Zum Inhalt springen

She’s So Unusual

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
She’s So Unusual
Studioalbum von Cyndi Lauper

Veröffent-
lichung

14. Oktober 1983<ref>release date</ref>

Label(s)

Portrait Records

Genre(s)

New Wave, Pop-Rock

Titel (Anzahl)

10

Länge

38:42

Produktion

Rick Chertoff

Chronologie
She’s So Unusual True Colors
(1986)

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found She’s So Unusual (englisch für „Sie ist so ungewöhnlich“) ist das Debütalbum der US-amerikanischen Sängerin Cyndi Lauper, das im Oktober 1983 erschien. Vier der Singleauskopplungen wurden zu Top-10-Hits in den US-amerikanischen Billboard Hot 100 und das Album, produziert von Rick Chertoff sowie William Wittman als Associate Producer und Toningenieur,<ref>Cyndi Lauper – She’s So Unusual, discogs.com</ref> ein weltweiter Millionenseller.

Hintergrund

Bis Anfang 1982 war Cyndi Lauper Sängerin der Rockabilly-Band Blue Angel. Nach deren Auflösung musste Lauper eine Bankrotterklärung abgeben und begann wieder, als Barsängerin zu arbeiten. Sie begegnete dem Musikmanager David Wolff, der den Kontakt zu Lenny Petze von Epic Records/CBS herstellte. Cyndi Lauper hatte es damit Wolff zu verdanken, dass Portrait Records (ein Sublabel von Epic Records) sie unter Vertrag nahm.<ref name="rough">Peter Buckley: The Rough Guide to Rock. Rough Guides, 2003, ISBN 978-1-84353-105-0, S. 584.</ref> Lenny Petze organisierte ein Treffen mit dem Musikproduzenten Rick Chertoff, der Laupers Album produzieren sollte. Die Künstlerin hatte ihre eigenen Vorstellungen von dem, was sie singen wollte, und es kam zu Differenzen mit Chertoff. Dieser stellte ihr eine Reihe von fertigen Liedern vor, die der Künstlerin überwiegend zu sehr nach Popmusik klangen. Insbesondere Girls Just Want to Have Fun lehnte sie ab, da der Text ihren feministischen Ansichten widersprach. Chertoff und Lauper einigten sich darauf, dass die Sängerin ihre Fähigkeiten als Songwriterin unter Beweis stellt, indem sie die Lieder so überarbeitet, dass sie ihren Vorstellungen entsprechen.<ref>vgl. Lewis, S. 95</ref> Wegen dieser Überarbeitungen erhielt Cyndi Lauper Urheberrechte an einigen Liedern, was später mit Robert Hazard zu Streit um die Tantiemen für Girls Just Want to Have Fun führte.

Die Aufnahmen fanden in den Record Plant Studios in New York City statt, begleitet wurde Cyndi Lauper u. a. von Rob Hyman und Eric Bazilian von der Band The Hooters sowie von dem Studio-Schlagzeuger Anton Fig. Bei dem Stück When You Were Mine handelt es sich um eine Coverversion von Prince, Money Changes Everything ist in seiner ursprünglichen Version von „The Brains“ laut Rolling Stone eine der verlorenen Hymnen der 1970er Jahre.<ref name="rs_review">Kurt Loder: She’s So Unusual. In: rollingstone.com. 19. Januar 1984, abgerufen am 23. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Ballade Time After Time entstand während einer Jam-Session im Studio. Lauper hatte in Zeitschriften geblättert, dabei fiel ihr der Titel eines alten Filmes ins Auge, der Time After Time lautete. Rick Chertoff begann, auf dem Keyboard einige von Rob Hyman komponierte Akkorde zu spielen, zu der Lauper improvisierte Textzeilen sang. An der Stelle des Refrains erinnerte sie sich an den Filmtitel und die Idee zu dem Lied war geboren.<ref>vgl. Lewis, S. 97</ref>

Titelliste

  1. Money Changes Everything (Tom Gray) – 5:06
  2. Girls Just Want to Have Fun (Robert Hazard) – 3:58
  3. When You Were Mine (Prince) – 5:06
  4. Time After Time (Rob Hyman, Lauper) – 4:03
  5. She Bop (Rick Chertoff, Gary Corbett, Lauper, Stephen Broughton Lunt) – 3:51
  6. All Through the Night (Jules Shear) – 4:33
  7. Witness (Lauper, John Turi) – 3:40
  8. I’ll Kiss You (Lauper, Shear) – 4:12
  9. He’s so Unusual (Al Sherman, Al Lewis, Abner Silver) – 0:45
  10. Yeah Yeah (Hasse Huss, Mikael Rickfors) – 3:18

Rezeption

Preise

Bei den Grammy Awards 1985 wurde Cyndi Lauper zum besten Newcomer gewählt, das Album erhielt für die künstlerische Gestaltung eine Auszeichnung als Bestes Album-Paket.

Rezensionen

Im Rough Guide to Rock werden das Album als „verrückter Mix aus energiegeladenem Pop und nachdenklichen Balladen“ und die Hitsingle Girls Just Want to Have Fun als „Hymne für gelangweilte Teenager und junge Feministinnen“ bezeichnet.<ref name="rough"/>

Kurt Loder von der Musikzeitschrift Rolling Stone hielt Cyndi Lauper in einem zeitgenössischen Review für eine der besten „Junk-Rock“-Sängerinnen seit Maureen Gray und vergleicht ihre Stimme mit dem Mädchen-Pop der Ära vor den Beatles. Er bemängelt in seiner Kritik, dass sich mit Witness und He’s so Unusual Lieder auf dem Album befänden, die dort nicht hingehörten.<ref name="rs_review"/> Das Musikmagazin führt es auf Platz 487 seiner Liste der 500 besten Alben aller Zeiten.<ref>500 Greatest Albums of All Time: Cyndi Lauper ,'She's So Unusual'. Rolling Stone Magazine, 25. Mai 2012, abgerufen am 16. April 2014 (englisch).</ref>

Stephen Thomas Erlewine von Allmusic bezeichnete das Album als „aberwitzige Mischung aus Selbstbewusstsein, überschäumender Popmusik, ungenierter Sentimentalität, Subversivität und intelligentem Humor“. Das Slant Magazine stellte fest, dass es die Balance zwischen Kitsch und Aufrichtigkeit sei, die dieses Album zu einem Klassiker macht und wählte es 2003 unter die „50 wichtigsten Pop-Alben“.<ref>Vital Pop: 50 Essential Pop Albums. Slant Magazine, Juni 2003, abgerufen am 19. Februar 2010 (englisch).</ref>

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Das Album verkaufte sich Quellen zufolge weltweit über 22 Millionen Mal, davon sind elf Millionen Einheiten mit Schallplattenauszeichnungen belegt. Es zählt damit zu einem der meistverkauften Musikalben der Geschichte.<ref>A.D. Amorosi: Cyndi Lauper, with Cher returns to Philly on Monday. In: articles.philly.com. The Philadelphia Inquirer, 27. April 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Mai 2014; abgerufen am 23. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Literatur

  • Lisa A. Lewis: Gender politics and MTV: voicing the difference. Temple University Press, 1991, ISBN 978-0-87722-942-1, S. 91–99.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/Lua