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Sharman-Felskänguru

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Sharman-Felskänguru
Datei:Petrogale sharmani 29425054.jpg

Sharman-Felskänguru (Petrogale sharmani)

Systematik
Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus (Macropodidae)
Unterfamilie: Macropodinae
Gattung: Felskängurus (Petrogale)
Art: Sharman-Felskänguru
Wissenschaftlicher Name
Petrogale sharmani
Eldridge & Close, 1992

Das Sharman-Felskänguru (Petrogale sharmani) ist eine Beuteltierart aus der Familie der Kängurus (Macropodidae).

Merkmale

Sharman-Felskängurus haben wie die meisten Kängurus lange, kräftige Hinterbeine und kurze Vorderbeine, ihr muskulöser Schwanz ist lang. Ihr Gewicht beträgt rund 4,1 bis 4,4 Kilogramm, wobei die Männchen etwas schwerer sind als die Weibchen. Ihr Fell ist an der Oberseite grau bis graubraun gefärbt, die Unterseite ist hellbraun. Im Gesicht haben sie einen hellen Wangenstreifen, die Füße und die Pfoten sind ebenso wie die Schwanzspitze dunkel.

Verbreitung und Lebensweise

Datei:Mount Claro Rock Wallaby area.png
Verbreitungsgebiet des Sharman-Felskängurus

Diese Kängurus leben in Australien; sie haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet. Dieses liegt im nordöstlichen Queensland nahe der Stadt Ingham. Ihr Lebensraum sind felsige, mit Wäldern bestandene Gebiete.

Sie sind nachtaktive Tiere, die tagsüber in Felsspalten, Höhlen oder unter Überhängen ruhen. In der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche, dazu suchen sie mit Gras bewachsene Flächen oder offene Waldgebiete auf. Ihre Nahrung besteht aus Gräsern, Kräutern und anderem Pflanzenmaterial. Sie leben in Gruppen, die bis zu 40 Tiere umfassen können.

Taxonomie

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art erfolgte im Rahmen einer Revision der Gattung Petrogale durch die australischen Zoologen Mark D. B. Eldridge und Robert L. Close im Jahr 1992.<ref name="Eldridge & Close 1972" /> Sie ist nach dem australischen Zoologen Geoffrey Bruce Sharman benannt, der an der Macquarie University tätig war.<ref name="Beolens"/>

Gefährdung

Sharman-Felskängurus sind in ihrem kleinen Verbreitungsgebiet relativ häufig und keinen großen Bedrohungen ausgesetzt. Die IUCN listet sie als „gering gefährdet“ (near threatened).

Belege

<references> <ref name="Eldridge & Close 1972">M.D.B. Eldridge, R.L. Close: Taxonomy of Rock Wallabies, Petrogale (Marsupialia, Macropodidae) .1. A Revision of the Eastern Petrogale With the Description of 3 New Species. Australian Journal of Zoology 40 (6), 1992; S. 605–625. DOI:10.1071/ZO9920605</ref> <ref name="Beolens">Beolens, Watkins & Grayson: The Eponym Dictionary of Mammals. JHU Press, 2009, ISBN 978-0-8018-9304-9, S. 374 (Sharman).</ref> </references>

Literatur

  • Ronald Nowak: Walker’s Mammals of the World. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9

Weblinks