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Sieben Glücksgötter

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Die Sieben Glücksgötter (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind ein aus der Muromachi-Zeit stammendes Ensemble von glücksbringenden japanischen Göttern, die ursprünglich meist aus anderen religiösen Traditionen als dem einheimischen Shintō stammen (siehe Acht Unsterbliche).<ref name="schönemann_01">Nina Schönemann: Pilgerfahrten zu den Sieben Glücksgöttern. Religiöse Praxis und „Materielle Religion“ im gegenwärtigen Japan. Hrsg.: Inken Prohl, Katja Rakow (= Sven Bretfeld, Karénina Kollmar-Paulenz, Volkhard Krech, Hartmut Zinser [Hrsg.]: Transformierte Buddhismen. Nr. 02-2011). 10. Juni 2011, ISSN 1867-4240, Kap. 04 (uni-heidelberg.de [PDF; 2,3 MB; abgerufen am 4. März 2021] Zeitschriftenreihe-Online).</ref>

Sie verdeutlichen den in der japanischen Religion typischen Synkretismus (siehe Shinbutsu-Shūgō).<ref name="oas-lexikon_01">Sieben Glücksgötter. 七福神 Shichi Fukujin (sieben + Glück + Gottheit). In: www.oai.de. HWG LU, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2016; abgerufen am 4. März 2021.</ref>

Neujahr

Der Sage nach laufen die sieben Glücksgötter am Neujahrstag auf ihrem „Schatzschiff“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in den Hafen ein. Dieses Schiff trägt sieben immaterielle Schätze: Klugheit, Wissen, Erfahrung, Gelehrsamkeit, Tapferkeit, Wohlstand und langes Leben und Glück und Zufriedenheit; aber auch fünf materielle Schätze: den unerschöpflichen Geldbeutel, den unsichtbar machenden Hut, den Glücksmantel, den hölzernen Hammer des Reichtums und die geisterjagende Ratte.

In den Tagen nach Neujahr suchen viele Japaner die Schreine der Sieben Glücksgötter auf. Auch legt man sich am ersten Tag des neuen Jahres ein Bild von ihnen oder von Takarabune unter das Kopfkissen, um auf diese Weise zu glückverheißenden Träumen zu kommen, besonders wenn man dabei vom Fuji, Falken oder Auberginen träumt (Hatsuyume).<ref name="schlangengesang_01">artemisathene: Shichifukujin – die sieben Glücksgötter. Hrsg.: Sabine Zeitler (= Sabine Zeitler [Hrsg.]: Schlangengesang. Nr. 74). Neubiberg September 2016 (schlangengesang.com [PDF; 4,8 MB; abgerufen am 4. März 2021] Rundbriefreihe).</ref>

Liste

Bild Name Kanji Funktion Bemerkung
Daikoku {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Erde, Wohlstand, Landwirtschaft, Hochwasserschutz, Küche Tenbu: abgeleitet von der tantristischen Gottheit Mahakala, seit dem 9. Jh. in Japan bekannt
Datei:Ebisu 1.jpg Ebisu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Fischerei, Glück und erfolgreicher Handel Shintō: dort auch bekannt als Kotoshiro-nushi-no-kami und Hiruko
Datei:Benzaiten.jpg Benten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Musik, hohe Künste, Rede, Literatur, Wasser Tenbu: abgeleitet von der indischen Flussgottheit Sarasvati
Datei:Bishamonten.jpg Bishamon {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Schatz, Krieg, Krieger; buddhistischer Wächtergott des Nordens Tenbu und einer der Shitennō: abgeleitet von der indischen Gottheit Vaisravana
Datei:Fukurokuju- God of Wisdom netsuke - 1.jpg Fukurokuju {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Weisheit und langes Leben Xian: Ursprünge im chinesischen Daoismus
Datei:Maekawa, Jorujin.jpg Jurōjin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Langes Leben Xian: Ursprünge im chinesischen Daoismus
Datei:Netsuke with Hotei, 17th century, ivory, Honolulu Museum of Art.JPG Hotei {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Zufriedenheit und Seligkeit Buddha: aus dem chinesischen Chan-Buddhismus (dort Putai bzw. Budai); Inkarnation von Maitreya

Quelle: Ostasienlexikon – Ostasieninstitut<ref name="oas-lexikon_01" />

Literatur

  • Kurt S. Ehrich: Shichifukujin: Die sieben Glücksgötter Japans. Ein Versuch über Genesis und Bedeutung volkstümlicher ostasiatischer Gottheiten. A. Bongers, Recklinghausen 1991, ISBN 3-7647-0416-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Werktitel auf WorldCat).
  • S. Noma (Hrsg.): Seven Deities of Good Fortune. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1351.
  • Nina Schönemann: Pilgerfahrten zu den Sieben Glücksgöttern. Religiöse Praxis und „Materielle Religion“ im gegenwärtigen Japan. Hrsg.: Inken Prohl, Katja Rakow (= Sven Bretfeld, Karénina Kollmar-Paulenz, Volkhard Krech, Hartmut Zinser [Hrsg.]: Transformierte Buddhismen. Nr. 02-2011). 10. Juni 2011, ISSN 1867-4240, Kap. 04 (uni-heidelberg.de [PDF; 2,3 MB; abgerufen am 4. März 2021] Zeitschriftenreihe-Online).
  • artemisathene: Shichifukujin – die sieben Glücksgötter. Hrsg.: Sabine Zeitler (= Sabine Zeitler [Hrsg.]: Schlangengesang. Nr. 74). Neubiberg September 2016 (schlangengesang.com [PDF; 4,8 MB; abgerufen am 4. März 2021] Rundbriefreihe).

Weblinks

Einzelnachweise

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