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Sigismund von Lindenau

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Datei:Merseburg, Schloss, Innenhof, 017.jpg
Wappen Sigismund in Schloss Merseburg
Datei:Merseburg Dom Grabmal 139.jpg
Grabmal des Bischofs Sigismund von Lindenau im Merseburger Dom

Sigismund von Lindenau († 1. Januar<ref>Bistum Merseburg. Lexikon des Mittelalters, Band VI, Spalte 544., Hrsg. Manfred Hiebl.; Vgl. Werner Trillmich, S. 82.</ref> 1544) war von 1535 bis 1544 Bischof von Merseburg.

Sigismund stammte aus der Familie von Lindenau, benannt nach Lindenau, heute ein Stadtteil von Leipzig. Er war der vorletzte katholische Bischof des Merseburger Bistums, sein Nachfolger als evangelischer Administrator war August von Sachsen, der seinen Einfluss als Kurfürst von Sachsen geltend machte und die benachbarten Hochstifte an sich zog. Im Bistum selbst wendete sich die Mehrheit der Bevölkerung dem neuen Glauben zu, selbst Sigismund zeigte sich dem neuen Glauben gegenüber aufgeschlossen. Bereits ein Jahr nach dem Tod Sigismunds predigte Martin Luther im Merseburger Dom.

Sigismund führte bauliche Maßnahmen am Schloss Lützen durch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schloss Lützen (Memento vom 14. September 2010 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schloss Lützen/Sachsen-Anhalt (Memento vom 16. August 2010 im Internet Archive)</ref> Er erweiterte den Merseburger Dom. Im Schloss von Bad Lauchstädt zeugt sein Wappen von seiner Bautätigkeit.<ref>Saale-Unstrut-Aktuell.</ref>

Literatur

  • Saxonia. Museum für sächsische Vaterlandskunde. №. 22. 1837, Verlag Eduard Pietzsch u. Comp., Druck B. G. Teubner, Dresden 1837, S. 118.

Einzelnachweise

<references/>

VorgängerAmtNachfolger
Vinzenz von SchleinitzBischof von Merseburg
1535–1544
August von Sachsen

Vorlage:Hinweisbaustein