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Servizio Informazioni Operative e Situazione

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Die Bezeichnung Servizio Informazioni Operative e Situazione (SIOS) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wurde in den italienischen Streitkräften von 1949 bis 1997 für drei nachrichtendienstliche Organisationen (G2/A2) verwendet, die jeweils den Generalstäben von Heer, Marine und Luftwaffe unterstanden.<ref>A Brief History. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. September 2006; abgerufen am 23. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Personal der drei SIOS-Dienste kam u. a. auch von den Carabinieri und hatte vorwiegend Sicherheits- und Spionageabwehr­aufgaben im Rahmen der Teilstreitkräfte zu erfüllen. Einige Stellen waren auch für nachrichtendienstliche Aufgaben zuständig, vorwiegend im Bereich der Fernmeldeaufklärung. Der SIOS-Dienst der Luftwaffe (SIOS-Aeronautica) soll sich auch mit UFOs beschäftigt haben.<ref>Gli Ufo in Italia. In: centroufologiconazionale.it. Abgerufen am 28. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darüber hinaus spielte er auch bei den Behinderungen der Ermittlungen nach dem Flugzeugabsturz von Ustica eine Rolle.<ref>L’ AERONAUTICA MILITARE ITALIANA NEL 1980. (PDF) In: aerohabitat.eu. S. 115, abgerufen am 28. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ustica-Urteilsbegründung).</ref>

Die drei SIOS-Dienste wurden in bestimmten Bereichen vom Nachrichtendienst des Verteidigungsministeriums, dem SISMI (bzw. von dessen Vorgänger SID und SIFAR) koordiniert. Als im Jahr 1997 im Rahmen einer Militärreform der Generalstab der Streitkräfte gegenüber den Generalstäben der Teilstreitkräfte deutlich aufgewertet wurde, legte man die drei SIOS-Dienste und Einheiten zur Elektronischen Kriegführung zusammen und gründete das neue Centro Intelligence Interforze, das der 2. Abteilung (J2 - II RIS) des Generalstabs der Streitkräfte untersteht.<ref>Centro Intelligence Interforze. In: difesa.it. Abgerufen am 28. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kurze Entstehungsgeschichte des CII).</ref><ref>Origini dell'Intelligence. In: difesa.it. Abgerufen am 28. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Details zur Reform von 1997).</ref> Der eher allgemein ausgerichtete SISMI hatte bis 2007 weiterhin Koordinierungszuständigkeiten zur Festlegung der Arbeitsteilung im militärischen Bereich.<ref>Germano Dottori: Un’intelligence per il XXI secolo. (PDF) S. 16, 21, 25, 27, abgerufen am 28. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einzelnachweise

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