Simón Bolívar (Schiff)
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Die Simón Bolívar ist eine dreimastige Bark die als Segelschulschiff zur Ausbildung künftiger Marineoffiziere und Flaggschiff der venezolanischen Kriegsmarine, Marina de Guerra de Venezuela genutzt wird.<ref name="grossensegelschiffe">Schäuffelen, O. (1990): Die letzten großen Segelschiffe, Delius Klasing Verlag, S. 376.</ref>
Allgemeines
Die Kiellegung der Simón Bolívar erfolgte 1978, knapp ein Jahr später am 21. November 1979 war der Stapellauf. Gebaut wurde die Simón Bolívar von der Astilleros y Talleres Celaya S.A in Bilbao, Spanien. Die Indienststellung fand am 12. August 1980 statt. Die Simón Bolívar hat drei Schwesterschiffe: Cuauhtémoc (Mexiko), Guayas (Ecuador) und Gloria (Kolumbien), die alle auf der spanischen Werft gebaut wurden. Die Ähnlichkeit besagter vier Schiffe mit den in den 1930er Jahren bei Blohm & Voss gebauten Schiffen der Gorch Fock-Klasse ist groß.<ref>Mexikos „Gorch Fock“ auf Besuch in Kiel, vom: 13. August 2019; abgerufen am: 13. August 2019</ref><ref>Europäisches Segel-Informationssystem. Gorch Fock (I) und ihre Schwestern - Eine Gegenüberstellung, abgerufen am: 13. August 2019</ref>
Der Heimathafen der Simón Bolívar ist La Guaira. Die Simón Bolívar trägt das Präfix ARBV, das für Armada de la República Bolivariana de Venezuela steht.<ref name="grossensegelschiffe" />
Segel und Masten
Die gesamte Segelfläche der Simón Bolívar beträgt 1.650 m², verteilt auf 23 Segel. Die Besegelung aus den 23 Segel teil sich auf in Doppel-Marssegel, einfache Bramsegel und Royals.<ref name="grossensegelschiffe" />
Antrieb
Zusätzlich zu den Segeln kann die Simón Bolívar über eine Detroit-Dieselmaschine mit 750 PS angetrieben werden.<ref name="grossensegelschiffe" />
Einzelnachweise
<references />