Sergei Iossifowitsch Awakjanz
Sergei Iossifowitsch Awakjanz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 6. April 1957 in Jerewan) ist ein russischer Admiral, der bis zu seiner Entlassung im Jahr 2023 Kommandeur der Pazifikflotte war.<ref name=":0">Hohes Alter als offizielle Begründung: Russischer Flotten-Kommandeur wird nach hohen Verlusten in Ruhestand geschickt. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 20. April 2023]).</ref>
Leben
Awakjanz, Sohn eines Offiziers der Sowjetischen Seekriegsflotte, besuchte von 1975 bis 1980 die Schwarzmeer-Offiziershochschule P.S. Nachimow in Sewastopol. Seine Dienstlaufbahn in den sowjetischen Streitkräften begann er bei der Nordflotte als Kommandeur des Artilleriegefechtsabschnitts auf dem Zerstörer Admiral Jumaschew. Auf diesem Schiff diente er zuerst als Zweiter, dann von 1980 bis 1989 als Erster Offizier und anschließend von 1996 bis 1998 als Kommandant des Raketenkreuzers Marschall Ustinow. 1991 absolvierte er ein zweijähriges Studium an der Seekriegsakademie N. G. Kusnezow. Von 1998 bis 2001 arbeitete er als Stabschef der 43. Raketenschiffsdivision und von 2001 bis 2003 als ihr Kommandeur. Im Anschluss war er bis 2005 Kommandeur des 7. Operativen Geschwaders.<ref name="flot.com" /> 2005 begann er ein Studium an der Militärakademie des Generalstabes der Russischen Streitkräfte, die er 2007 erfolgreich abschloss.<ref name="flot.com">Константин Лобков: Флотилия меняет облик. Красная звезда, abgerufen am 25. Januar 2013 (russisch).</ref> Er wurde daraufhin von Mai bis September 2007 für die Tätigkeit als Stabschef der Noworossijsker Marinebasis der Schwarzmeerflotte vorgesehen. Awakjanz übernahm aber stattdessen bis 2010 den Kommandeursposten der der Pazifikflotte unterstellten Primorsker Flottille.
Auf Anordnung des Präsidenten der Russischen Föderation vom 25. August 2010 wurde er zum Stabschef der Pazifikflotte ernannt. Am 29. Oktober 2010 übernahm er die Aufgaben des Kommandeurs der Pazifikflotte, nachdem Admiral Sidenko zum Kommandeur des Fernöstlichen Militärbezirks bestimmt worden war.<ref>Биография Сергея Иосифовича Авакянца. RIA Novosti, 3. Mai 2012, abgerufen am 2. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Awakjanz kommandiert seit 3. Mai 2012 die Pazifikflotte und wurde am 13. Dezember 2012 vom russischen Verteidigungsminister zum Vizeadmiral befördert. Zwei Jahre später erfolgte seine Beförderung zum Admiral.
Im April 2023 wurde Awakjanz in den Ruhestand bzw. in die Reserve entlassen. Unabhängige russische Medien wiesen auf die hohen Verluste hin, die eine Brigade der Pazifikflotte im Krieg in der Ukraine erlitten haben soll.<ref name=":0" />
Seit 2023 ist Sergej Awakjanz Direktor des Instituts für Militärökonomie und Strategie an der Nationalen Forschungsuniversität – Hochschule für Ökonomie in Moskau.<ref>(ru) НИУ ВШЭ, Авакянц Сергей Иосифович: Домашняя страница. (de) Nationale Forschungsuniversität Hochschule für Wirtschaft (NFU HSW), Homepage S. J. Awakjanz Abruf am 4. Januar 2025.</ref>
Auszeichnungen
- Medaille des Verdienstordens für das Vaterland 2. Klasse
- 1996: Orden für Militärische Verdienste (Russland)
- 2010: Orden für Verdienste zur See (Russland)
- 2016: Alexander-Newski-Orden
- Orden „Für den Dienst am Vaterland in den Streitkräften der UdSSR“ 3. Klasse
- Weitere Medaillen
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Von der passiven zur aktiven Abschreckung. Russlands neue Sicherheits- und Geopolitik. (Mit Dmitrij Trenin, Sergej Karaganow). Übersetzung aus dem Russischen: Rainer Böhme. In: WeltTrends, Potsdam 2025.<ref>Dmitrij Trenin, Sergej Awakjanz, Sergej Karaganow: Von der passiven zur aktiven Abschreckung. Russlands neue Sicherheits- und Geopolitik. Übersetzung aus dem Russischen: Rainer Böhme. In: WeltTrends, Potsdam 2025, ISBN 978-3-949887-39-0. 122 S.
Verlagsoriginal (ru): Дмитрий Тренин, Сергей Авакянц, Сергей Караганов: От сдерживания к устрашению. – М.: Молодая гвардия, 2024. — 152 с. (de) Von der Abschreckung/Zügelung zur Einschüchterung. – M.: Molodaja Gwardija [Junge Garde], 2024. ISBN 978-5-235-05195-9. 152 S. Autorenversion (en): From Restraining to Deterring: Nuclear Weapons, Geopolitics, Coalition Strategy / Dmitri Trenin, Sergei Avakyants, Sergei Karaganov. – Faculty of World Economy and International Affairs, Institute of Military Economics and Strategy. Moscow 2024.</ref> (Auszug) Einführung und Kurzfassung. In: DGKSP-Diskussionspapiere, Nr. 43<ref>D. Trenin, S. Awakjanz, S. Karaganow: Von der passiven zur aktiven Abschreckung. Russlands neue Sicherheits- und Geopolitik. (Auszug) Einführung und Kurzfassung. Übersetzung aus dem Russischen: Rainer Böhme. In: dgksp-dp, Nr. 43, Dresden 2024, Dezember, S. 8–22.</ref>
- Weitere Pressepublikationen.<ref>(ru) НИУ ВШЭ, Авакянц Сергей Иосифович: В новостях. (de) Nationale Forschungsuniversität Hochschule für Wirtschaft (NFU HSW), Homepage S. J. Awakjanz, Aktuelles Abruf am 4. Januar 2025.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Oberkommandierender:
Alexander Moissejew
Flotten:
Baltische Flotte – Sergei Lipilin |
Nordflotte – Konstantin Kabantsov |
Pazifikflotte – Wiktor Liina |
Schwarzmeerflotte – Sergei Pintschuk |
Kaspische Flottille – Oleg Zverev
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Awakjanz, Sergei Iossifowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Авакянц, Сергей Иосифович (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Admiral und Kommandeur der Pazifikflotte |
| GEBURTSDATUM | 6. April 1957 |
| GEBURTSORT | Jerewan |
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- Militärperson (sowjetische Marine)
- Admiral (Russische Föderation)
- KPdSU-Mitglied
- Träger des Alexander-Newski-Ordens
- Träger des russischen Ordens für Militärische Verdienste
- Träger des russischen Ordens für Verdienste zur See
- Russe
- Sowjetbürger
- Geboren 1957
- Mann