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Sigmund Herter von Herteneck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Herter von Herteneck Scheibler81ps.jpg
Wappen Herter von Hertneck aus dem Scheibler’schen Wappenbuch

Sigmund Herter von Herteneck († 1552)<ref>Pfeilsticker, Dienerbuch, § 2878</ref> war um 1532 Obervogt der Grafschaft Zollern und der Herrschaft Haigerloch.<ref>Landesarchiv Baden-Württemberg: Bestand Ho 1 T 1-6: Hohenzollerische Regesten.</ref> Um 1540 war er Obervogt zu Urach.<ref>Landesarchiv Baden-Württemberg: Bestand A 44: Urfehden, 11. Band 11: Urach, Stadt / Amt / Forst, auch außeramtliche Orte.</ref>

Leben

Während des Schmalkaldischen Religionskriegs im Jahr 1546, als Herzog Ulrich von Württemberg bei Kaiser Karl V. mit andern Fürsten in Ungnade gefallen war, verteidigte er das Schloss Tübingen mit dem dortigen Burgvogt Ulrich Schilling von Cannstatt lange gegen die Kaiserlichen, obwohl das Schloss dreimal aufgefordert wurde, sich zu ergeben.<ref name="CFSvC">Carl Friedrich Schilling von Cannstatt: Geschlechts-Beschreibung der Familien von Schilling. Müller, 1807, 430 Seiten.</ref>

In der evangelischen Peterskirche von Dußlingen hängt eine Erinnerungstafel für Sigmund Herter von Herteneck.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sav-dusslingen.deIn zwei Stunden durch 7000 Jahre Geschichte. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Familie

Er war verheiratet mit Anna von Plieningen, Tochter des Ytelhans von Plieningen zu Schönbeck. Den Ehevertrag vom 16. Februar 1533 bezeugten Hans von Ow zu Wachendorf, Hans Truchsess von Hefingen, Hans Herter von Herteneck zu Tusslingen, Hans Kruss, Vogt zu Leonberg, Hans von Nippenburg zu Scheckingen, Heinrich Sturmfeder, Reinhard von Sachsenheim, Martin von Tegernfels zu Ybach und Claus von Grafeneck zu Stauffenberg.<ref>Landesarchiv Baden-Württemberg: Bestand 69 von Offenburg: Familienarchiv von Offenburg.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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