> 1948 gewann er erstmals den Kombinations-Wettbewerb am Holmenkollen.<ref name="HOLMENKOLLEN">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vinnere av Holmenkollrennene.] snl.no, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. November 2017 (norwegisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bei den Norwegischen Meisterschaften 1949 in Steinkjer gewann Slåttvik seinen zweiten nationalen Titel vor Per Gjelten und Gunder Gundersen.<ref name="ORKLAHOPP" /> Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1950 in Lake Placid gewann er in der gleichen Disziplin hinter Heikki Hasu und seinem Landsmann Ottmar Gjermundshaug die Bronzemedaille.<ref> Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig World Ski Championships 1950 - Men’s Individual K90/15.0 Km.] FIS-Ski.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. November 2013 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Kurze Zeit später verpasste Slåttvik bei den Norwegischen Meisterschaften 1950 in Asker seinen dritten nationalen Titel und wurde am Ende nur Dritter.<ref name="ORKLAHOPP" /> Dafür gelang ihm am Holmenkollen der zweite Sieg nach 1948.<ref name="HOLMENKOLLEN" /> 1951 wurde er mit der Holmenkollen-Medaille geehrt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Holmenkollmedaljen.] snl.no, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. November 2017 (norwegisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im gleichen Jahr gewann er zudem das dritte Mal das Holmenkollen-Kombinations-Rennen.<ref name="HOLMENKOLLEN" />

Bei den Olympischen Spielen 1952 in Oslo gehörte Slåttvik trotz seiner mittlerweile 34 Jahren zu den Favoriten in der Nordischen Kombination. Überraschend stürzte er bereits im ersten Sprung-Durchgang und lag nach diesem auf Rang 21. Nach zwei weiteren Top-Sprüngen konnte er aber schließlich das Springen noch knapp vor Heikki Hasu gewinnen. Mit Rang drei im Skilanglauf-Teil sicherte er sich schließlich den Olympiasieg. Im Skilanglauf-Einzel über 18 km erreichte Slåttvik Rang 15.

Bei den Norwegischen Meisterschaften 1953 in Oslo gelang ihm vierter und auch letzter nationaler Titelgewinn.<ref name="ORKLAHOPP" /> Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1954 in Falun erreichte er noch einmal Rang fünf im Einzel der Kombination.<ref> Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig World Ski Championships 1954 - Men’s Individual K90/15.0 Km.] FIS-Ski.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. November 2013 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Slåttvik nahm noch bis ins Alter jenseits der 40 Jahre an Wettbewerben teil. Er war zudem der erste Nordische Kombinierer überhaupt, der über 100 Meter sprang. Nach dem Ende seiner Karriere betrieb er einen Kiosk in Lillehammer, wo er 2001 im Alter von 83 Jahren verstarb.

Privates

Slåttvik war verheiratet und hat zwei Söhne. Einer davon trägt in Erinnerung an seinen Konkurrenten und Freund Heikki Hasu den Namen Heikki.

Weblinks

Commons: Simon Slåttvik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1924: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Thorleif Haug | 1928: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Johan Grøttumsbråten | 1932: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Johan Grøttumsbråten | 1936: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oddbjørn Hagen | 1948: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Heikki Hasu | 1952: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Simon Slåttvik | 1956: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Sverre Stenersen | 1960: Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Georg Thoma | 1964: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Tormod Knutsen | 1968: Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Franz Keller | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Ulrich Wehling | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Ulrich Wehling | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Ulrich Wehling | 1984: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Tom Sandberg | 1988: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hippolyt Kempf | 1992: Vorlage:FRA-1974 Fabrice Guy | 1994: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Fred Børre Lundberg | 1998: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Bjarte Engen Vik | 2002: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Samppa Lajunen | 2006: DeutschlandDeutschland Georg Hettich | 2010: Vorlage:FRA-1974 Jason Lamy Chappuis | 2014: DeutschlandDeutschland Eric Frenzel | 2018: DeutschlandDeutschland Eric Frenzel | 2022: DeutschlandDeutschland Vinzenz Geiger | 2026: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Jens Lurås Oftebro

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