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Sideritis grandiflora

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Sideritis grandiflora
Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Lamioideae
Gattung: Gliedkräuter (Sideritis)
Art: Sideritis grandiflora
Wissenschaftlicher Name
Sideritis grandiflora
Salzm. ex Benth.

Sideritis grandiflora ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gliedkräuter (Sideritis) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Sideritis grandiflora ist ein Strauch und erreicht Wuchshöhen von 30 bis zu 70 Zentimeter. Es werden Ausläufer gebildet. Die Rinde der krautigen, blütentragenden Zweige ist dicht filzig-feinfilzig behaart.

Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind sitzend. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 40 bis 90 Millimetern sowie einer Breite von 12 bis 25 Millimetern langgestreckt-elliptisch oder lanzettlich und am Rand buchtig gezähnt. Beide Blattflächen sind behaart.

Generative Merkmale

Die 7 bis 15 Zentimeter langen Blütenstände bestehen aus zwei bis sechs auseinander stehenden Scheinquirlen. Die Scheinquirle enthalten jeweils etwa 20 Blüten. Die unteren Tragblätter sind bei einer Länge von 25 bis 45 Millimetern sowie einer Breite von 25 bis 35 Millimetern breit-eiförmig-herzförmig mit spitz zulaufendem oberen Ende und an der Basis grob stachelig gesägt, zum oberen Ende hin schwach gesägt oder buchtig gesägt.

Die zwittrige Blüte ist zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der behaarte Kelch ist 12 bis 15 Millimeter lang. Die hellgelbe Krone ist 14 bis 16 Millimeter lang zweilippig.

Vorkommen und Standorte

Die Art kommt im Südwesten Spaniens in der Nähe von Cádiz und im nördlichen Marokko vor und wächst dort auf trockenem Grasland.<ref name="POWO" />

Systematik

Die Erstbeschreibung von Sideritis grandiflora erfolgte 1834 durch den britischen Botaniker George Bentham im Werk Labiatarum genera et species, Seite 577.<ref name="Bentham1834" /> Bentham übernahm den Namen von Philipp Salzmann (1781–1851). Neben der Nominatform ist 1998 durch Roselló, Peris, Romo und Stübing in Anales Jard. Bot. Madrid, Band 56, Seite 387 auch eine Unterart beschrieben worden:<ref name="POWO" /> Sideritis grandiflora subsp. baetica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lange) Roselló, Peris, Á.Romo & Stübing. Diese Unterart war 1863 durch den dänischen Botaniker Johan Martin Christian Lange in Videnskabelige Meddelelser fra den Naturhistoriske Forening i Kjøbenhavn, Seite 18 als eine eigene Art Sideritis baetica beschrieben worden.<ref name="POWO" /> Doch sind beides Synonyme.<ref name="POWO" />

Literatur

  • Thomas Gaskell Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea, Volume 3: Diapensiaceae to Myoporaceae, Cambridge University Press, Cambridge 1972, ISBN 978-0521084895. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references> <ref name="POWO"> Sideritis grandiflora. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Bentham1834"> George Bentham: Labiatarum genera et species. 1834, S. 577. </ref> </references>

Weblinks