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Sierpowo (Śmigiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sierpowo
Vorlage:Platzhalterbild
Sierpowo (Polen)
Sierpowo (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Kościański
Gmina: Śmigiel
Fläche: 0,20 km²
Geographische Lage: 51° 58′ N, 16° 34′ OKoordinaten: 51° 58′ 2″ N, 16° 34′ 26″ O
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Höhe: 100 m n.p.m.
Einwohner:
Postleitzahl: 64-030
Telefonvorwahl: (+48) 65
Kfz-Kennzeichen: PKS
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Stare Bojanowo–Wydorowo
Nächster int. Flughafen: Posen

Sierpowo (deutsch Zirpe)<ref>https://familysearch.org/stdfinder/PlaceDetail.jsp?placeId=6272555</ref> ist ein Dorf in der Landgemeinde Śmigiel im Powiat Kościański der Woiwodschaft Großpolen in Polen.

Geographische Lage

Sierpowo liegt etwa sieben Kilometer südlich von Śmigiel (Schmiegel) und zu den nächstgrößeren Städten in etwa zehn Kilometern Entfernung südlich von Kościan (Kosten) und in etwa 15 Kilometern Entfernung nördlich der Stadt Leszno (Lissa). Der nächste Nachbarort ist Wydorowo in etwa zwei Kilometern Entfernung in westlicher Richtung. Der Ort befindet sich 100 Meter über dem Meeresspiegel.

Geschichte

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte das Dorf Zirpe zum Gut Radowitz (südwestlich von Zirpe gelegen) in der Herrschaft Nitsche (Nietążkowo), die ihren Sitz am Südrand des Kreises Kosten hatte, etwa elf Kilometer von der Stadt Kosten entfernt. Das Gut Radowitz war um 1805 und 1806 zusammen mit den Gütern Wiederowo und Smolno für 800.000 Taler von der Herzogin von Sagan v. Acerenza-Pignatelli, geb. Prinzessin Biron von Curland, aufgekauft worden.<ref>Peters (1865), S. 136–166., insbesondere S. 138 ff.</ref>

Von 1887 bis 1918 gehörte das Dorf Zirpe zum preußischen Landkreises Schmiegel in der Provinz Posen. Die Forst- und die Landwirtschaft waren die Haupteinnahmequellen der Dorfbewohner.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Kreisgebiet aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags an die Zweite Polnische Republik abgetreten.

Nach der deutschen Besetzung der Region 1939 und der Wiedereingliederung in das Deutsche Reich befand sich Zirpe bis 1945 im Landkreis Kosten, Reichsgau Wartheland. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Kreisgebiet im Frühjahr 1945 von der Roten Armee befreit.

Einwohnerzahlen

Literatur

  • Eduard Peters: Die Herrschaft Nitsche. In: Annalen der Landwirthschaft in den Königlich Preußischen Staaten. Band 46, Berlin 1865, S. 136–166.

Weblinks

Fußnoten

<references />