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Shokuhin-Sanpuru

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Datei:Okinawa soba samples by keepon in Okinawa.jpg
Das falsche Essen kann elaborierte Formen annehmen
Datei:Old sample food sushi - tokyo area - 2019-3-18.webm
Das alte Shokuhin-Sanpuru in Tokio

Shokuhin Sanpuru (jap. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Shokuhin sanpuru, dt. „Lebensmittelbeispiel“) ist die japanische Bezeichnung für nachgemachte Gerichte aus Plastik oder Wachs. Diese Nahrungsimitate befinden sich bei fast allen japanischen Restaurants in der Auslage und ermöglichen so den Kunden, das angebotene Essen vor dem Eintritt optisch zu beurteilen. Die Praxis geht auf das Jahr 1917 zurück, entstanden ist sie vor allem, um der Kundschaft das damals fremdartige und neue Essen aus Europa und Amerika zu erklären.

Literatur

  • Rupert Cox: Hungry visions: the material life of Japanese food samples. in: ders. (Hrsg.): The Culture of Copying in Japan: Critical and Historical Perspectives Routledge, 2007, ISBN 0-415-30752-X, S. 257–269
  • Nordico-Museum der Stadt Linz: Artificial food. Japanisches Essen, der ästhetische Genuss. ISBN 3-85484-075-6

Weblinks

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